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Wege und Umwege beim Erlernen der
ausgewählten motorischen Fertigkeit
Grundlage der Beschreibung bzw. Beantwortung der folgenden Aufgaben
sind die von Dir gemachten Fotos, Videoanalysen, Strichmännchen, direkten
Beobachtungen /Rückmeldungen von Partnern und kinästhetischen Rückmeldungen. Bitte
gebt die Quellen an, falls Du das Internet, Bücher usw. benutzt hast und
antworte ausführlich und schreibe in ganzen Sätzen. (ca. 2-3 Seiten)
Bewegungsfertigkeit:
z.B. Unterarmwurf im Handball
Innen- / Außenwahrnehmung (Was kann ich? Was kann ich (noch)
nicht?); Wie fühlt sich die Bewegung an?
Was kann
ich___________
-gute Ballsicherheit. Der Ball fällt nicht aus der Hand.
-Stabilität beim Antäuschen des Schlagwurfs / der
Passbewegung (Überzeugend)
-Aggressives Verhalten vor der Abwehr Druckaufbau (Man
setzt den Gegner unter Druck durch z.B. Körperkontakt
-Ausnutzung des Gegenspieler als Sichtschutz vor dem Torwart
(Damit der Wurf auch würd den Torwart überraschend kommt).
Was kann ich noch nicht so
gut_________
-Präzises werfen, da man selber auch keinen guten Blick auf
das Tor/ den Torwart hat. (Abhängig nach der eigenen Größe in der Differenz zur
Größe des Gegenspielers.
-Abbruch des Unterarmwurfes zur eventuellen anderen
Weiterführung der Bewegung (wie z.B. Abspielen/Prellen und Lücke ausnutzen).
-Stellung der Beine je nach Situation verbesserungswürdig.
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Wie fühlt sich die Bewegung an_________
-
Anfangs schnell, durch schnelles laufen.
-
Abrupter Richtungswechsel, was zu einer kurzen Phase starker
Unstabilität
-
Hohe Belastung der Wirbelsäule und der Rückenmuskulatur, was leicht
unangenehm ist und bis zu kurzzeitigen schmerzen führen kann.
Persönliche und selbstkritische Einschätzung zur Lernstufe
aus bewegungswissenschaftlicher Sicht nach MEINEL oder BAUMANN / REIM
(ergebnisorientiert versus ablauforientiert)
Ich befinde mich in der dritten Lernphase.
Stabilisation der Feinkoordination und variable
Verfügbarkeit der Bewegung.
Ich bin in der Lage, das erlernte Bewegungsmuster zu jeder
Zeit auch unter schwierigen und unterschiedlichen Bedingungen, auszuführen.
Unter psychischem Druck wie z.B. bei Spielen kann ich
trotzdem höchste sportliche Leistungen erzielen.
Ideen, um die Gestaltung der Bewegung qualitativ (!!!) zu verbessern.
(Wo stehe ich? Wo will ich hin?)
-
Der Bewegungsrhytmus kann durch häufiges wiederholen der Bewegung und
der Ausführung von Teilbewegungen verbessert werden.
-
Ausführung der Teilbewegung mit zum Beispiel Medizinball um die
Bewegungsstärke zu verbessern
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Dreiphasenmodell
Als erstes sollte man dem Schüler die Entsprechende Bewegung
vorstellen, durch z.B. Mediale Mittel wie ein Kurzvideo oder eine Abfolge von
Bildern. Auch das Vorführen der Bewegung ist eine Möglichkeit, wohl jedoch nur
effektiv wenn der Schüler mit der Bewegungsanalyse vertraut ist, da es
schwerer ist aus der Bewegung aus der Vorführung zu lesen. Im Groben jedoch
kann man bei jeder Bewegung erkenne, wie sie ausgeführt wird. Die Bewegung kann
nun in ihrer Grundmotorik ausgeführt werden jedoch ist sie noch sehr
fehlerhaft.
Durch ständiges wiederholen dieser Bewegung wir langfristig
die Bewegung verbessert und verfeinert. Fehler werden verbessert und die
Bewegung wird qualitativer (Feinkoordination).
Wenn man die Bewegung nun in qualitativer Hinsicht
funktional gut ausführen kann, wird die Stabilisation der Feinkoordination und
Anwendung unter variablen Bedingungen verbessert. Ziel ist es die Bewegung zu
perfektionieren und zu automatisieren um sie auch in komplizierten und
ungewohnten Situationen gut anwenden zu können.
Zweiphasenmodell
Hier steht die Rahmen- und Feinkoordination im Vordergrund.
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Phasenstruktur nach Meine/Schnabel
Vorbereitungsphase:
Zunächst
müssen wir eine optimale Startposition für die Ausführung der Bewegung
einnehme. Beim Führen des Balles mitsamt Wurf arm nach hinten wird eine
entgegengesetzte Bewegung zur eigentlichen Hauptbewegung (Unterarm Wurf)
geschaffen.
Hauptphase:
In der
Hauptphase wird die Hauptbewegung ausgeführt, wie der Name schon sagt.
Nachdem nun durch
die Vorbereitungsphase eine optimal Vorbereitet für die Hauptphase geschaffen
wurde, wird jetzt die eigentliche Bewegung, der Unterarm Wurf ausgeführt. Der Wurf
arm mitsamt dem Ball wird von hinten nach vorne geschleudert, wobei es dabei
wichtig ist, dass der Ball nicht über die Schulter gezogen wird sondern der Arm
nach unten zur Seite in einer Art Schleuderbewegung den Ball an der eigenen
Hüfte und der des Gegners vorbeidrückt.
Endphase
Im Abschluss
muss der Körper nun wieder ins Gleichgewicht gebracht bzw. die
Schleuderbewegung des Arms gebremst werden um wieder schnell bereit für neue
Bewegungen zu sein (im Spiel zum Beispiel das zurücklaufen in die Abwehr
(schnelles Angriff-Abwehr umschalten).
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Biomechanische
Prinzipien
Biomechanisches Prinzip der maximalen
Anfangskraft
Beim strecken
der Arme in der Vorbereitungsphase entsteht eine Ausholbewegung.
Nach der
Abbremsung der Anfangskraft ergibt sich eine hohe End kraft, welche genutzt
wird um den Ball zu beschleunigen.
Biomechanisches Prinzip des
Drehrückstoßes
Um ein
Gleichgewicht wiederherstellen zu können wird der Wurf arm entgegen des Beines
auf der Nicht-Wurf-Arm Seite geschleudert. Dadurch gewinnt man an Stabilität
und weiterer Flexibilität, welche ein schnelles umschalten beziehungsweise
drehen in die andere Richtung ermöglicht und bei dieser Drehung das
Gleichgewicht wiederherstellt.
Koordinative
Fähigkeiten
Kopplungsfähigkeit
Die
Abstimmung der einzelnen Teilkörper in zeitlicher, räumlicher und kraftmäßiger
Einheit. Beim Unterarm Wurf ist es sehr wichtig, dass die Wurfkraft zum größten
Teil aus dem Arm kommt und der Drehung des Körpers mit dem Bein, da man wegen
der Täuschung kaum Kraft aus der Bauchmuskulatur schöpfen kann.
Gleichgewichtsfähigkeit
Gerade beim
Unterarmwurf ist es wichtig, dass ein dynamisches Gleichgewicht erhalten wird
(Gleichgewicht/Stabilität vom Handball).
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