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Hamburg Sturmflut .doc

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Faculty
Human Science
Discipline
History
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Paper
University, School
Grünberg
Additional information
2008
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History

Grundprobleme der Zeitgeschichte 1.Einheit 10.03.2010
Literatur: -Das Zeitalter der Extreme- von Erich Hobsbawm Aufgaben: ein Buch über das 20. Jahrhundert lesen und darüber etwas schreiben können 12 Dokumentationen anschauen, die sich mit dem 20. Jahr


Grundprobleme der Zeitgeschichte 2.Einheit 17.03.2010
dynamisch: die Zeitspanne verändert sich; Zeitgeschichte verändert sich, solange es Zeitzeugen gibt. statisch: große bedeutende Ereignisse, zB franz. Revolution, russ. Revolution, Eintritt der USA in

16./17. Februar in Hamburg 1962

1962 traf eine Sturmflut die gesamte deutsche Nordseeküste, am meisten war Hamburg betroffen, und allein dort starben 318 Menschen. In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 brach die schwerste Sturmflut seit über 100 Jahren über die deutsche Nordseeküste ein. Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Kilometern pro Stunde und meterhohe Fluten ließen zahlreiche Deichabschnitte rund um Hamburg brechen.

Ca. (120 km²) Hamburgs stand unter Wasser. Über 60.000 Bewohner Hamburgs wurden obdachlos und Strom, Gas und Wasser fielen aus. Der Sturm Vincinette, der über dem südlichen Nordpolarmeer in Richtung Deutsche Nordseeküste zog war der Auslöser für die Jahrhundertflut.

Am 15. Februar, wurde eine Sturmwarnung mit Stärke 9 für die Nordseeküste verbreitet. Am 16. Februar, wurde eine Orkanwarnung ausgesprochen, wodurch es erste Todesopfer gab.

Gegen 9:00 zerriss dann die Ankerkette des Feuerschiffs Elbe III. Am Abend wurde dann für die deutsche Nordseeküste und Niederelbe eine schwere Sturmflut mit drei Metern über mittleren Hochwasser(hat es seit 100 Jahren nicht mehr gegeben) vorhergesagt.

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Dabei handelte es sich um den ersten Einsatz der Bundeswehr im Innern, was problematisch war, da sie laut Grundgesetz nicht an zivilen Aufgaben teilnehmen durfte. Da Schmidt die meisten Kommandierenden persönlich kannte konnte er sie überzeugen, trotz fehlender Rechts- und Vorschriftenlage schnell Hilfe zu leisten.

Neben rund 25.000 zivilen Helfern und Pionieren der Bundeswehr kamen auch Soldaten aus anderen NATO-Staaten, überwiegend mit Hubschraubern zum Einsatz.

Diese bekamen dann Dank ihrer gelungenen Rettung von tausenden Menschen, von den Hamburgern den verdienten Namen „fliegende Engel“

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Die Sturmflut traf hauptsächlich Hamburg, aber auch andere Landstriche wurden überschwemmt. In Bremen starben durch das Hochwasser sieben Menschen obwohl dort keine Deiche brachen. Hunderte Anwohner mussten Notunterkünfte aufsuchen.


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Am 26.Februar 1962 fand auf dem Hamburger Rathausmarkt eine Trauerfeier zum Gedenken der Flutopfer statt, zu der über 150.000 Menschen kamen. Der damalige Bürgermeister Paul Nevermann hielt eine bewegende Rede in der er den Helfern dankte und alle bat, mit ihm um die Toten mit einer Schweigeminute in der der gesamte Norddeutsche Verkehr ruhte, trauerte.Nach dieser Sturmflut wurden Dämme neu gebaut, einen Katastrophenschutzplan erarbeitet, zahlreiche Deiche wurden verstärkt und im ganzen Hamburger Stadtgebiet sowie entlang der Unterelbe auf mindestens 7,2 m ü. NN deutlich erhöht.

Bis 2010 soll durchgängig eine Mindesthöhe von 8,50 m – in Einzelfällen bis 9,00 m – erreicht sein.

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