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Halbzellen und Batterien .doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Chemistry
Document category
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University, School
Frauenfeld
Additional information
2008
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Laborbericht: Halbzellen, Batterien: Experimente voller Spannung

Sie können aus zwei Halbzellen eine Batterie herstellen und damit einen Motor betreiben:

Um einen Elektromotor betreiben zu können ist eine möglichst grosse Spannung erforderlich, dh. zwei Halbzellen mit grosser Spannungsdifferenz.

U = 1.46V

zBs.: Halbzelle A: Cu0 / Cu2+

Halbzelle B: Mg0 / Mg2+

Beide Halbzellen müssen nun mittels einer Salzbrücke miteinander verbunden werden, damit ein Elektronenaustausch (Redox-Reaktion) stattfinden kann.

Diese 1.46V würden prinzipiell ausreichen um einen kleinen Motor (zBs.: Mini-Ventilator) zu betreiben. Doch wird man einen Spannungsabfall bemerken, sobald man den Verbraucher in den Kreilauf einfügt.

Die Ursache für den Spannungsabfall liegt darin, dass diese 1.46V der Leerspannung entsprechen. Fügt man nun einen Verbraucher in das System ein, kommt das Gleichgewicht durcheinander und es entsteht einen Innenwiderstand.

UEff = U0 – I * RInnen

Um ein möglichst grosses UEff (effektive Spannung) zu erhalten, muss der Summand I * RInnen so klein wie möglich sein. Anders ausgedrückt der Innenwiderstand muss optimiert werden.

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Lösungsansatz: Die Salzbrücke optimieren, dh. mehrere Schwammtücher, diese gut in Kaliumnitrat-Lösung (KNO3) tränken, zusätlich etwas KNO3 übder die Salzbrücke giessen.

Interpretation:

Die Leitfähigkeit der Salzbrücke nimmt mit steigender Konzentration der Salz-Lösung und mit grösserem Durchmesser zu.

Sie können einen Schaltkreis skizzieren mit einer Batterie und einem Verbraucher:

Schaltkreis:

Verbraucher


Sie kennen die Bedeutung der Salzbrücke in einer Batterie:

Eine Salzbrücke dient zur ionenleitenden Verbindung von Elektrolyt-Lösungen. Der Stromfluss zwischen den beiden chemischen Stoffen (Halbzellen) wird somit aufrechterhalten, da es zu keiner erhöhten Konzentration von Kationen und Anionen kommen kann.

Eine Salzbrücke verbindet die beiden Halbzellen und sorgt für den dafür das die Elektronen „wandern“ können.

Sie können mit den Begriffen Reduktionsmittel, Oxidationsmittel, Oxidation und Redutkion, Redoxpotential und Spannung argumentieren:

Beispiel:

I) Elektronenabgabe:                    Mg           ----> Mg2+  +  2 e-  | *2     Oxidation

II) Elektronenaufnahme:               O2 +  4 e- ----> 2O2-                          Reduktion

Gesamtgleichung I) und II)

Ionenschreibweise:                     2Mg + O2 ----> 2Mg2+   +   2O2-

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Redoxpotential: Das Redoxpotential eines Systems ist ein Maß für die Bereitschaft, in einer chemischen Reaktionen Elektronen aufzunehmen und damit als Oxidationsmittel zu wirken.

Spannung: Die Spannung ist die Differenz der Redoxpotentiale zweischer Stoffe. (siehe Elektrochemische Spannungsreihe)

Beispiel: (Standardpotentiale bei 25 °C; 101,3 kPa; pH=0)

Kupfer (Cu) Cu2+ + 2 e Cu +0,35 V

Zink (Zn) Zn2+ + 2 e Zn −0,76 V

Magnesium (Mg) Mg2+ + 2 e Mg −2,38 V

Lithium (Li) Li+ + e Li −3,05 V

Wählt man Cu und Mg als Halbzellen würde man eine Spannung von etwa 1.9V erwarten (bei optimaler Salzbrücke)


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