Title, Topic

Grundlagen Schadstoffausbreitung .doc

®
Page 1 of 1
Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
Document category
Summary
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
Additional information
Lazar - Prüfungszusammenfassung
Responsible User
This text has been add by user icha1716 on 2010-07-14. Disclaimer
Popularity
304  visits
Document length
~669  Words
~3.992  Chars
Rating
Networking




















More documents
Geo Sciences

Humangeographie II - Wirtschaftsgeographi­e
Humangeographie II - Wirtschaftsgeograp­hie Inhalte des Seminars: v ..Grundlagen der Wirtschaftsgeograp­hie v Ökonomische und geographische Grundbegriffe v Wirtschaftliche Aktivitäten v Kl


Städtenetze in Deutschland
Städtenetze Gliederung: 1. Einleitung 2. Städtenetze in Deutschland 3. Charakterisierung von Städtenetzen 3.1 Merkmale 3.2 Arten 3.3 Ziele und Motive 4. Städtenetze als Steuerungsinstrume­nt in

Richard Böhm 0135034 619.452 03.04.2008

Grundlagen der Schadstoffausbreitung

Zusammenschau:

Wie auch im Skriptum verdeutlicht, ist die Steiermark in klimatischer Hinsicht ein sehr interessantes Gebiet, da sie durch die verschiedenen Landschaftstypen mit sehr unterschiedlicher Industriedichte und vielfältigen Windsystemen ein breites Forschungsgebiet darstellt.

Obschon der Lehrbehelf ein wenig in die Jahre gekommen ist, zeigt er sehr deutlich, dass die Problemgebiete von heute, auch in der Vergangenheit schon ihre Besonderheiten hatten. Gott sei Dank ist es durch ein größeres Umweltbewusstsein und daraus resultierenden Umweltbestimmungen zu drastischen Senkungen von vielen Schadstoffen in der Luft gekommen.

Besonders deutlich ist der Unterschied in den Industriegebieten der Steiermark zu erkennen. Hier ist vor allem die Mur-Mürz – Furche zu erwähnen, die aufgrund der Schwerindustrie mit Ziegeleien, Stahlwerken und Bergbaugebieten die meisten Immissionen hinzunehmen hatte.

Im Vergleich zu früher kann man heute Leoben – Donawitz schon beinahe als Luftkurort bezeichnen. Große Filteranlagen und die Umstellung von Kohle auf Erdgas machen es möglich, frei atmen zu können.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Grundlagen Schadstoffausbreitung.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Im Knittelfeld- Judenburger- Becken herrscht an bis zu 80% der Tage im Jahr Inversionswetter vor!!!

Inversionen treten in Tälern und Senken auf, da sich hier die Luft ungestört stabil schichten kann.

Vor allem im Winterhalbjahr kann man Inversionen häufig beobachten. Eine Folge daraus ist der Anstieg von Schadstoffwerten in der Luft, da die emittierten Gase die Sperrschicht nicht überwinden können und darunter „gefangen“ bleiben. Gut ersichtlich ist das etwa in den Daten des LUIS Steiermark – besonders zu Ostern.

Ein Netz von Messstationen registriert die wichtigsten Parameter, auch PM10, das in den letzten Jahren Schwefeldioxid und Ozon in der Popularität überholt hat. Österr. Ozongesetz Alarmschwelle Ozon: 240 µg/m³für 1 Stunde. PM10 Alarmschwelle: 50µg/m³ Tagesmittelwert. Der SO2 Alarmwert von 120µg/m³ Tagesmittelwert wird schon jahrelang nicht mehr erreicht.

Ergänzt wird das sehr dichte stationäre Messnetz (allein 20 Stationen im Grazer Stadtgebiet und über 30 Stationen in der restlichen Steiermark) durch mobile Einheiten. Besondere Erwähnung soll hier die Stationsdichte entlang des oberen Murtals finden.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Grundlagen Schadstoffausbreitung.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Durch effizientere Motoren und bessere Treibstoffe, geht ach die Belastung durch den Verkehr zurück. Obwohl das ein zweischneidiges Schwert ist...

Lokale Windsysteme:

Besondere Beachtung sollte man in der Steiermark den lokalen Windsystemen widmen. Von besonderer Wichtigkeit ist hier der Bereich von Leoben bis zum Murtaldurchbruch nördlich von Graz und in weiterer Folge das Grazer Feld.

Vor allem ausgeprägte Murtalauswinde sorgen in den Nachtstunden für eine recht gute Durchlüftung und den Abtransport von Schadstoffen in das Grazer Feld. Wobei durch einen gewissen Düseneffekt die Luft so verteilt wird, dass die Luftqualität nicht erheblich darunter leidet.

Wie kommt nun zu diesen Windsystemen? Talabwinde bilden sich am Abend, kurz nach Sonnenuntergang.

Das geringe, im Tal eingeschlossene Luftvolumen kühlt im Gegensatz zu den großen Luftmengen im Vorland rascher ab und sinkt talwärts, während warme Luftmassen vom Vorland über die Kämme ins Tal eindringen und einen Druckausgleich herbeiführen.

Die kalte Luft im Tal wird komprimiert und kann so leichter talauswärts strömen. Die Gründe für Talauswinde sind also Druck- und Dichteunterschiede.

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Grundlagen Schadstoffausbreitung.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Die Luft im Tal erwärmt sich, aufgrund ihres kleineren Volumens, schneller als die im Vorland und steigt auf Grund ihrer jetzt geringeren Dichte auf. Ein Höhenhoch entsteht im Tal und erlaubt es, der kühleren, dichteren Luft am Boden, vom Vorland her, ins Tal einzuströmen.

Wie auch schon beim Talabwind sind also Druck- und Dichteunterschiede dafür verantwortlich.

Zu beiden Systemen kommen dann noch Hangauf- und Abwinde hinzu. Wichtig zu erwähnen ist, dass diese Systeme nie ganz getrennt voneinander ablaufen. Der Übergang von einer Phase zur anderen ist fließend.


Page 1 of 1


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents