·
Differentielle
Assoziation: Gewisse soziale Umgebungen ermuntern zu illegalen Aktivitäten
(z.B. Chicago in den 30er Jahren). Einzelne schließen sich devianten Gruppen
an. Also ein Sozialisationsprozess.
·
Anomie: Sozial
akzeptierte Normen üben einen starken Druck in Richtung abweichender Verhaltensmuster.
Ein Teil der Gesellschaft versucht, Normen unter Anwendung von illegalen Mitteln
zu erreichen.
Es gibt unterschiedliche Typen: Konformisten, Forscher,
Ritualisten, Aussteiger, Revolutionäre.
·
Etikettierungstheorie:
Abweichendes Verhalten ist auf einen Prozess der Interaktion zwischen jenen die
sich abweichend Verhalten und jenen die sich konform verhalten zurückzuführen.
Was abweichend ist, ist auch hier der Ausdruck der Machtverteilung in der
Gesellschaft.
34.
Welche Typen von Normen nennt Bernhard Schäfers in seinem Aufsatz
„Die Grundlage des Handelns: Sinn, Normen, Werte“?
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35.
Unterschied Sex und gender?
Es geht nicht um „sex“ im Sinne des
biologischen Geschlechts, sondern um „gendering“, d.i. die soziokulturelle
Entwicklung von Geschlecht, Geschlechterverhältnis und Geschlechterdifferenz –
„gender“ bezieht sich demnach auf Geschlecht als soziale Kategorie.
36.
Warum ist der Begriff „Konditionierung“
bei Skinner so wichtig
fürs Lernen?
37.
Was ist mit der Theorie der sozialen
Konstruktion von Geschlechterverhältnissen gemeint?
38.
Welche beiden grundlegenden Prozesse
bestimmen bei Norbert Elias
die Entstehung der sozialen Persönlichkeit?
39.
Was sind die wichtigsten
gesellschaftlichen Funktionen der Soziologie?
40.
Wie erklärt Piaget die kognitive Entwicklung des Menschen?
41.
Wie werden nach Stefan Hradil soziale Schichten
definiert?
42.
Unter welchen Bedingungen entstehen Levis Coser zu folge soziale
Konflikte und welche Bedingungen müssen vorliegen damit man von funktionalen
sozialen Konflikten sprechen kann?
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Die Folge
ist eben eine Abweichung von institutionalisierten Forderungen und Verhalten.
Das kann soweit gehen, dass zuvor akzeptierte Werte abgelehnt werden und völlig
neue Verhaltenssysteme und Wertmuster gebildet werden.
43.
Warum können Konflikte laut Lewis Coser für die Gesellschaft
positive Auswirkungen haben?
Er vertritt die Theorie, dass Konflikte
auch wenn sie dysfunktional wirken, „durch Zwang zur Neuerung und schöpferische
Tätigkeit eine Erstarrung des sozialen Systems“ verhindert. Somit also wichtige
positive funktionale Folgen haben, wie z.B. Innovation. Konflikte sind bei ihm
die entscheidende Ursachen sozialen Fortschritts. Innovation und Fortschritt
sind ja nur auf einer Grundlage pluralistischer Struktur menschlicher
Beziehungen möglich. Diese sind grundsätzlich konfliktträchtig, also ergibt
jedes soziale System Quellen des echten Konfliktes und somit wiederum
Fortschritt.
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45.
Wie erklären Jean Piaget und Norbert
Elias Sozialisationsprozesse? Beschreiben Sie die Unterschiede
dieser beiden Ansätze.
Piaget legt sein Augenmerk auf die
kognitive Entwicklung, die Art und Weise wie Menschen die Umwelt gedanklich
verarbeiten. Für ihn ist der Sozialisationsprozess eine Anpassungsleistung, ein
aktives Auseinandersetzen mit der Umwelt. Wie aus dem heranwachsenden Menschen
ein autonomes Wesen wird.
Er unterteilt 4 Sozialisationsphasen:
1. Sensomotorische Phase (0-2 LJ):
Experimentieren, Erfahrung sammeln, Koordination der Motorik
2. Präoperationale Phase (2-6 LJ): verbale
Darstellung von Erfahrungen, Beginn des geistigen Experimentierens
3. Phase der konkreten Operationen (ab 6 LJ):
erste logische Verknüpfungen, vor allem klassifikatorische Operationen,
Perspektivenübernahme
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Diese Phasen bilden eine unabänderliche
Sequenz, kein Stadium kann übersprungen werden, aber sie können sich
überschneiden. In diesem Ablauf ist die Erziehung und Bildung für Piaget am
erfolgreichsten. Besonders bedeutend ist der Egozentrismus. Kann sich nicht selbst
aus der Sicht der anderen objektivieren. Jedoch behandelt er die Integration
von Gesellschaft nicht und legt auch wenig Aufmerksamkeit auf psychosexuelle
Entwickelungen.
Elias erweitert diese strukturgenetische
Perspektive. Für ihn ist die Entwicklung des Einzelnen nicht nur von den
Sozialisationsagenturen, sondern von der ganzen Gesellschaft beeinflusst.
Gesellschaft ist für ihn ein komplexes Gebilde von Teilsystemen, die nicht
immer zusammenpassen, aber von einander abhängig sind.
Interaktionsmuster sind von der so
genannten Interdependenz gekennzeichnet. 2 Grundthesen:
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zwischen den gesellschaftlichen Systemen muss verarbeitet werden.
46.
Welche gesellschaftlichen Aspekte
werden mit der Unterscheidung zwischen „elaborierten“ und „restringierten“
Codes angesprochen?
Basil Bernstein geht von der Überlegung
aus, dass es eine sozial determinierte Verteilung von Wissen und Bildung gibt, welche
von der Struktur der sozialen Schichtung abhängig ist. Wobei er den elaborierten
Code der Mittelschicht und den restringierten den Unterschichten zuordnet. Auch
unterscheidet er die beiden Code-Typen durch soziale Merkmale und Rollenmuster.
Laut Bernstein übermitteln diese Codes die Kultur und bestimmen so das
Verhalten. So gesehen bedeutet Sprachentwicklung die Internalisierung von
gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnissen.
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