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Grundlagen Management (Page 9).doc

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Faculty
Economics
Discipline
Management / Administration
Document category
Summary
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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SS2010, Scheff Josef
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Management / Administration

Grundlagen Management (Kapitel1 Managementprozess)
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Ziele der Organisationsentwicklung

-          Humanisierung der Arbeitswelt für mehr Raum für Persönlichkeitsentfaltung und Selbstverwirklichung

-          Erhöhung der Leistungsfähigkeit einer Organisation, um mehr Flexibilität, Veränderungs- und Innovationsbereitschaft

Verhaltensorientiertes Veränderungsmanagement

-          Gruppentrainingsmethode: T-group

-          Survey-Feedback

-          Tavistock-Institute: Psychotherapie/Gruppenfeedback

-          Interventionsmodelle: Survey-Feedback-Ansatz, Prozessberatung

Survey-Feedback-Ansatz (Likert)

-          Entwicklung des Fragebogens vor dem Hintergrund

-          Datenerhebung

-          Feedback durch Rückkoppelung der Ergebnisse mit TeilnehmerInnen

-          Planung der Veränderung

-          Kontinuierliche Datenerhebung zur Fortschrittskontrolle

Organisatorisches Lernen: Stimulus-Response-Schema (S-R-Paradigma)

= Lernen als Voraussetzung für Wandel

= Fähigkeit zu lernen wird als eine Eigenschaft des Individuums angesehen und ein Lernprozess dann unterstellt, wenn ein Individuum auf einen Anstoß (Stimulus) in einer von früherem Verhalten signifikant abweichenden Weise reagiert (Reaktion, Response). Prozess ist nicht beobachtbar, geschieht in Black-Box.

 

Der ideale organisatorische Entscheidungs- bzw. Lernzyklus (March/Olsen) (adaptiv-erfahrungsbasiertes Lernen)

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-          Diese führen zu Organisatorische Handlungen

-          Stimulus der Organisation auf die Umwelt, Response der Umwelt auf die Organisation

-          Perzeption und Interpretation der Umweltreaktion, individuelle Kognitionen und Präferenzen

Organisatorische Handlungstheorien (Argyris/Schön)

-          Bekundete Handlungstheorien („espoused theories“

-          Faktische Handlungstheorien („theories in use“)

Lernebenen

-          „Single-Loop“ (System-immantes Lernen)

= Abgleich Soll-IST Abweichungen und Einleitung von Maßnahmen

-          „Double-Loop“ (System-transzendentes Lernen)

= Prämissen der kollektiven Handlungen stehen selbst zur Disposition

-          „Deutero-Learning“ (Reflexives Lernen)

= Wissen über vergangene Lernprozesse stehen im Fokus

Formen des organisatorischen Lernens

(1) Lernen aus Erfahrung (Versuch, Irrtum)

(2) Vermitteltes Lernen (Imitieren, Beratung)

(3) Inkorporation von Wissensbestandteilen (Allianzen, Einstellung von Experten)

(4) Re-Kombination von Wissenselementen (Job Rotation, Projektarbeit)

Wissensformen

-          Fakten (Know that) und Regeln (Know how)

-          Verfügungs- und Strukturierungswissen

-          Situations-, Handlungs- und Grundlagenwissen

-          Explizites und implizites Wissen

 

Knowledge Enabler

-          Knowledge Vision (Vision über zu entwickelndes Wissen)

-          Conversation Management (Anleitung zur Wissenkommunikationsaktivitäten)

-          Mobilizing Knowledge Activists (Unterstützung der Wissensgenerierung in Teams)

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-          Globalize Local Knowledge (aktive Wissenseinteilung über Landesgrenzen)

4 Elemente des Wissensmanagement

- Generierung und Erwerb neuen Wissens

- Wissensrepräsentation, -speicherung und –kontrolle

- Wissensbereitstellung und –verteilung

- Herstellung eines wissensförderlichen Kontextes

Communities of Practice

= Wissenstransfers: Spontane Bildung um eine bestimmte Problemlösung oder eine Fragestellung

Problem: Wissen lässt sich nicht problemlos auf andere Nutzer übertragen

Organisationsentwicklung

-          Wandel als Sonderfall/Ausnahme

-          Wandel als separates Problem

-          Direktsteuerung des Wandels

-          Wandel durch (externe) Experten

-          Organisation als Klient


Lernende Organsiation

-          Wandel als Normalfall

-          Wandel endogen, Teil der Systemprozesse

-          Indirekte Steuerung des Wandels

-          Wandel als generelle Kompetenz der Organisation

-          Organisation als lernendes System

KAPITEL 11: Personal als Managementaufgabe

Doppelrolle für Unternehmensführung

-          Sachfunktion „Personal“

-          Managementfunktion „Personaleinsatz“

Sachfunktion „Personal“ 3 Kernaktivitäten:

-          Personalgewinnung (Attracting Human Ressources)

-          Personalentwicklung (Developing Human Ressources)

-          Personalerhaltung (Maintaining Human Ressources)

 

Managementfunktion „Personaleinsatz“ Generische Personalfunktion im Managementprozess

-          Personalauswahl

-          Personalbeurteilung und – entwicklung

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Instrumente der externen Personalbeschaffung

-          Stellenanzeige (electronic recruiting)

-          Gezielte Ansprache (head hunting)

-          Vakanzmeldungen an Arbeitsmarktservice oder private Arbeitsvermittlungsunternehmen

-          Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktgestaltung (Personal-Marketing)

Methoden zur Fundierung der Auswahlentscheidung

-          Analyse der Bewerbungsunterlagen

-          Auswahlgespräch

-          Formale Tests

-          Assessment-Center

Auswahlgespräch

-          Multifunktional: relativ einfach und kostengünstig viele Informationen

-          Einzel- oder Gruppeninterviews

-          Interview: Verschiedene Ablaufphasen:

- Kontakt- oder Aufwärmphase

- Hauptphase (Eignungsprognose, Kenntnisse über das Unternehmen, Zukünftige Berufsziele

- Schlussphase

-          Probleme: Qualität (Validität, Zuverlässigkeit), Subjektives Empfinden des Interviewers, Wahrnehmungs- und Informationsverzerrung

Formale Tests

-          Testentwicklung: objektiv, reliable (zuverlässig), valide (gültig)

-          Testarten: Leistungs- oder Funktionstests, Intelligenztests, Persönlichkeitstests

Assessment-Center

-          hybrides Verfahren der Eignungsdiagnose

-          kombiniert mehrer Instrumente und diagnostische Methoden

-          bessere Prognose

-          Kritik: Fokosierung auf einen bestimmten „Erfolgstyp“, Persönlichkeitsentblößung

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-          Ethische Fragen: erhebliche Persönlichkeitsentblößung, Kandidaten müssen ihr Innerstes nach außen kehren

Typischer Phasenablauf

-          Sichtung der eingereichten Bewerbungsunterlagen

-          Vorselektion

-          Psychologische Tests der verbleibenden Bewerber

-          Auswahlinterview

-          Ev. Assesment-Center

Zwecke formalisierter Personalbeurteilungssysteme

-          Lohn- und Gehaltsdifferenzierung

-          Fundierung personeller Auswahlentscheidungen

-          Bestimmung des Fort- und Weiterbildungsbedarfs

-          Evaluation der Effizienz personalpolitischer Instrumente

-          Steigerung der Motivation und Förderung der individuellen Entwicklung

-          Information der Mitarbeiter

=> die gleichzeitige Verfolgung dieser Ziele führ zu einem Intra-Sender Konflikt

=> Lösung: Entscheidung darüber, welche Ziele Vorrang haben

3 Grundkonzeptionen zur Personalbeurteilung

- Eigenschafts-Ansatz (Persönlichkeit des Mitarbeiters im Mittelpunkt)

- Tätigkeits-Ansatz (Art des Tätigkeitsvollzugs im Mittelpunkt)

- Ergebnisorientierte Ansatz (Ergebnis der Tätigkeit im Mittelpunkt)

Vorteile der Personalbeurteilung

-          Partizipationsmöglichkeiten der MA

-          Eindeutige Festlegung der Leistungserwartungen

-          Möglichkeit zur Selbstkontrolle

-          Transparenz und Objektivität

-          Mehrdeutigkeiten werden durch operationale Zielstandards vermieden

 

Nachteile der Personalbeurteilung


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