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Grundlagen Management .doc

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Faculty
Economics
Discipline
Management / Administration
Document category
Summary
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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SS2010, Scheff Josef
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Management / Administration

Grundlagen Management (Kapitel1 Managementprozess)
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Zusammenfassung Grundlagen des Management

TEIL I: Management: Einführung und konzeptionelle Grundlagen

1. KAPITEL: Management: Grundbegriffe und Managementprozess

Entwicklung der Managementlehre

-          Institutionell (Gruppe von Personen, die mit Anweisungsbefugnissen betraut ist)

-          Funktional (Komplex von Aufgaben zur Erfüllung der Steuerung eines Systems)

Institutionelle Formen d. Managements

-          Vertikal (Unteres, Mittleres, Oberes Management)

-          Horizontal (Bereichs-, General-Management)

Funktionales Management

-          Managementfunktion (Planung, Organisation, Kontrolle), Management = Art d. Querschnittsfunktion

-          Sachfunktion (Einkauf, Produktion, Verkauf)

Managementlehre und Betriebswirtschaftslehre

Die Betriebswirtschaftslehre setzt sich aus verschiedenen Funktionslehren zusammen.

Die Managementlehre fügt sich als eine Teilfunktion in die Betriebswirtschaftslehre ein.

Managementfunktionen nach Gulick (POSDCORB-Konzept)

- Planning

- Organisation

- Staffing

- Directing

- Coordinating

- Reporting

- Budgeting

Klassischen Funktionen als Managementprozess (Koontz und O`Donnell)

  1. Planung
  2. Organisation
  3. Personaleinsatz
  4. Führung
  5. Kontrolle

 

Studie zur Natur der Managementaufgabe (Henry Mintzberg)

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Studie zum Arbeitsprozess einer Führungskraft (Stewart)

-          Demands (Handlungszwänge)

-          Constraints (Restriktionen)

-          Choices (Eigengestaltung)

3 Basiskonzepte, die den Aktivitäten von Managern zugrunde liegen (Kotter):

- agenda setting (Aufbau und Entwicklung eines Orientierungsrahmen)

- network building (Knüpfen eines Kontakt-Netzwerkes)

- execution (Realisierung von Handlungsentwürfen)

10 Management-Rollen von Mintzberg

Interpersonelle Rollen

-    Galionsfigur / Vorgesetzter / Vernetzer

Informationsrollen

- Radarschirm / Sender / Sprecher

Entscheidungsrollen

-    Innovator / Problemlöser / Ressourcenzuteiler / Verhandlungsführer

Managementrollen und klassische Managementfunktionen

  1. Planung: Innovator, Ressourcenzuteilung
  2. Organisation: Vernetzer
  3. Personaleinsatz: Vorgesetztenrolle
  4. Führung: Sender, Problemlöser
  5. Kontrolle: Radarschirm
  6. System/Umweltbezug
  7. Flexibilität

 

Moderner Managementprozess

=Interaktion von Unternehmung und Umwelt

Umwelt - Diagnose: Ungewiss / begrenzt verstehbar

- Folge: Unsicherheit und Diskontinuitäten

Unternehmung - Diagnose: Komplex

- Folge: Flexibles, nur begrenzt planbares System

 

Konsequenz:

-          Planung verliert Primat

-          Managementfunktion gleichrangig

-          Einsatz je nach Problemlage

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3 Schlüssel-Managementkompetenzen (Katz)

Technische Kompetenz (Managementwissen, Know-how, Problemlösungstechnologien)

Soziale Kompetenz (Kooperations-, Dialog-, Konflikt-, Handlungsfähigkeit)

Konzeptionelle Kompetenz (Lernfähigkeit, Sense-making, Heuristiken, Lernfähigkeit)

ð  Alle 3 Schlüssel-Kompetenzen wirken zusammen (Interdependenz)

Emotionale Intelligenz

-          Selbstbewusstsein - Selbstmotivation - Selbststeuerung

-          Empathie - Soziale Kompetenz

Differenzierung der Kompetenzen:

1. Operating-Level-Manager

2. Senior-Level-Manager

3. Top-Level-Manager

(oberes, mittleres, unteres Management)

2. KAPITEL: Unternehmensverfassung und Unternehmensethik

Stakeholder-Ansatz

-          Personen oder Gruppen, die die Zielerreichung der Organisation beeinflussen können oder davon beeinflusst werden = Bezugsgruppen der Unternehmung

-          Ziel: Voraussetzung für Existenzerhalt und der Handlungsfähigkeit einer Organisation ist die Schaffung und Sicherung einer Legitimätsgrundlage.

-          Organisation muss Akzeptanz der Umwelt gewinnen.

Arten von Legitimität

= Generalisierte Einschätzung, dass die Handlungen einer Organisation vertretbar, erwünscht, richtig oder angemessen innerhalb eines sozialen Systems sind.

-          Pragmatische Legitimität

-          Moralische Legitimität

-          Kognitive Legitimität

 

3 Dimensionen für Bedeutung der Stakeholder (Kriterien für Stakeholder-Identifikation)

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Legitimität: Handlungen werden als erwünscht und angemessen richtig angesehen

Dringlichkeit: finden die Forderungen eines Stakeholders unmittelbare Aufmerksamkeit

Vertragsmodell der Unternehmung

- Eigentum und Vertrag sind Grundbausteine

- Kapitaleigner tragen wirtschaftliches Risiko (haben Residualeinkommen als Differenz von Erträgen und Aufwendungen)

- Erwerbwirtschaftliches Prinzip

Vertragsmodell und Preissystem

- Die optimale Koordination der wirtschaftlichen Handlungen erfolgen über den Preis für nachgefragt bzw. angebotene Güter

Haushalte: Nutzenmaximierer -> Nachfragefunktion

Unternehmen: Gewinnmaximierer -> Angebotsfunktion

- Wettbewerb der Produzenten sorgt für ein Ausscheiden von unwirtschaftlichen Unternehmungen

Voraussetzung für Funktionsfähigkeit des Preissystems (Totales Konkurrenzgleichgewicht)

-          rationales Verhalten von Unternehmen und Haushalten

-          Haushalte maximieren Nutzen und Unternehmer den Gewinn

-          Vollkommene Konkurrenz auf Anbieter- und Nachfragerseite

-          Marktgleichgewicht: GK = P, Grenznutzen = P

3 Kritische Voraussetzungen für funktionierendes Preissystem:

- Abwesenheit externer Effekte

- Nichtexistenz von Vermachtungsprozessen

- Einheit von Risiko, Kontrolle und Gewinn = Einheit von Eigentum und Verfügungsgewalt

 

Abwesenheit externer Effekte

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-          Konsequenz: Beeinträchtigung der Allokationsfunktion des Preissystems

Vermachtungsprozesse

-          Informationsverzerrung durch Macht

-          Marktmacht (Marktbeherrschung)

-          Konzentrationsprozesse

-          Gefahr: Beeinträchtigung der Allokationsfunktion

Einheit von Risiko, Kontrolle und Gewinn

-          Trennung von Eigentum und Verfügungsgewalt

-          Professionalisierung des Managements = Unternehmensführung ist ein Beruf geworden

-          Inaktivität und Inkompetenz der Aktionäre

Dezentrales Wirtschaftsmodell

-          Entscheidungsgewalt liegt bei Unternehmungen und bei den Haushalten

-          Koordination über Preissystem

Corporate social responsibility (CSR)

= gesellschaftlich verantwortliche Unternehmensführung oder Unternehmensethik

= Davoser Manifest 1973 (Schutz der Interessen von Verbrauchern und Arbeitnehmern)

= Unternehmensgewinn nur noch ein notwendiges Mittel, nicht mehr aber ihr Endziel

= Dialogische Ethik: gleichberechtigte Verständigung mit den Betroffenen

Diskursive Unternehmensethik

-          ethisch

-          unternehmensbezogen

Ethische Komponenten der Diskursiven Unternehmensethik

-          verständigungsorientiertes Handeln der Unternehmensführung bei Konflikten (Diskriminierungsverbote, Korruptionsauschluss)

-          Unterscheidung von Ethik und Moral -> Ethik ist Reflexionslehre der Moral

-          Fundament der diskursiven Unternehmensethik ist dialogisch und nicht monologisch

 

Unternehmensbezogene Komponente der Diskursiven Unternehmensethik

- Handlungsspielraum „Sollen impliziert Können“

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