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Grundlagen Elektronik .doc

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Aufnehmen einer Sprungantwort
Aufnehmen einer Sprungantwort Inhaltsangabe: 1.. Allgemeine Informationen.. 3 1.1.. zum Ausbilder 3 1.2.. zur Ausbildungseinheit­ 3 2.. Sac


Labor Elektrotechnik - Gemischte Widerstandsschaltung­ und Strom- Spannungsmessung
Hamburger Fern-Hochschule Praktikum Elektrotechnik/Ele­ktronik Frühjahrssemester 2010 im Studienzentrum Würzburg Abgabedatum: 22.05.2010 INHALTSVERZEICHNIS­ INHALTSVERZEI


Elektrischer Grundstromkreis
Versuchprotokoll – Der elektrische Grundstromkreis Messung der Innenwiderstände der Strom- und Spannungsmessgerät­e Um den Innenwiderstand eines Spannungsmessgerät­es zu ermittelt, wird d


Formelsammlung Kirchhoffsche Sätze
Bezeichnung Bezeichnung der Formelzeichen Formel Geschwindigkeit s = Weg in m (Meter) t = Zeit in s (Sekunde) Fläche A in mm² d = Durchmesser in m r = Radius in m Kreis: A=

Grundlagen Elektronik 1

Eigenschaften des Elektrons

 

-          Elektronen sind die Träger der kleinsten vorkommenden elektrischen Ladungen.

Dabei spielen zwei Kenngrößen des Elektrons eine Rolle.

  • Ruhemasse m0 des Elektrons = 9,106 x 10-28 g
  • Ladung e des Elektrons = -1,60 x 10-19 As
  • Daraus ergibt sich e/m0 = -1,76 x 108 As/g

 

-          nach der Relativitätstheorie von EINSTEIN ist die Masse eines Körpers nicht konstant. Sie nimmt mit steigender Bewegungsgeschwindigkeit des Körpers zu.

Einfluß des elektrischen Längsfeldes auf die Elektronenbewegung

 

-          Wird ein Elektron in ein elektrisches Längsfeld gebracht wird es zum positiven Spannungspol hin beschleunigt.

Die Formel dazu: v = 593,5 x ÖUa Ua = Spannung zwischen den Platten v = Geschwindigkeit

Diese Gleichung hat Gültigkeit bis zu ca. 10kV.

-          Wie man aus der Formel ersehen kann, hat der Abstand der Elektroden keinen Einfluß auf die Geschwindigkeit.

Einfluß des elektrischen Querfeldes auf die Elektronenbewegung

 

-          Sobald das Elektron in das Querfeld gelangt, wird es nach der positiven Platte hin beschleunigt.

Der Ablenkwinkel kann durch die Formel:

l ist die Länge der Ablenkplatten in cm

a ist der Plattenabstand in cm

Uq ist die Spannung an den Ablenkplatten in V

Ua ist die Spannung zur Erzeugung der Eintrittsgeschwindigkeit Vo in V

 

 

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Einfluß des magnetischen Feldes auf die Elektronenbewegung

 

-          Bewegt sich ein Elektron in einem Magnetfeld senkrecht zur Flußrichtung, so entsteht eine Kraft, die zu einer Ablenkung führt.

-          Auf ein ruhendes Elektron wird im Gegensatz zum elektrischen Feld keine Kraft ausgeübt.

-          Gelangt das Elektron in ein homogenes Magnetfeld, so fliegt es bei senkrechtem Eintritt in das Feld auf einer Kreisbahn weiter.

-          Gelangt es mit einer schrägen Flugbahn in das Magnetfeld, so bewegt es sich auf einer spiralförmigen Flugbahn weiter.

-          Bei Fernsehbildröhren macht man beispielsweise von der magnetischen Ablenkung Gebrauch. Mit dieser lassen sich größere Ablenkwinkel und damit kleinere Baulängen der Bildröhre erreichen.

 

 

 

 

 

 

Elektroden

 

-          bei Elektroden wird das Prinzip der Glühemission ausgenutzt. Durch Aufheizen einer Elektrode können ab einer bestimmten Temperatur Elektronen freigesetzt werden.

Mit zunehmender Temperatur wird die Elektronenausbeute größer. Den maximalen Strom, den eine Katode bei vorgegebener Temperatur liefert, bezeichnet man als Sättigungsstrom.

-          Es gibt verschiede Arten von Elektroden:

  • Direkt geheizten Katoden (sind Heizfaden und Katodenmaterial das Gleiche):
  1. Direktgeheizte Reinmetallkatoden: die einfachste Ausführung ist die mit einem Wolframwendel als Heizdraht der zugleich bei entsprechend hoher Erwärmung Elektroden emittiert.
  2. Direktgeheizte Oxidkatoden:

2.1    Metallfilmkatoden sind Katoden bei denen einige Prozent Thoroxid zum Wolframpulver beigemengt wurden. Somit wird der Elektronenstrom vergrößert, da bei Thoroxid geringe Austrittsarbeit geleistet werden muß.

Die Katode wird bei ca. 1750 Kelvin betrieben, daß heißt sie wird nicht bis zum Sättigungsstrom beansprucht. Das erhöht die Lebensdauer.

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  • Bei der indirekt geheizten Katode sind Heizfaden und Katodenmaterial elektrisch getrennt. Dadurch können Brummstörungen vermieden werden. Der Heizfaden sitzt in einem Nickelröhrchen, der zum Nickelröhrchen hin isoliert ist. Auf der Oberfläche des Nickelröhrchens ist das Katodenmaterial aufgebrannt. Es dauert zwar länger bis die Katode aufgeheizt ist, aber dafür ist sie unempfindlicher gegen Temperaturschwankungen. Es ist darauf zu achten, daß die Spannung zwischen Katodenanschluß und Heizfaden nicht überschritten wird, da sonst das Isoliermaterial durchschlägt und die Katode zerstört.
  • Die Elektronen treffen nach ihrem Flug mit großer Geschwindigkeit auf die Anode. Dabei entsteht Wärme. Man spricht dabei von der Anodenverlustleistung Pva.

Pva = Ua * Ia

Ua ist die Spannung zwischen der Katode und der Anode

Ia ist der Anodenstrom ( Elektronenstrom zwischen Katode und Anode)

-          Primärelektronen sind Elektronen die aus der Katode austreten und in richtig der Anode beschleunigt werden.

-          Sekundärelektronen entstehen, wenn Primärelektronen mit hoher Geschwindigkeit auf eine Anode treffen. Es werden dadurch Elektronen aus der Anode durch den Zusammenstoß mit den Primärelektronen freigesetzt. Sie werden aus der Anode herausgeschleudert.

Das Verhältnis b zwischen der Zahl der Sekundärelektronen und der Zahl der Primärelektronen wird als Ausbeute bezeichnet.

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der Röhre durch die angelegte Spannung zwischen Anode und Katode stoßionisiert. Auf die Ionen wirkt ein

Elektrisches Feld, die Ionen fangen stark zu schwingen an. Treffen die Ionen auf neutrale Gasmoleküle so

werden diese ionisiert. Somit werden zusätzliche Landungsträger frei (Stoßionisation). Die angeregten Ionen

senden sichtbares Licht aus. Um die Glimmentladung einzuleiten muß die Zündspannung erreicht werden,

nach dem zünden reicht die Brennspannung aus. Der Strom muß durch einen Vorwiderstand begrenzt

werden, da sonst stark ansteigt. Durch den Vorwiderstand wird der Arbeitspunkt festgelegt.

- Sichtröhren werden in Oszilloskopen, Fernsehgeräten und Monitoren zur bildlichen Darstellung eingesetzt.

Halbleiter:

-          Ein reiner Halbleiter besitzt bei T=0 ( -273 °C) keine freien Ladungsträger und wirkt daher wie ein Nichtleiter.

Mit zunehmender Temperatur brechen Elektronenpaarbindungen auf, und es entstehen freie Ladungsträger. Die Leitfähigkeit nimmt daher mit zunehmender Temperatur stark zu.

-          Das Aufbrechen der Elektronenpaarbindungen bezeichnet man als Generation, dabei werden freie Ladungsträger frei. Das wieder Zusammenfügen der Elektronenpaarbindungen ( das Loch verschwindet) bezeichnet man als Rekombination.

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Somit gilt n = p = Zi, man kann auch sagen n * p = Zi2 . Bei einem reinen Halbleiter gelten folgende Näherungswerte bei Umgebungstemperatur:

Ge: n » 2.5 * 1013 1/cm3

Si: n » 2 * 1010 1/cm3

Metall: n » 5 * 1022 1/cm3

-          Man kann durch Diffusion in das reine Halbleitergitter Fremdatome mit 5 bzw. 3 Valenzelektronen einbauen. Man sagt, der Halbleiter wird durch Störatome dotiert.

-          5-wertige Fremdatome verursachen einen Elektronenüberschuß, sie sind also Elektronenspender ( Donatoren). Der Halbleiter wird zu einem n-Halbleiter.

-          3-wertige Fremdatome verursachen einen Löcherüberschuß, sie sind Elektronennehmer ( Akzeptoren). Der Halbleiter wird zu einem p-Halbleiter.

-          Die in dotierten Halbleitern überwiegende Art der beweglichen Landungsträger bezeichnet man als Majoritätsträger. Die in der Minderzahl vorhandene Art nennt man Minoritätsträger.

Der PN- Übergang:

-          Bringt man zwei unterschiedlich dotierte Flächen aneinander so erhält man an der Grenzstelle einen sogenannten PN-Übergang

-          Da die Elektronenkonzentration im N-dotierten Teil höher ist als im P-dotierten Teil, tritt in Folge des Konzentrationsunterschieds eine Ladungsträgerwanderung ( Diffusion) ein.


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