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Grundlagen der Wirtschaftspolitik (Page 2).doc

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Faculty
Economics
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Macroeconomics
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University, School
Bochum
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Zusammenfassung von: Analysing the costs and benefits of climate policy: Value judgements and scientific uncertainties
Zusammenfassung und Kernaussagen von -Analysing the costs and benefits of climate policy: Value judgements and scientific uncertainties- Andries F. Hof et al, 2008 Diese Arbeit wird sich dezidiert

Der Erfolg der Verbesserung ist jedoch ungewiss. Die Verbesserung kann erst in t=2 in den Vertrag aufgenommen werden. Die Kosten der Verbesserung lauten c > 0, welche Ticontal trägt. WV kann die Wahrscheinlichkeit (π) der Qualitätsverbesserung erhöhen, indem es seine Mitarbeiter schult (sunk costs).

Beide Unternehmen kennen c vorher, der Wert der Verbesserung für den Käufer beträgt v, wobei v>c mit WSK π und 0 mit WSK 1-π. Die Kosten der spezifischen Investition betragen I = π2/2. Der Verkäufer Ticontal kann I beobachten. WV und Ticontal sind risikoneutral. Konkret: v=2, c=1 Berechnen Sie das soziale Optimum, das Ergebnis bei unabhängiger Gewinnoptimierung und das Ergebnis bei Kontrolle durch den Käufer (Integration).

Soziales Optimum:

Max E(ΔQ) = π (v-c) + (1-π)(0-0) – π2/2

dE(ΔQ)/dπ = v-c-π = 0 -> π = v-c

Einsetzen in I: I = (v-c)2/2 -> ΔQ = (v-c)2/2 > 0 (first-best Optimum)

Konkret (v=2, c=1): I = 1/2, ΔQ = ½

Unabhängige Optimierung: (Annahme: Zusätzliche Gewinne aus der Vereinbarung

werden zu gleichen Teilen aufgeteilt (Nash-Verhandlungslösung))

Max ΔQb = ½ (π(v-c)) - π2/2

dΔQb/dπ = (v-c)/2 – π = 0 -> π = (v-c)/2

Einsetzen in I: I = (v-c)2/8 < (v-c)2/2 -> Unterinvestition

ΔQb = (v-c)2/8 und ΔQs = (v-c)2/4 -> ΔQ = 3(v-c)2/8 < (v-c)2/2 􀃆 geringer als soziales

Optimum (Wohlfahrtsverlust durch Unsicherheit und TAK)

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Kontrolle durch den Käufer:

- Käufer trifft Entscheidung und zahlt dafür dem Verkäufer einen Betrag in t=1

- Der Käufer führt Verbesserung auf jeden Fall durch, da I vorher getätigt wird

- Wenn der Wert der Verbesserung v=0 wird der Verkäufer aber c vermeiden

wollen, daher kommt es zu Verhandlungen

- In den Verhandlungen ergibt sich die Nash-Verhandlungslösung, nach der der

Käufer bei Misserfolg ½ c übernimmt, bei v > 0 findet die Verbesserung ohnehin

statt

Max ΔQb = πv + (1- π) c/2 – π2/2

dΔQb/dπ = v – c/2 – π = 0 􀃆 π = v – c/2

Einsetzen in I: I = (v-c/2)2/2 > (v-c)2/2 􀃆 Überinvestition

ΔQs = -πc – (1- π) c/2 < 0 􀃆 Verkäufer würde Zahlung verlangen

ΔQ= ½ (v-c)2 – 1/8 c2 < (v-c)2/2

Konkret (v=2, c=1): I = (2-1/2)2/2 = 1,125, ΔQ = 3/8

Skizzieren Sie die Neue Institutionenökonomik des Marktes.

A: Der Markt als Organisation

- Warum bestehen Märkte?

- Ohne Transaktionskosten sind Märkte nicht notwendig

- Jeder könnte jederzeit professionell oder gelegentlich Güter tauschen, ohne dass

dabei Kosten entstehen würden

- Existieren aber Transaktionskosten, so sind Märkte ein Mittel, um diese zu senken

- Darüber hinaus bilden Akteure auf Märkten soziale Netzwerke

- Die wiederholten Transaktionen schaffen Vertrauen und Kontakte werden gepflegt

- Außerdem liegen positive Netzwerkexternalitäten vor, die die Kosten der

Marktnutzung senken

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Preisstarrheit

- Die Neo-Klassik sagt in den meisten Modellen eine sofortige Preisanpassung

voraus, wenn sich ein oder mehrere Parameter ändern

- Dies ist aber mit der Realität häufig nicht vereinbar

- Hier liegen häufig starre Preise vor

- Die Preisflexibilität variiert zwischen den Branchen und Industrien sowie über die

Zeit

- Erklärungen:

- teilweise Mengenanpassungen

- Menu cost (Kosten der Umstellung von Preisen)􀃆 Transaktionskosten

Rationales Abweichen vom vollkommenen Wettbewerb

- unvollkommener Wettbewerb aufgrund von Transaktionskosten

- vor Vertragsschluss: Suche, Inspektion (a)

- bei Vertragsschluss: Aushandlung (b)

- nach Vertragsschluss: Erfüllung, Kontrolle, Durchsetzung (c)

- vollständige Märkte existieren nicht mehr bei Existenz von Transaktionskosten

(a) Suche und Inspektion

- Preise und Qualitäten müssen vor dem Kauf verglichen werden

- Aber: Auch die Erfahrung (über die Qualität) spielt eine Rolle (Such-vs.

Erfahrungsgüter)

- Werbung kann informativ sein und bei Such-bzw. Erfahrungsgütern bestimmte Eigenschaften vermitteln (und eventuell Transaktionskosten senken)

- Die Inspektion von Qualitäten verursacht Transaktionskosten in Form von Messkosten

Diese können z.B. durch

- Garantien, Anteilsverträge (Risikoverteilung)

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(b) Aushandlung

- insbesondere Preisverhandlungen:

- Preislisten (Signal für Zuverlässigkeit des Verkäufers, Preisstabilität)

- langfristige Verträge (trotzdem variable Preise möglich 􀃆 Vertrag)

- Vertragsverhandlung (komplex und heterogen)

- organisierte Märkte (Börsen, schaffen Preise)

- Folgen:

- Preisstarrheit

- Marktzutrittsschranken

(c) Erfüllung, Kontrolle, Durchsetzung

- problemlos lediglich beim Simultantausch (kaum realisiert)

- dann: Produzentenhaftung (siehe Haftungsrecht)

- und: Unzufriedenheit des Käufers, Hold-up

- Lösungen:

- Preise oberhalb von Konkurrenzpreisen (Aufschläge für Reputation,

Werbung als Qualitätssignal)

- Franchising (als Schutz vor Hold-up)

- vertikale Integration (ebenfalls als Schutz vor Hold-up)

- Regulierung natürlicher Monopole (wegen unvollständiger Verträge, sonst

wäre ein Wettbewerb um den Markt optimal 􀃆 Lizenzversteigerung)

Welche Antworten gibt die NIÖ auf die Frage warum es

Unternehmen gibt und ob deren Größe begrenzt ist?

A: Ohne Transaktionskosten lassen sich Unternehmen nicht erklären. Alle Transaktionen können kostenlos, ohne Zeitverzug durchgeführt werden. Unternehmen sparen Transaktionskosten (insb.

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Je nach Häufigkeit der Transaktionen bieten sich andere Organisationsformen an. Die Größe des Unternehmens wird laut der NIÖ des Unternehmens von abnehmenden Grenzerträgen der Unternehmensführung begrenzt. Ab einer gewissen Größe sind Unternehmen also nicht mehr effizient steuerbar.

Welche wichtigen Forschungsbereiche gibt es bzgl. der NIÖ des Staates?

- Ökonomische Analyse des Rechts: Optimale Bestrafung Eigentumsrechte, Coase

- Neue Politische Ökonomie :Aufgaben des Staates, Politische Interessengruppen

- Wettbewerb im politischen System: Voice und Exit, Kosten

- Ökonomische Theorie der Verfassung: Verfassungsregeln, Gewaltenteilung


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