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Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Umweltökonomie .doc

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Economics
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Business Studies
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2009
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Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Umweltökonomie

WS 2007/2008

11.10.2007

BWL-Einführung

o   Produktion und Konsum

o   Befasst sich mit wirtschaftlich knappen Gütern, d. h. Gut hat Preis (entweder Marktpreis bzw. staatlich festgelegt)

o   Es gibt auch Güter, die knapp sind, aber keinen Preis haben natürliche Umweltgüter

o   Für GBU ist/sind auch natürliche Umwelt(güter) knappes Gut.

Es gibt verschiedene „Arten“ von BWL:

o   Allgemeine BWL

-         Betrifft alle Betriebe

-         Nichts Konkretes, da so allgemeingültig

-         Gesetze recht abstrakt

o   Spezielle BWL

-         Institutionale bzw. Sektorweise Sicht

-         Bestimmte Produktarten u. Technologien

-         Sicht nach Funktionsweise

Industriebetriebswirtschaftslehre

o   Besonderes Teilgebiet der BWL

o   Spezielle BWL befasst sich mit speziellen Gegenständen (=fachbezogen)

Produktion

o   Umformung und Umwandlung von Energie und Rohstoffen als technischer Vorgang

-         Input: Material, Information, Energie

-         Output: Materie, Energie, Information, Rückstände!!

-         früher: Input -> Güter, Output -> Güter

-         Rückstände wurden nicht berücksichtigt / bedacht

o   Produktionstechnik:

-         Güter erhalten

-         Umwelt-Beanspruchung

-         Rückstände und Abfälle

o   Produktion ist die Hauptursache für Umweltbelastung

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Abfall/Rückstände

o   Laut Gesetz enger Begriff.

o   Abwasser und Emissionen fallen nicht darunter.

o   Rückstände weiterer Begriff (z. Bsp. die Produktion von 1t Penicillin verursacht 170 t Rückstand)

o   Durch technischen Forschritt Verminderung der Rückstände

Produktionstheorie

o   Kaum Technik darin enthalten

o   Gravierende Mängel bei der Beachtung von Umweltaspekten + wäre es nötig mehr technische Aspekte in die BWL einzubringen.

o   RW hat Umwelt nicht beachtet, denn Umwelt wurde nicht als knappes Gut angesehen und hatte daher keinen Wert im RW.

o   Heute anders Stoff- und Energiebilanz

Stoff- und Energiebilanz

= Gegenüberstellung von Input- und Output im Produktionsbereich.

o   Output: Produkt + Rückstände

o   eingesetzter und ausgelassener Stoff

o   lückenlose Übersicht über Mengengrößen

Was sind freie Güter?

o   Wenn niemand bereit ist einen Preis dafür zu zahlen.

o   z. Bsp. Sand in der Wüste

Was sind Ungüter?

o   Abfälle

o   Schadstoffe

o   ….

Natürliche Umwelt?

Atmosphäre, Gewässer, Boden / Untergrund

 

Warum wurde die natürliche Umwelt solange nicht als knappes Gut angesehen?

o   Um ein Gut auf dem Markt zu handeln (Nachfrage/Angebot + Preis) muss es:

-         Jemanden gehören

-         parzellierbar sein

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-         Gehört niemanden

-         Ist nicht portionierbar

-         Es gibt keine Ausschließungsrechte, da kein Eigentum

o   Staat musste schließlich Preis für die Umwelt festsetzen damit sie als knappes Gut wahrgenommen wird.

-         z. Bsp. CO2-Steuer (Dänemark), Abwasserabgabe (D), SO2-Abgabe (Japan)

EXKURS: Modelle

Hypothesen – Theorien

o   Müssen an der Realität überprüft werden.

o   Können jederzeit widerlegt werden.

Empirische Aussagen

o   Überprüfbar

o   Faktische Wahrheit (F-Wahrheit)

o   BWL

Nicht empirische Aussagen

o   Logische Aussagen (L-Wahrheit)

deskriptiv

o   zählbar, messbar beschreibend Singuläre Sätze/Protokollsätze

explikativ

o   Modell, Erläuterung zw. 2 Variabeln

o   Generelle Sätze

o   Angaben von Bedingungen

Metaphysische Aussagen:

o   nicht überprüfbar, ergo nicht wahrheitsfähig

Normative Aussagen:

o   z.B. „Du sollst nicht stehlen!

o   nicht wahrheitsfähig

Prognose ohne Bedingungen = Prophezeiung

18.10.2007

Produktionsfaktoren

o   Elementarfaktoren

-         Arbeits- und Betriebsmittel

-         objekt. bezogene menschl. Arbeit

-         Werkstoffe

-         ....

o   Dipositive Faktoren

-         leitende Tätigkeit

-         derivative Faktoren)

o   Trennung nach Tätigkeiten -> Inkonsequenz

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-         abhängig von Zweck / Funktion

-         abhängig von Arbeits- und Betriebsmitteln

Entscheidungsorientierte Konzeption

o   realitätsnah, deskriptiv

o   siehe Folien!

Systemorientierte Konzeption

o   Menge von Elementen, Beziehungen

o   Beziehungen zwischen Elementen und nach außen hin

o   oft: offene Systeme, können nicht nach außen hin abgeschottet werden

-         z.B. Abgase -> gehen über Grenzen

Techno-Ökonomie

o   Zusammenhang Prozess – Input

o   r = f(d), d = g(x)

o   Technik nicht beachten -> keine Möglichkeit, die Umweltwirkungen zu erfassen

Systematisierung

o   Typisierung: nicht disjunkt

o   Klassifikation: disjunkte Teilmengen

o   Anmerkung: Betriebsgröße = Anzahl der Beschäftigten

Technologische Verfahrensbedingungen

o   Strom

o   Temperatur

o   Konzentration von Stoffen

o   Katalysatoren

o   Produktionsdauer

Produktionstypologie (siehe Folie)

o   Kunden-/ Auftragsfertigung: Nachfrage -> Produktion

o   Markt-/ Lagerfertigung: Produktion -> Nachfrage

Stoffumwandlungsverfahren

o   chemisch

-         vereinigen bestimmter Elemente

        Stickstoff + Wasserstoff -> Ammoniak

-         Aufspalten von chem. Verbindungen

        Zement, CaCO3 <-> CaO + CO2

-         Umgruppierung von Stoffen

-         Soda, 2 NaCl + CaCO3 * Na2

-         Stoffeigenschaften ändern

o   physikalisch (z.B. durch Druck)

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Stoffumformungsverfahren

o   Zerlegen, Füllen,...

Stoffeverwertung

o   vgl. Input, Output

Formen der Typisierung

o   mechanisch technologisch

o   biologisch

o   chemisch

25.10.2007

Technologische Verfahrensbedingungen

o   Druck

o   Temperatur

o   Verweildauer im Reaktionsraum (Reaktionszeit)

o   Größe der Reaktionspartner, Konzentration

o   Katalysatoren

o   Produktion und Verfahrensbedingungen sind Aktionsparameter um Kosten und Leistung zu „bestimmen“.

ad Folie Produktionstypen (techn.-ökonomische Produktionstypen)

o   Verbrauch in der BWL

-         Irgendetwas wird eingesetzt und dabei umgewandelt

-         Verbrauchseinsatzgüter verursachen Kosten.

o   Form

-         Geometrische Beschreibung der Grenzflächen

-         Stoffurform (1. Form)

-         umformen = planmäßig

-         verformen = unplanmäßig

o   Fügen (= jede Form der Montage)

-         Zusammenstecken

-         Löten

-         Verschrauben

-         Auch das Einfüllen „formloser“ Materialen in einen Behälter

o   Formgebung

= Übertragung einer Form auf Stoff

-         totale, momentane Formgebung in einem Zug (z. Bsp. Guss)

-         punktuelle Formgebung nach und nach (z. Bsp. Drehen)

 

Biologische Technologien

o   Natürliche Stoffe

o   Besser recyclebar als chem. Produkte

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