Gravitation – Gemeinschaft und Geist
Wir wissen,
dass wir aufgrund der Gravitation hier auf dieser Erde stehen und nicht
davonfliegen, aber wir wissen nicht was Gravitation ist.
Und die
Astrophysiker haben festgestellt, dass weitaus mehr Gravitation nötig ist, als
von der masse ausgeht, die sie in ihren Teleskopen bisher sehen können, um die
Bewegungen im Universum, so wie sie stattfinden auch tatsächlich physikalisch
erklären zu können.
Man geht
heute davon aus, dass vielleicht 5 % der Gravitation, die notwendig ist, um die
Bewegungen so stattfinden zu lassen, d. h. dass nur 5 % davon von sichtbaren
Sternen und dergleichen ausgeht.
Weitere 35 %,
vielleicht sind’s auch 40 % oder nur 30 %, also sagen wir weitere 35 % gehen
von einer unsichtbaren Masse aus, einer dunklen Masse, wie sie bezeichnet wird,
nicht weil sie schlecht ist oder negativ, sondern weil wir sie einfach nicht
sehen können.
Aber wir
können sie uns vorstellen und wir können sie uns erklären.
Die
Astrophysik hat Anfang dieses Jahrtausends festgestellt, dass eigentlich in
jeder Galaxie ein gewaltiges Massezentrum, ein so genanntes schwarzes Loch
vorhanden sein muss.
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Deswegen
können wir diese Masse nicht sehen und deswegen nennen wir diese Masse
schwarzes Loch.
Also lassen
wir einmal das 6, 7 oder 8fache von der Masse, die wir sehen können, in solchen
Massenteilen komprimiert sein, die wir schwarze Löcher nennen, dann bleiben
immer noch ca. 60 % übrig von benötigter Gravitationskraft, die uns zur
wissenschaftlichen Darstellung der Bewegungen fehlt.
Hier
bezeichnet die Astrophysik diese fehlende Gravitationskraft als dunkle Energie.
Dunkle
Energie können wir uns eigentlich nicht mehr vorstellen, zumindest nicht aus
wissenschaftlicher Sicht.
Vielleicht können
wir es uns ein wenig aus Religiöser Sicht vorstellen, wenn wir uns diese dunkle
Energie als die Kraft eines sehr sehr alten, für unsere Vorstellung unendlich
alten Geistes vorstellen, der alles was um uns herum geschieht bewegt und
zusammenhält.
Und beim um
uns herum möchte ich weiter gehen in meiner Überlegung.
Die Physik erklärt
uns, dass alles, was wir sehen, aus Teilchen zusammengesetzt ist, aus Atomen.
Wenn ich mir
so ein Atom in meiner Hand vorstelle, so groß wie ein Medizinball, dann ist der
Kern in diesem Atom verschwindend klein, kleiner als die Spitze einer
Stecknadel.
Die
Elektronen, die diesen Kern umkreisen, sind so unvorstellbar klein, dass wir
sie nicht einmal sehen können.
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Und auch der
Kern für sich in diesem Atom ist nicht absolut massiv, denn sonst würde ein
Atom nicht in sich beständig sein.
Die positiven
Teile des Kerns würden sich gegenseitig abstoßen.
Das Atom
würde zerplatzen.
Also können
auch diese winzigen Teilchen im Kern des Atoms nicht einfach aus fester Masse
bestehen, sondern sie müssen in sich bewegliche Teile sein, die ein Kraftfeld
erzeugen, ein Kraftfeld das ein positives Feld aufbaut, aber in sich auch einen
Zusammenhalt, eine Anziehung erstellt, auf dass sich die Protonen als
Kernbestandteile nicht gegenseitig abstoßen.
Ich habe vor
kurzem mit einem Astrophysiker über diese Thematik gesprochen.
Er hat mir
bestätigt, dass nach neuesten Vorstellungen der Astrophysik die Erde, ja unser
ganzes Sonnensystem auf seine eigentliche Masse komprimiert vielleicht die Größe
eines Stecknadelkopfs erreicht.
Alles andere
dazwischen ist massefreier Raum, ist Energie.
Das, was wir
sehen, ist eigentlich Energie, die alles darstellt, vielleicht die Energie
eines Geistes die uns all das sehen lässt.
Ich will mal
den Blick abwenden vom Universum und in mich schauen.
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Mein Blick
wandert weiter nach innen und ich sehe nicht eine Masse, sondern ich sehe
plötzlich viele, viele kleine Lebewesen.
Zellen und Kleinstlebewesen,
die sich auf bestimmten rötlichen Bahnen bewegen, wie Ameisen in einem
Ameisenhaufen.
Ich gehe
weiter, und finde mich in einem riesigen Chemielabor wo auf Aktionen,
Reaktionen erfolgen.
Es sieht
einem Sternengebilde ähnlich, das ich vorhin gesehen habe.
Ich merke, es
ist das was wir als Gehirn bezeichnen, also bin ich jetzt im Geist meines
Körpers.
Mein Weg geht
weiter durch Elektronen leitende Stränge in Zentren von Knochen hindurch.
Ich erblicke
ein zweites Gehirn, es muss im Bereich der Wirbelsäule sein.
Und dann geht
mein Weg tiefer in den Körper hinein und ich entdecke einen riesigen Schlauch
der sich bewegt, sich zusammenzieht und wieder ausdehnt wie ein Regenwurm, ohne
sich jedoch vorwärts zu bewegen, sondern der in sich alles durchknetet und
diesen Inhalt vorwärts bewegt.
Wie ich in
diesen Wurm hinein gleite, sehe ich, dass auch er aus zick Zellen besteht, die
Berge bilden mit Härchen bewaldet, und in ihm sind ebenfalls viele kleinste
Lebewesen.
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Und es sind
unheimlich viele Wesen, Arbeiter, Zellen hier vorhanden, wie ich es mir nie
hätte vorstellen können, die Geschmack feststellen können, Geruch feststellen
können, die jedes Ding definieren auf nützlich und unnütz und es entsprechend
bearbeiten.
Sie geben das
nützliche weiter durch die Wandung hindurch zu einem Gewirr von anderen Wesen
in einem rötlichen Fluss, das man sich am besten vorstellen kann, wenn man sich
in München eine U-Bahn zur Stoßzeit anschaut, so belebt ist dieser Fluss, mit
so vielen verschiedenen Lebewesen, Arbeitern die etwas transportieren oder
Soldaten für alle möglichen Dinge.
Plötzlich ein
kleiner Krieg, Lebewesen die sich gegenseitig bekämpfen, sich angreifen, sich
fressen.
Da ist etwas,
was Zellen zerstört und dann kommt ein anderes Lebewesen, stürzt sich auf
dieses und frisst es, um die restlichen Zellen zu schützen, ein Krieg ist in meinem
Körper.
Aber nur an
wenigen Stellen, in erster Linie ist es eine Arbeitsgemeinschaft, fast wie ein
Ameisenhaufen und es ist unvorstellbar, wie die einzelnen Teile, wie die
einzelnen Zellen zusammenarbeiten, es ist fantastisch.
Und so geht
mein Weg weiter durch diesen Körper und plötzlich bin ich wieder draußen.
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