Gott: Fragen und Zweifel
„ In dem, was wir erkennen, sollen wir Gott finden, nicht
aber in dem, was wir nicht erkennen. Gott ist kein Lückenbüßer.“
„ Einen Gott, denn wir uns vor- stellen, können wir auch
wieder weg-stellen.“
Gott im Für und Wider:
Ein Sträfling schildert seinen Bezug zu Gott wie folgt:
Was man Gott als Schöpfung zuschreibt, lässt sich in der
Wissenschaft mit Logik erklären.
Ich betrachte den Glauben an Gott, als den Wunsch des
Menschen, etwas über sich zu fühlen und zu ihm aufsehen zu können. Der Mensch
mag sich auch nicht damit abfinden, nach seinem Tod in ein tiefes Loch zu
fallen. Der Glaube an ewiges Leben erscheint mit als Wunschtraum der
Menschheit.
Ein anderes Beispiel ist:
Jemand hat sich gedacht, jede Frage über Gott liegt in einer
Schachtel und die Antworten, die die Menschen kriegen, die sind immer ganz
genauso groß wie die Schachtel, wo die Frage drin ist. Man kann es mit den
Dimensionen vergleichen, denn man erhält dann immer eine antwort mit zwei
Dimensionen. Zusammenfassend könnte man sagen, dass die Antwort immer so groß
ist wie die Schachtel und dann ist Schluss. Mehr kriegt man nicht.
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Doch in Einem sind sich viele Christen einig: Der weg zu
Gott ist der Anstieg und niemals der Abstieg oder der glatte Weg.
Die meisten Zweifel kommen dann auf, wenn den Menschen etwas
Schlimmes zugestoßen ist, was sie erschüttert. Dann fragt man sich natürlich,
wo ist Gott, warum hat er das nicht verhindern können?
- Kann man Gott verantwortlich machen für Hunger und Elend?
- Kann man Gott leugnen, wenn er Unglück nicht verhindert?
- Kann man Gott anwenden für besondere Anlässe?
Doch die Antwort liegt sehr nahe, Gott ist nämlich
allmächtig, aber er gab den Menschen die Freiheit sich selbst zu entscheiden,
ob man sich an seine Gebot hält oder nicht. Deshalb hat er keinen Einfluss, was
die Menschen mit ihrer Freiheit anfangen. Klar ist er immer gegenwärtig, und
unterstütz jeden Menschen, aber er ist nicht anwesend, wenn Kriege ausbrechen
und Gewalt angewandt wird. Deshalb kann man ihn nicht dafür verantwortlich
machen, denn er trägt keine Schuld, denn der Mensch schadet sich selbst.
Viele haben im Namen Gottes Kriege geführt und ihn
missbraucht um ihre Ziele durchsetzten zu können. Man denke an die Kreuzzüge
und die gewaltsamen Missionierungsversuche. Weiteres sagte man seinen Soldaten,
dass der Tod auf einem Schlachtfeld keine Schande ist, da man Erlösung findet.
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Zum Beispiel:
Die Herzattacke, die einen 46-jährigen Geschäftsmann zu
Boden wirft, kommt nicht von Gott. Aber der Entschluss, seinen Lebensstiel zu
ändern, nicht mehr zu rauchen, sich weniger um seine Geschäfte und mehr um
seine Familie zu kümmern, weil ihm die Augen geöffnet wurden für das
Wesentliche- diese Dingen
kommen von Gott.
Liebe verträgt sich nicht mit der Macht. Gott hat keinen
anderen Willen als die Gesetzte der Natur und des Lebens. Er verursacht nicht
wie schon erwähnt unser Unglück. Krankheiten, Unfälle und Katastrophen fordern
zur Liebe heraus. Wir finden den Ort Gottes in der Ohnmacht des Mitmenschen,
nicht in einer Macht über uns.
Die flut, die eine Stadt verwüstet, ist keine höhere Gewalt,
auch wenn Versicherungsgesellschaften sie so nennen. Aber die Anstrengungen der
Menschen, das Leben anderer zu retten, das eigene Leben zu riskiere und die
Stadt wieder aufzubauen, ist die eigentliche höhere Gewalt.
Anna und Fynn:
Anna will wissen ob Gott uns alle wirklich lieb hat:
Fynn weiß zuerst keine Antwort und sagt schließlich: Du hast
mich lieb, weil du Anna bist, so wie ich Fynn. Anna meint darauf: Ich liebe
Gott aber er mich nicht. Menschen leben von außen rein und sie können von außen
küssen, darum ist es anders. Mister Gott ist nicht wie wir. Mister Gott kennt
alle Sachen und Leute auch von innen- doch der Mensch kennt sie nur von außen.
Deshalb können wir nur über Gott von innen sprechen.
Wichtige Zitate über Gott
Ehe du Gott suchst, musst du ihn schon gefunden haben.
Gott begegnet dir überall, wenn du ihn grüßen möchtest.
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Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir: Suchst du
Gott anderswo, du fehlst ihm für und für.
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