Kernthese der Transaktionskosten­theorie: Der Wettbewerb führt langfristig dazu, dass Transaktionen so organisiert (bzw. Verfügungsrechte so verteilt werden), dass es zu einer Minimierung der Summ
Zusammenfassung und Kernaussagen von -Analysing the costs and benefits of climate policy: Value judgements and scientific uncertainties- Andries F. Hof et al, 2008 Diese Arbeit wird sich dezidiert
Ich werde euch heute etwas über den Bereich Marketing beim Businessplan erzählen. Dieser Punkt behandelt sowohl die konzeptionellen Marketingstrategie­n als auch die speziellen Merkmale des Produk
Sales Promotion (6 Folien). Sales Promotion oder auch Verkaufsförderung hat sich zu einem sehr bedeutsamen Instrument der Marketingkommunika­tion bzw. des Marketing entwickelt. Der Einsatz von V
Das
State-of-the-Art-Meeting ist nun schon einige Monate her. Die „originären
Leistungskennziffern" haben sich nach den wenig zufriedenstellenden
Erfahrungen aus dem hausinternen Sprachgebrauch weitgehend wieder
verabschiedet.
Gelegentlich lässt sich bei der Bekanntgabe der aktuellen
Erfolgs-größen noch eine Verballhornung eines früheren „Olei" vernehmen:
„Oh wei". Immerhin aber ist seit dem Meeting und der Bekanntgabe der zu
erwartenden Gewinnentwicklung ein Ruck durch das gesamte Unternehmen gegangen.
Nicht mehr das individuelle Bereichsinteresse, sondern das Wohl der REISCH AG
steht im Mittelpunkt aller Anstrengungen. Über eine der in diesem
Zusammen-hang entwickelten Ideen soll auf der heutigen Vorstandssitzung beraten
werden.
Allerdings haben sich infolge der nach wie vor wenig
zufriedenstellenden Ertragslage die persönlichen Spannungen zwischen einigen
Beteiligten noch nicht gelegt ...
„Und
nun", kommentiert Dr. Leetmathe, während er in seinen Papieren blättert,
„zum letzten Punkt der Tagesordnung. Ihnen allen dürfte die von meinem
Sekretariat aus Ihren Angaben zusammen-gestellte Vorlage zu der Frage 'Plastik
oder Glas' zugegangen sein.
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Herr
Kreiling, der Leiter des Marketing, räuspert sich und trinkt zunächst einen
Schluck Wasser. Elend lange hat die Sitzung nun schon gedauert. „Gegenstand der
Betrachtung, meine Damen und Herren, ist unser Absatzpotential im Bereich
„Joghurt“.
Es handelt sich um einen Verteilungsmarkt. Sofern wir den Markt für
Molkereiprodukte nicht mit neuen, innovativen Produktkonzepten bedienen, haben
wir keine andere Wahl als der Konkurrenz eventuellen Mehrabsatz abzuringen.
Dies geschieht zumeist unter Inkaufnahme erheblicher Preiszugeständnisse - und
selbst das ist in den letzten Monaten immer schwieriger geworden.
Wenn wir in
der derzeitigen Konstellation weiterarbeiten, können wir durch den Einsatz
präferenzpolitischer Maßnahmen allenfalls noch bescheidene Zuwächse bei den
Absatzmengen realisieren.
Wir
müssen uns also deutlich von unseren Mitbewerbern absetzen. Wie Sie alle
wissen, nimmt die ökologische Empfindsamkeit unserer Kunden immer weiter zu. In
diesem Sinne schlagen ich und meine Mitarbeiter vor, zukünftig unseren
REISCH-Ghurt in Gläsern statt in Plastikbechern zu vertreiben.
Den Tabellen 1
und 2 der Tischvorlage können Sie entnehmen, wie wir die Entwicklung von
Absatzmengen und Preisen in den nächsten Jahren prognostizieren. Sie sehen,
dass wir uns sowohl preis- als auch mengenmäßig einen deutlichen komparativen
Konkurrenzvorteil verschaffen können. Ins ökologische Produkt-Gesamtdesign
passen natürlich nur Mehrweggläser.
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Auch in dieser Beziehung haben wir bereits Daten prognosti-ziert; Sie
finden dieselben in Tabelle 3 der Vorlage. Über einen eventuellen Schwund durch
Glas-bruch in der Produktion müsste allerdings zusätzlich Herr Pradel Auskunft
geben.“
Der
Angesprochene rückt seine Brille zurecht, kramt in seiner Aktentasche und
knallt ein dickwandiges Glasgefäß auf den Mahagonitisch. „So. Da haben wir's.
Ich habe schon mal ein geeignetes Glas ausfindig gemacht.
Das ist nicht
kaputtzukriegen. Das hält zwanzig Jahre. Die Produktion arbeitet fehlerfrei.
Bei uns gibt's keinen Glasbruch."
„Vielleicht",
so greift Dr. Leetmathe ein, „können Sie uns gleich Aufschluss über weitere
Implikationen für Produktion, Beschaffung und Logistik geben ..."
„Ja",
fährt Dipl.-Ing. Pradel fort, „das ist ganz einfach. Wir müssen die
Abfüllmaschine umrüsten. Dreikommafünf Millionen. Dann benötigen wir eine
Reinigungsmaschine. Rund acht Millionen. Schließlich müssen wir auch noch
Gläser kaufen. Ich habe mich erkundigt. Die Preise und Rabattstaffel stehen in
den Tabellen 4 und 5 der Vorlage.
Die
Gläser brauchen wir übrigens nicht im Zeitpunkt der Anschaffung, sondern immer
erst am Jahresende zu bezahlen - dann wird der Rabattsatz auf die
Gesamtkaufsumme entsprechend der Anzahl gekaufter Gläser pro Jahr angewandt.
Klar.
Wie hoch schätzen denn die werten Herren der Marketingabteilung die
Umlaufzeit pro Glas ein - sofern Sie sich darüber Gedanken gemacht haben?“
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„Wie
auch immer", fällt Herr Pradel dem Chef des Marketings ins Wort. „Ist ja
auch egal. Rechnen wir mit sechzig Tagen inklusive des Spülens, bis die Gläser
wieder zum Abfüllen bereitstehen. Das habe ich nämlich ermittelt.
Weiterhin
gibt es da die Auszahlungen für Betrieb und Wartung der Reinigungsmaschine.
Finden Sie in Tabelle 6. Im achten Jahr ist übrigens die Generalüberholung
fällig, um Fragen nach dem hohen Betrag gleich vorab zu unterbinden. Weiterhin
müssen fünf zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt werden. Insgesamt runde vierhunderttausend
per anno.
Rechnen Sie gleich mit einer Lohnsteigerungsrate von fünf Prozent pro
Jahr. Mehr Anlagen bedeuten natürlich auch einen höheren Energieverbrauch.
Zwölftausend Mark zusätzlich pro eine Million Gläser Abfüllung, würde ich
sagen. Zu den Angaben in Tabelle 6 der Vorlage kommen übrigens noch die Kosten
für Spülmittel und Wasser hinzu."
Tischvorlage: Joghurt in Glas- oder Plastikbechern?
Tab.
7
Er
steht auf, geht nach vorne zum noch laufenden Tageslichtprojektor, nimmt die
dort liegende Folie herunter und wirft eine andere darauf, in deren Mitte
einige Tabellen in Miniaturschriftgröße zu erkennen sind. „Zu klein.
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Soweit zur
Produktion. Jetzt die Logistik. Entsprechend der Gläsermenge brauchen wir
spezielle Transportbehälter. Macht vier Mark pro Stück, jeder nimmt 20 Gläser
auf. Den Transport zu den Abnehmern sourcen wir out. Wir zahlen dafür drei Mark
pro Transportbehälter, sobald der hier mit vollen Gläsern rausgeht.
Das
schließt den späteren Rücktransport mit leeren Gläsern ein. Das war's. Und
übrigens. Ich bin dagegen. Das sieht man auf einen Blick, dass sich das nicht
rechnet."
„Nun",
lässt sich Dr. Leetmathe vernehmen, „vielen Dank Herr Pradel. Vielleicht
sollten wir nun noch hören, was Herr Dinkel aus Sicht des Finanzressorts
anmerken möchte."
„Wir
haben", so beginnt Herr Dinkel, „zur Zeit liquide Eigenmittel von zwei
Millionen Mark verfügbar, die in die Umstellung einfließen könnten. Weiterhin
habe ich schon einmal bei unserer Hausbank bezüglich eines langfristigen
Kredits zur Abdeckung der übrigen Auszahlungen vorgefühlt.
Man bietet uns zur
Zeit die folgenden Konditionen: Bei einer Aufnahme von 10 Millionen Mark
offeriert man uns über die gesamte Laufzeit einen festen Zinssatz von 8%.