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Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg .doc

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Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Inhaltsverzeichnis

Seite

1. Einleitung

 

2

2. Marshall B. Rosenberg .

2

 

 

3. Theoretischer Hintergrund / Entstehung der Gewaltfreien Kommunikation

3

 

 

4. Was ist Gewaltfreie Kommunikation?

 

3

4.1 Trennende Kommunikation

4

4.2 Gewaltfreie Kommunikation .

4

 

 

5. Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation .

5

 

 

6. Gewaltfreie Kommunikation im Schulalltag

 

7

6.1 Lebensbereichernde Erziehung

7

6.2 Lebensbereichernde Inhalte vermitteln

 

8

a) Beobachtung oder Bewertung .

8

b) Gefühle wahrnehmen und ausdrücken

8

c) Gefühle mit Bedürfnissen verbinden .

9

 

d) Bitten und Forderungen

 

9

 

6.3 Empathie - Aussagen einfühlsam hören

10

 

6.4 Partnerschaftliche Beziehungen zwischen Leher/-innen und Schüler/-innen

10

 

 

 

7. Zusammenfassung

12

 

 

 

 

Literatur

13

 

 

 

 

 

1. Einleitung

Im täglichen Miteinander treffen sich Menschen mit ihren eigenen und speziellen Bedürfnissen. Die Kommunikation zwischen ihnen ist ein Ausdruck dieser momentanen Bedürfnisse. Um diese zu erfüllen, gibt es viele verschiedene Kommunikationswege und Strategien. Marshall Rosenberg setzt sich mit dem Modell und Lebenskonzept der Gewaltfreien Kommunikation dafür ein, dass Menschen ihre Bedürfnisse gewaltfrei kommunizieren und erfüllen.

In dieser Ausarbeitung zu dem Referat „Gewaltfreie Kommunikation“ im Rahmen der Lehrveranstaltung „Kommunikation von Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung“ soll das Modell und Lebenskonzept nach Marshall Rosenberg dargestellt und verdeutlicht werden.

Die Kapitel zwei bis fünf wurden von Juliane Müller bearbeitet. Sie stellen neben den Grundlagen, den theoretischen Hintergrund, die trennende Kommunikation und die Schritte des Modells dar. Das Kapitel sechs wurde von Maria Wetzig bearbeitet und widmet sich der gewaltfreien Kommunikation im Schulalltag.

 

 

2. Marshall B. Rosenberg

 

Marshall Rosenberg ist Psychologe und Konfliktmediator und zudem der Gründer der Gewaltfreien Kommunikation.

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Während dieser Zeit entwickelte er ein starkes Interesse an einer neuen Form der Kommunikation, die er als Alternative Gewalt sah (vgl. Rosenberg, S. 221). Rosenberg studierte Psychologie und promovierte an der Universität Wisconsin 1961 zum Doktor der Psychologie. Rosenberg hat es sich zur Aufgabe gemacht in Krisengebiete der ganzen Welt zu reisen um dort zu vermitteln und Krisensituationen zu entschärfen.

Weiterhin hat er Trainer in der Gwaltfreien Kommunikation ausgebildet.

Im folgenden Kapitel geht es um die Entstehung der Gewaltfreien Kommunikation.

3. Theoretischer Hintergrund / Entstehung der Gewaltfreien Kommunikation

Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation entstand in den frühen 1960er Jahren in der Auseinandersetzung Rosenbergs mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (vgl.

Rosenberg, S.219). Er entwickelte ein Interesse daran, zu verstehen, was Menschen dazu bringt mit Gewalt zu handeln. Rosenberg begann zu forschen, welche Art der Kommunikation eine friedliche Alternative zu Gewalt sein kann.

Die Entwicklung der Gewaltfreien Kommunikation wurde durch die Erkenntnisse Carl Rogers und der von ihm entwickelten klientenzentrierten Gesprächstherapie beeinflusst. Rosenberg war Student bei Rogers.

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1984 gründete Rosenberg das Center oft Nonviolent Communication, welches sich mit der Verbreitung und Organisation der Gewaltfreien Kommunikation beschäftigt und in San Francisco seinen Sitz hat. Das CNVC arbeitet unter dem Motto, Bedürfnisse aller Menschen können auf eine friedliche Weise erfüllt werden. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, zur Verwirklichung dieser Vision beizutragen, indem wir die Schaffng lebensbereichernder Systeme in uns selbst, im Umgang mit anderen Menschen und innerhalt von Organistationen fördern“ (Rosenberg, S. 218).

Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit den Inhalten der Gewaltfreien Kommunikation und der trennenden Kommunikation.

4. Was ist Gewaltfreie Kommunikation?

„Gewaltfreie Kommunikation ist eine Art des Umgangs miteinander, die den Kommunikationsfluß erleichtert, der im Austausch von Informationen und im friedlichen Lösen von Konflikten notwendig ist“ (Rosenberg, S. 1).

Alle Menschen haben die gleichen Bedürfnisse, hinter denen Werte liegen, die unterschiedlich sein können. In der Gewaltfreien Kommunikation werden Bedürfnisse und Werte genau betrachtet. Kommunikation zwischen Menschen wird als ein Ausdruck von Bedürfnissen angesehen.

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Die Gewaltfreie Kommunikation unterscheidet die Kommunikation in die trennende Kommunikation und in die Gewaltfreie Kommunikation. Im Folgenden sollen diese verschiedenen Kommunikationsformen aufgezeigt und anhand von Beispielen verdeutlicht werden.

4.1 Trennende Kommunikation

Die trennende bzw. lebensentfremdende Kommunikation wird in der Gewaltfreien Kommunikation auch „Wolfssprache“ genannt.

In der trenndenden Kommunikation werden moralische Urteile, Unterstellungen, Bewertungen und Forderungen verwendet. Rosenberg geht davon aus, das auf diese Weise Bedürfnisse auf Kosten anderer Menschen erfüllt werden.

Wenn Gefühle und Bedürfnisse in der „Wolfssprache“ geäußert werden, reagiert das Gegenüber immer mit Abwehr, Widerstand und Verteidigung.

Die trennende Kommunikation hat vier Säulen der Beeinflussung und Erziehung. Sie basiert auf Schuld, Scham, Angst und Belohnung. Während es bei der Schuld um eine Tat geht (Beispiel: „Wenn du das machst bin ich traurig .“), geht es beim Scham um eine bestimmte Person die falsch ist (Beispiel: „du bist .“).

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4.2 Gewaltfreie Kommunikation

In der Gewaltfreien Kommunikation, auch „Giraffensprache“ genannt geht es hingegen um eine verbindende Kommunikation. Diese soll die vier Säulen der trennenden Kommu-nikation ersetzen und basiert auf Berührtheit und Mitgefühl.

Die Gewaltfreie Kommunikation geht davon aus, das alle Menschen schon von Natur aus gewaltfrei und auf eine gute Verbindung aus sind. Hinter der Gewaltfreien Kommunikation steckt eine innere Haltung, in der die Bedürfnisse der Kernpunkt des menschlichen Handelns sind. „Bedürfnisse im Verständnis der Gewaltfreien Kommunikation sind der grundelegende bedarf, den alle Menschen zum Leben brauchen.

Zum Beispiel: Zugehörigkeit, Sicherheit, Schutz, Autonomie, Freiheit .“ (Rust, S. 78). Mit der inneren Haltung ist vor allem Empathie gemeint. Empathie heißt in der Gewaltfreien Kommunikation präsent zu sein, dem Gegenüber die volle Aufmerksamkeit geben zu können, die eigenen Gedanken zum „Stillstand“ zu bringen und sich mit den Gefühlen des anderen verbinden zu können (vgl. Rosenberg, 2004 S. 43).

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