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Faculty
Medical Science
Discipline
Nutritional Science
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Examination questions
University, School
HLW Auhof Linz
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2011, Frau Gründling
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Ernährung Aufgaben und Antworten GRUNDLAGEN Warum muss dem menschlichen Körper Nahrung zugeführt werden? Zur Aufrechterhaltung von Körper, Gesundheit und Leistungsfähigkeit­. Nennen Sie vier

WASSER/FRUCHTSAFT-NEKTAR/LIMONADEN

1. Definieren Sie den Begriff „Sodawasser“.

- Sodawasser ist Trinkwasser, das mit 4 g/l Kohlensäure versetzt wurde.

(In der Gastronomie wird Sodawasser zum Mischen verwendet.)

2. Definieren Sie den Begriff „natürliches Mineralwasser“.

- ist Quellwasser, von natürlicher Reinheit

- wird am Quellort oder in unmittelbarer Nähe abgefüllt

- wird einem behördlichen Anerkennungsverfahren unterzogen

- darf nicht nachbehandelt werden


3. Zählen Sie die zwei Vor- und Nachteile von hartem und weichem Wasser auf.

hartes Wasser
(von 18° - 30° d. H. deutsche Härtegrade)

weiches Wasser
(von 0° - 8° d. H. deutsche Härtegrade)

+ guter frische Geschmack

+ große Löskraft

+ gutes Trinkwasser

+ gut geeignet zum Kochen und für Tee
und Kaffee

- wenig Löskraft

- schmeckt schal

- Ablagerung in Rohren und Kesseln

- keine Ablagerungen von Kalk in Gefäßen und Geräten



4. Nennen Sie vier Marken österreichischer Mineralwässer aus vier verschiedenen Bundesländern.

- Vöslauer (Baden/Niederösterreich)

- Gasteiner (Salzburg)

- Römerquelle (Wien)

- Frankenmarkter (Oberösterreich)

- Waldquelle (Burgenland)


5. Nennen Sie vier internationale Mineralwassermarken aus vier verschiedenen Herkunftsländern.

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- Valser (Schweiz)

- San Pellegrino (Italien)

- Vichy, Vittel (Frankreich)

- Karlsbader (Tschechien)


6. Erklären Sie den Begriff „Fruchtsaft“.

- ist ein Saft, der aus frischen Früchten oder Gemüse durch Pressen gewonnen wird.

- wird nicht sofort konsumiert, deshalb wird er konserviert um eine Gärung oder ein Verderben zu vermeiden.


- Fruchtsäfte dürfen folgende gesetzliche erlaubte Zusatzbezeichnungen tragen:

„Reich an Vitamin C“ – wenn sie mindestens 250 mg Vitamin C pro Liter Saft enthalten.


7. Erklären Sie den Begriff „Fruchtnektar“.

- wird aus Wasser, Fruchtsaft oder Fruchtmark und Zucker hergestellt

- keinen 100-prozentigen Fruchgehalt

- Fruchtanteil muss zwischen 25 und 50 % liegen (für jede einzelne Fruchtart vorgeschrieben)

- dürfen mit Zucker oder Honig und mit bis zu 5 % anderem Fruchtsaft versetzt werden


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- Sprite

- Fanta

- Schartner


9. Erklären Sie den Begriff „Bitterlimonade“.

- enthält Bitterstoffe, wie zum Beispiel Chinin = Alkaloid (max. 85 mg/l) → Ursprung dieses Getränks ist Afrika

- bei mindestens 15 mg und maximal 80 mg Chinin handelt es sich um ein Tonic-Getränk
(z. B. Bitter Lemon, Schweppes Tonic Water, ..)


10. Erklären Sie den Begriff „Colalimonade“.

- gehört zu einer eigenen Limonadengattung

- orientieren sich in Aussehen und Geschmack am weltweiten Vorbild Coca-Cola

- enthält Phosphorsäure (als Säuerungsmittel) und Coffein (z. B. Pepsi-Cola, Red Bull Cola)


11. Erklären Sie den Begriff „Isotonische Getränke“.

- sie sind so zusammengesetzt, dass sie dem Körper bei Leistungsabfall infolge großer Anstrengung, schnell Mineralsalze (Elektrolyte), Vitamine und schnell verwertbare Energie zuführen → besonders wichtig bei hohem Schweißverlust (z. B. bei sportlicher Betätigung)

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12. Nennen Sie die Ausschankanlagen für alkoholfreie Getränke.

- Premixanlage (PEM)

- Postmixanlage (POM)



TEE/KAFFEE/KAKAO


13. Definieren Sie den Begriff „Tee“.

Tee ist nicht nur nachweislich gesund, er steigert auch das allgemeine Wohlbefinden. Eine Tasse Tee kann zwar keine Wunder bewirken, hilft aber in hektischen Situationen gelassener zu werden und neue Energien zu tanken.


-          Tee = Aufgussgetränk aus den aufbereiteten Blättern und Knospen des Teestrauches


Definition (B. S. 30 – näher)


14. Nennen Sie vier bedeutende Länder mit Teeanbau.

- Sri Lanka

- Indien

- China, Japan

- Türkei

- Indonesien


15. Erklären Sie die Begriffe „Hochlandtee“ und „Tieflandtee“.

Hochlandtee
über 1220 m

Tieflandtee

bis zu 610 m

-          Wächst langsamer

-          Wächst rasch

-          Qualitativ hochwertig

-          Qualitativ geringwertig (30 bis 35 Ernten pro Jahr)

-          Feines Aroma

-          Wird meist für aromatisierte Tees und Teemischungen verwendet



16. Erklären Sie die sechs Arbeitsschritte bei der Teeaufbereitung.

Welken:

Rollen:

Fermentation:

Trocknen:

Reinigen und Sortieren:

Verpacken:
WELKEN: Auf Trockengestellen verlieren die Blätter bis zu 50 % Feuchtigkeit. ROLLEN: Zellwände zerreißen und Zellsaft tritt aus. FERMENTATION: Es handelt sich um einen Oxidations- und Gärungsprozesses des Zellsaftes.

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Durch das Crushing-Tearing-Curling (Zermahlen-Zerreißen-Rollen) werden vorwiegend Broken Teas hergestellt.


17. Erklären Sie den Begriff „Grüner Tee“.
Die Blätter werden vor dem Rollen gedämpft und nicht fermentiert und dadurch behalten sie grüne Farbe. Enthält mehr Gerbstoffe und Koffein als andere Tees und ist besonders anregend. Das Teewasser sollte nicht kochen!


Fermente durch Dampf zerstört, grüne Farbe bleibt erhalten

Meist in China und Japan hergestellt. Die Blätter werden vor dem Rollen gedämpft und nicht fermentiert, dadurch behalten sie ihre grüne Farbe. Er hat einen hellen, herb-bitteren Aufguss, der mehr Gerbstoffe und Koffein (früher Tein) enthält und besonders anregend ist. Das Teewasser sollt nicht kochen. Sehr bekannt: Gunpowder.

18. Nennen Sie drei Kräutertees und deren Wirkung.


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