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Geschlechtergeschichte .doc

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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Geschlechtergeschichte:

1968 Beginn der Frauengeschichte

Frauen kämpften anders als Männer

Women Studies(USA)

  • Geschichte folgt männlichen Methoden
  • Soziale Beziehung zw. Geschlechtern muss erforscht werden
  • Epochen mit sozialem Wandel
  • Nicht immer Frauen benachteiligt
  • Institutionell verankert
    • GeschlechtergeschichteàUSA

 

GB

à Frauengeschichte eng mit Frauenbewegungen

mit Sozialgeschichte à Arbeiterkultur/Sexismus

Juliet Mitchell/ A. Oakley

Frau im Bürgertum (Frau und Geschlechtergeschichte)

1979 Zeitschrift: History Workshop

Materialistisch/Sexistisch

Zusammenarbeit GB/USA

Zeitschrift: Gender History

Frauen in der Öffentlichkeit Privat/ bezogen m/w

1991 Women History Network

Frankreich

Ende der 60er Jahreà eng verbunden mit der Frauenbewegung

Simon Beavior: Das andere Geschlecht, Frauen haben Geschichte, Wir sind nicht als Frauen geboren wir werden dazu gemacht

Mitchell: 5 Bändiges Handbuch

Italien

Differenzfeminismus

Pensierdifferenza sexualle

Joanna Pomata

Frauengeschichteà Ethnologische

Biologische Geschichte

  • Frauen präsentiert
  • Männergeschichteà Frauen Biologie
  • Kultur/ Wissenschaft

 

Ital. Forschung Religiosität/ Mutterschaft

Murraruà Gruppe weiblicher Ketzerinnenà aktiv gegen Kirche

 

Italienà eng mit der Sozialgeschichteà untere Geschichte

Deutschland/ Österreich

 

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Interesse war gering

Frauengeschichte mit Sozialgeschichte

Hausen: Frauen suchen ihre Geschichte 1983

Studentinnen die Frauengeschichte studiert haben wurden abgewertet

Gisella Bock: Aufsätzeà Frauen benachteiligt

Stellt Geschichte in Frage

Wissenschaft Gegensätze

  • Kultur/Natur
  • Mann/Frau
  • Arbeit/ Familie
  • Öffentlich/ privat

 

1986 Frauen Ringvorlesungen(Graz)

Schrift in Bezug zur Frauengeschichte

Antikà

Griechenland

à philosophisch

Geist = männlich

Natur = weiblich

Geist Mittelpunkt

Religion/ Philosophie

AlphabetschriftàAbstrakt

Mutterspracheàmündlich

Vaterspracheàschriftlich

MutterspracheàDeutsch

Christus Fleischgewordener Gott

Mann schuf Frau

Christentum

Umgang männlich weiblich/weiblich

Bibel: Gott schuf Mann und Frau unterschiedlich

Kirchenvater 4-5Jhd.

Augustinus: Mann zuerst geschaffen

Ehelehre: SexàNachkommen

Ehe ein langer Weg

Ehebruch = Todsünde

Theologen später Antike: Auslegung Abwertung der Frau

1.Der Sündenfall: àErkenntnis: Scham

Schlangenkopf von Frau(falsch)

Humanismus:

Mann muss Frau beherrschen nur so hat er Ehre und kann in den Himmel

Wenn umgekehrt keine Ehre/ Sündeà Fegefeuer

2. Auszug Paradies: Durch den Sündenfall mussten Adam und Eva aus dem Paradies ausziehen als Strafe musste

Der Mann arbeiten und die Frau die Kinder hüten

 

  • Frau/ Mann
  • Kinder/ Arbeit
  • Hausarbeit/ Arbeit

 

 

12-13 Jhd. Inosenz III

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12Jhd.

Albertus Magnus:

1968

Paul VI

Rückkehr zum Alten

Beendung Diskussion im Vatikan( liberal)

2004 Biblische Anthropologie

Grundlage

Entstehungsgeschichte Grundproblem

Mann und Frau gleiche Erlösungsfähigkeit

Ungleich im Recht

Männer

Frauen

Frei / unfrei

Frei / unfrei

Oberhaupt der Familie

Unmündig

Waffenfähig

unterstellt

Mann haftet für Frau

Vor Gericht: Mundwalt (Mann/Vater)

Vater hat das Recht zu verheiraten

Eheà Vater gibt Mund an Ehemann ab

Kirchenstrafe: Bußen

z.B Enthaltsamkeit, Fasten

Keine Beziehung vor der Ehe

Weltliche Strafe: Ehebruch: Todesstrafe

Gebärfähigkeit prägt die Geschichte

Scheidung bis 12 Jhd. möglich

Lex Salica 764/64

Mann tot 200 Schilling Schulden

Mittlere Frau 200

Frau mit Kindern 600

Schwangere Frau 600

Mann darf nicht willkürlich gegen den Willen der Frau verheiraten

Brautgabe Morgengabe nach 1. Nacht

 

 

1276 Augsburger Stadtrecht

Vormund vor Gericht

Ausnahme: Marktfrau

 

1270 wenn eine Frau von ihrem Mann ohne ihre Schuld geschlagen wird darf der Mann nicht mehr über sein Vermögen verfügen

 

1370 München

Mann tot ohne Testament

Ehefrau = Vormund


Gerda Lerner: Tatsache Gender eine kulturell geschaffene Realität

1939 in die USA emmigriert → Heirat mit Carl Lerner

Ph.D → Columbia

Einer der ersten Befürworter für die Aufnahme der Frauengeschichte in das allg. Studienfeld

Werke: The women in Amercians History


Gisella Bock: Biologie steht nicht außerhalb von sozialen sondern ist auch ein Wertbegriff männlich/weiblich

Minderwertigkeit der Frau

„linguistic turn“: alles beruht auf Sprache

Produziert Wahrnehmung/ konstruiert Wirklichkeit

Idee körperliche überspringen

Menschliche Identität

Ethnologie „ doing Gender“ erworben Situationsgerechte Verhalten neu eingeübt

Judith Butler à aufsehen erregt

Buch: Gender trouble

Gender= Geschlechtsidentität die mit dem biologischen Geschlecht nicht in Verbindung steht

Zweigeschlechtlichkeit: diskursives Konstrukt

2 wichtige Punkte;

Sexualität und Macht sind deckungsgleich

→ Einteilung der Gesellschaft sind deckungsgleich

Identität ist performativ( durch Zeichen und Sprechakte wird die Identität markiert (m/w)

 

Diskurs analythische

Sprache durch Diskurs àsich als Mann/ Frau zu verwirklichen

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Mensch abhängig von dem was es gibt

Kein Unterschied Sex/ Gender

Kein Geschlechtskörper vor Diskurs

Arbeit

  • Frauen verdienen weniger
  • Ungleichheit am Arbeitsplatz
  • Die Erwerbstätigkeit ist männlichà steht im Gegensatz zur weiblichen Reproduktion

Produktionsarbeit ist nützlich für die Gesellschaft

Notwendig um die Gesellschaft zu erhaltenàGeburten

Versorgung männliche Erwerbstätige

Hausarbeit = auch Arbeit

50% Männer/Frauen finden es besser wenn der Mann arbeitet

Frauen sollten daheim bleiben West/Ost Deutschland unterschiede

Unterschiedliche Entwicklungen schlagen sich auf die Genderproblematik nieder.

Typisch Frau Haushalt: Kochen, Waschen, Putzen

Mann : reparieren, Auto, Gartenpflege

Großteil der Hausarbeit wird von Frauen geleistet:

Erziehungsarbeit von Kindern:

Mann: Spielen/Sport: 1:45 min

Frauen: Wickeln/Hausübung: 2:45

Falls Hausarbeit künftig als Arbeit klassifiziert werden würde: Würde sich der Mann höchstwahrscheinlich zurückziehen.

80% der Pflegearbeit von Frauen erledigt

Ehrenamtlich: mehr Frauen

Tätigkeiten Männer: Gericht, Aufsichtsräten (leitend)

Frauen: 70% Caritativen Bereich, Selbsthilfegruppen(tragend)

 

Erwerbsarbeit macht Frauen unabhängiger und bringt Mitbestimmung

Am Arbeitsplatz hilft es sich selbst zu verwirklichen

 

Schlagworte: Arbeit schafft: Persönlichkeit und Identität sowie sozialen Status

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Genderbewegung: Frau soll erwerbstätig sein

Steigerung: Verheiratete Frauen erwerbstätig

Mehr Teilzeit + geringfügig Arbeitende

Schere im Einkommen Männer vs. Frauen

Männer sind Entscheidungsträger und in leitenden Positionen

Frauen verdienen 20% weniger

Mehr Bildung für Frauen beschaffenà gute Ausbildung mehr Geld

Mehr Frauen erlangen die Hochschulreife + mehr Studienanfängerinnen

Trotzdem sind die Bedingungen am Arbeitsplatz nicht gleich.

Arbeit im Mittelalter

Familienplanung erst ab dem 20Jhd. Möglich(Pille)

  • Normal war heiratenà Kinder(wichtig: Erhaltung der Alten + Prestige)
  • Mann versorgt die Familie
  • Frau Arbeità Reproduktionsarbeit

 

15Jhd. Mann

  • muss seine Frau ordentlich versorgen
  • Darf nicht Huren
  • Nicht das Geld verprassen
  • Nicht willkürlich Gewalt anwenden

 

Mittelalter:

Landà unfreie Bevölkerung

Stadtà emanzipiert Bürgertum(frei)

Mitarbeit Frau erwünscht (5-10%)

1.       Kaufleute

2.       Handwerker

Stellung der Frau im Handwerk

Möglichkeiten für Frauen

Manche Handwerke erlaubt andere nicht

Erlaubt: Textil, Brauerei, Bäckerei, Weberei

Nicht erlaubt: Metall

Unterschicht: Personen die Bürgerecht ca:50%

Dürfen nicht heiraten

  • MägdeàKaufleute
  • KnechteàHandwerker
  • Lohnarbeiter(Tagelöhner)

 

  • Baugewerbe
  • Steinmetze
  • Gärten
  • Weinbau
  • Fuhrgewerbe

 

Dienstpersonal 20% der Erwachsenen Bevölkerung in Städten

Arbeiten

Mägde weniger Lohn


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