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Geschichte des Unternehmen Stihl .docx

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Faculty
Economics
Discipline
Economic Systems
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Homework
University, School
Eckernförde
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2011
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1. Die Entwicklung des Unternehmens „Stihl Holding AG & Co. KG“

Der Konzern „Stihl“, der im Jahre 1926 von Andreas Stihl in Stuttgart gegründet wurde, ist ein Familienunternehmen, das ihren Hauptsitz in Neustadt-Waiblingen hat.

Das Unternehmen „Stihl“ fertigte nach der Gründung zunächst Waschmaschinen und Vorfeuerungsanlagen an, stellte seine Produktion jedoch um und fertigt und vertreibt heute motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft. Hinzu kommt das Gartengerätesortiment von der Viking GmbH, welches seit 1992 zur Stihl Holding gehört.

Seit einigen Jahren werden zudem Hochdruckreiniger vertrieben.

Das Unternehmen beschäftigte ein Jahr nach ihrer Gründung zwei weitere Mitarbeiter; die Mitarbeiterzahl stieg bis 1938/1939 stetig auf 251 an. Ab dem Jahr 1942 stagnierte das Unternehmen aufgrund des 2. Weltkrieges.

Nachdem 1944 die Stuttgarter Fabrik zerstört wurde, erfolgte eine komplette Produktionsverlagerung nach Neustadt (Waiblingen). Nach Ende des 2. Weltkrieges im Jahr 1949 betrug der Unternehmensumsatz vom Stihl Stammhaus 3.4 Mio. DM. Ab dem Jahr 1951 gab es einen kontinuierlichen Anstieg der Anzahl der Mitarbeiter und der Umsatz erhöhte sich auf 17,6 Mio.

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Jedoch gab es 2008 einen Umsatzeinbruch, welcher durch die Weltwirtschaftskrise zustande kam. Es geht jedoch aus dem Geschäftsbericht 2010 hervor, dass „Stihl“ die Weltwirtschaftskrise besser meisterte als der Branchendurchschnitt. Schon im Jahr 2010 konnte die Stihl-Gruppe einen neuen Umsatzrekord erzielen.

Er stieg zum Jahr 2009 um 16%. Die Wechselkure beeinflussten mit 5,9% die Umsatzentwicklung positiv. Im Stammhaus, als den sieben produzierenden Werken in Deutschland, wurde nach dem starken Umsatzrückgang 2009 von 17,3% eine Umsatzsteigerung um 18,5% auf 801 Millionen Euro erreicht.

Das Unternehmen begann schon fünf Jahre nach der Gründung global aktiv zu werden und exportierte Baumfällmaschinen in die USA und nach Russland. Bis heute werden die Produkte in über 160 Ländern vertrieben, zu welchen unter anderem China, Brasilien, Neuseeland, Kanada, USA, Großbritannien, Schweden, Italien, Südafrika oder Rumänien gehören.

Das Unternehmen ist also auf allen Kontinenten der Erde vertreten. „Stihl“ ist mit seinen Motorsägen seit 1971 führend und stellt mit diesem Produkt das meistverkaufte weltweit.

 


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Andreas Stihl (1896 – 1973)

 

1926 Firmengründung

Andreas Stihl gründet in Stuttgart die Andreas Stihl Maschinenfabrik, in der zunächst Vorfeuerungsanlagen und Waschmaschinen produziert wurden;

ab 1927 zwei zusätzliche Mitarbeiter, deren Anzahl sich

1929 schon auf 20 Mitarbeiter erweitert hat

 

2. Chronologie des Unternehmens „Stihl Holding AG & Co. KG“

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1932 meldet Andreas Stihl das erste Patent an: Stihl´s Patentsägekette

Ab 1934 wird die Produktpalette erweitert und verbessert: automatische Kettenschmierung, Bügelsäge BBÜ, Fliehkraftkupplung

1938/1939 Werksvergrößerung; die Anzahl der Mitarbeiter steigt auf 251

Ab 1942 stagniert die Mitarbeiteranzahl aufgrund des 2. Weltkrieges

1944: der 2. Weltkrieg führt zur Zerstörung der Stuttgarter Fabrik; es erfolgt die komplette Produktionsverlagerung nach Neustadt (Waiblingen)

1949 betrug der Unternehmensumsatz vom Stihl Stammhaus 3,4 Mio. DM

1950 erste Einmann-Benzin Motorsäge weltweit kommt auf den Markt

Nach 1951 steigt die Anzahl der Mitarbeiter kontinuierlich an; der Umsatz steigt auf 17,6 Mio. DM und verfünffacht sich bis zum Jahr 1959 bei 638 Mitarbeitern.

1964 wird der 1000. Mitarbeiter eingestellt; gleichzeitig wird die Produktpalette kontinuierlich erweitert.

Neue Rekorde ab 1969 bis 1978

        Die ein-millionste Motorsäge verlässt das Fließband

        Der Jahresumsatz überschreitet erstmals bei 113 Mio.

DM die 100-Millionengrenze

        Mitarbeiteranzahl beträgt 1582

        Werks-Neugründungen in Österreich (ab 1992 gehört die Viking GmbH mit Rasenmähern und Motorhacken zur Stihl Holding), Prüm-Weinsheim, Australien, Brasilien, Schweiz, USA, Großbritannien, Vertriebszentrale in Dieburg (Deutschland)

 

 

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Stihl, Dr. Rüdiger Stihl

1974 der 3000-ste Mitarbeiter wird eingestellt

3. Umsatz- und Mitarbeiterentwicklung der Stihl Gruppe und dem Stihl Stammhaus:

1979 556 Mio. DM bei 4406 Mitarbeitern (Stihl Stammhaus: 414 Mio. DM bei 3489 Mitarbeitern)

1984 5083 Beschäftigte in der Stihl Gruppe zzgl. 3488 Mitarbeiter im Stihl Stammhaus

1989 Umsatz der Stihl Gruppe beträgt 1´110, 4 Mio. DM bei einer Mitarbeiterzahl von 5407; Umsatz Stihl Stammhaus 627,9 Mio. DM bei 3453 Mitarbeitern

Firmenneugründungen in den 80er- Jahren: Frankreich (1980), Kanada (1981), Neuseeland (1983), Spanien (1984), Belgien (1985), Schweden und Norwegen (1987)

Firmenneugründungen in den 90er- Jahren: Italien, Japan, Tschechien, Ungarn, Polen, Mexiko, Honkong, China, Vertriebs AG Schweiz, Südafrika, Rumänien, Argentinien, Griechenland, Portugal

1995 Gründung der Stihl Holding KG in Waiblingen: Andreas Stihl in Waiblingen, Stihl KG in Dieburg und Stihl &Co. In Wil/Schweiz

1997 Neuordnung der Firmenstruktur: Gründung einer Stihl AG durch die Gesellschafter der Stihl Holding KG

1999 Umsatz der Stihl Gruppe beträgt 2´230,9 Mio. DM bei 6063 Mitarbeitern; Stihl Stammhaus 987,1 Mio. DM bei 2938 Mitarbeitern

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2006 Eröffnung des Werkes Stihl in China

2010 Neues Vertriebsgebäude in der Ukraine in Kiew

2010 Umsatz Stihl Gruppe 2´363 Mio. Euro bei einer Mitarbeiterzahl von 11310, im Stihl Stammhaus 801 Mio. Euro bei 3874 Mitarbeitern


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Jahr

Mitarbeiter

Mitarbeiter in Tausend

Jahresumsatz gesamt in Mio DM

Jahresumsatz gesamt in Mio Euro

Gesamtjahresumsatz je Mitarbeiter in Euro

1926

1

0,001

 

 

 

1927

3

0,003

 

 

 

1929

20

0,02

 

 

 

1931

51

0,051

 

 

 

1939

251

0,251

 

 

 

1949

271

0,271

3,40 €

1,74 €

6.414,73 €

1951

215

0,215

17,60 €

9,00 €

41.854,59 €

1959

638

0,638

88,00 €

44,99 €

70.523,02 €

1964

1000

1

 

 

 

1969

1582

1,582

113,00 €

57,78 €

36.520,85 €

1974

3000

3

 

 

 

1979

8895

8,895

970,00 €

495,95 €

55.756,39 €

1984

8571

8,571

 

 

 

1989

8860

8,86

1.738,30 €

888,78 €

100.313,62 €

1999

9001

9,001

3.218,00 €

1.645,34 €

182.794,94 €

2005

8507

8,507

3.535,55 €

1.807,70 €

212.495,59 €

2006

9449

9,449

3.948,23 €

2.018,70 €

213.641,66 €

2007

9779

9,779

4.083,38 €

2.087,80 €

213.498,31 €

2008

11484

11,484

4.190,76 €

2.142,70 €

186.581,33 €

2009

10838

10,838

3.985,98 €

2.038,00 €

188.042,07 €

2010

15184

15,184

6.188,25 €

3.164,00 €

208.377,24 €

Grafik: Entwicklung der Mitarbeiterzahl

Grafik: Entwicklung des Gesamtjahresumsatzes

Grafik: Entwicklung der Jahresumsätze pro Mitarbeiter

Begriffsklärung „Globalisierung“

„Die Globalisierung ist der Vorgang der zunehmenden weltweiten Verflechtung in allen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation etc.)..

Als wesentliche Ursachen der Globalisierung gelten der technische Fortschritt, insbesondere in den Kommunikations- und Transporttechnologien, sowie die politischen Entscheidungen zur Liberalisierung des Welthandels.“ (aus http://de.wikipedia.org/wiki/Globalisierung )

Das Unternehmen „Stihl“ ist schon kurze Zeit nach der Gründung global aktiv geworden und vertreibt ihre Produkte in der ganzen Welt. Nachdem es 1931 mit dem Export von Baumfällmaschinen nach Russland und in die USA begann, exportieren sie heute ihre Produkte in rund 160 Länder, womit es seit 1971 die meistgekaufte Motorsägenmarke weltweit ist. „Made by Stihl“ lautet die Devise und das Qualitätsversprechen des Unternehmens, was sowohl für die Produkte, die Fertigungsprozesse als auch den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen gilt.


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