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UNIVERSITÄT HOHENHEIM Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaft­en Seminararbeitüber das Thema Fiskalwettbewerb oder Harmonisierung von Steuer- und Ausgabenpolitik Eingereicht am Lehrstuhl für
Europa – neue Länder, neue Perspektiven Neue Grenzen, neues Denken Vielfältige Prozesse der europäische Integration im Hintergrund der Verschiebung, Aufhebung und Entstehung neuer Grenzen. Nac
Freier Kapitalverkehr: allgemeiner Rahmen Die Römischen Verträge sahen in bezug auf die Liberalisierung des Kapitalverkehrs keinerlei förmliche Verpflichtung vor: Diese sollte nur erfolgen, -sowei
1. Die
Entwicklung des Unternehmens „Stihl Holding AG & Co. KG“
Der Konzern
„Stihl“, der im Jahre 1926 von Andreas Stihl in Stuttgart gegründet wurde, ist
ein Familienunternehmen, das ihren Hauptsitz in Neustadt-Waiblingen hat.
Das
Unternehmen „Stihl“ fertigte nach der Gründung zunächst Waschmaschinen und
Vorfeuerungsanlagen an, stellte seine Produktion jedoch um und fertigt und
vertreibt heute motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft,
Landschaftspflege und die Bauwirtschaft. Hinzu kommt das Gartengerätesortiment
von der Viking GmbH, welches seit 1992 zur Stihl Holding gehört.
Seit einigen
Jahren werden zudem Hochdruckreiniger vertrieben.
Das
Unternehmen beschäftigte ein Jahr nach ihrer Gründung zwei weitere Mitarbeiter;
die Mitarbeiterzahl stieg bis 1938/1939 stetig auf 251 an. Ab dem Jahr 1942
stagnierte das Unternehmen aufgrund des 2. Weltkrieges.
Nachdem 1944 die
Stuttgarter Fabrik zerstört wurde, erfolgte eine komplette
Produktionsverlagerung nach Neustadt (Waiblingen). Nach Ende des 2. Weltkrieges
im Jahr 1949 betrug der Unternehmensumsatz vom Stihl Stammhaus 3.4 Mio. DM. Ab
dem Jahr 1951 gab es einen kontinuierlichen Anstieg der Anzahl der Mitarbeiter
und der Umsatz erhöhte sich auf 17,6 Mio.
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Jedoch gab
es 2008 einen Umsatzeinbruch, welcher durch die Weltwirtschaftskrise zustande
kam. Es geht jedoch aus dem Geschäftsbericht 2010 hervor, dass „Stihl“ die
Weltwirtschaftskrise besser meisterte als der Branchendurchschnitt. Schon im
Jahr 2010 konnte die Stihl-Gruppe einen neuen Umsatzrekord erzielen.
Er stieg
zum Jahr 2009 um 16%. Die Wechselkure beeinflussten mit 5,9% die
Umsatzentwicklung positiv. Im Stammhaus, als den sieben produzierenden Werken
in Deutschland, wurde nach dem starken Umsatzrückgang 2009 von 17,3% eine
Umsatzsteigerung um 18,5% auf 801 Millionen Euro erreicht.
Das
Unternehmen begann schon fünf Jahre nach der Gründung global aktiv zu werden
und exportierte Baumfällmaschinen in die USA und nach Russland. Bis heute
werden die Produkte in über 160 Ländern vertrieben, zu welchen unter anderem
China, Brasilien, Neuseeland, Kanada, USA, Großbritannien, Schweden, Italien,
Südafrika oder Rumänien gehören.
Das Unternehmen ist also auf allen Kontinenten
der Erde vertreten. „Stihl“ ist mit seinen Motorsägen seit 1971 führend und
stellt mit diesem Produkt das meistverkaufte weltweit.
2. Chronologie des
Unternehmens „Stihl Holding AG & Co. KG“
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1932 meldet Andreas Stihl das erste
Patent an: Stihl´s Patentsägekette
Ab 1934 wird die
Produktpalette erweitert und verbessert: automatische Kettenschmierung,
Bügelsäge BBÜ, Fliehkraftkupplung
1938/1939 Werksvergrößerung; die Anzahl der
Mitarbeiter steigt auf 251
Ab 1942 stagniert die
Mitarbeiteranzahl aufgrund des 2. Weltkrieges
1944: der 2. Weltkrieg führt zur
Zerstörung der Stuttgarter Fabrik; es erfolgt die komplette
Produktionsverlagerung nach Neustadt (Waiblingen)
1949 betrug der Unternehmensumsatz vom Stihl
Stammhaus 3,4 Mio. DM
1950 erste Einmann-Benzin Motorsäge
weltweit kommt auf den Markt
Nach 1951 steigt die Anzahl
der Mitarbeiter kontinuierlich an; der Umsatz steigt auf 17,6 Mio. DM und
verfünffacht sich bis zum Jahr 1959 bei 638 Mitarbeitern.
1964 wird der 1000. Mitarbeiter
eingestellt; gleichzeitig wird die Produktpalette kontinuierlich erweitert.
Neue Rekorde ab 1969 bis 1978
•Die
ein-millionste Motorsäge verlässt das Fließband
•Der Jahresumsatz
überschreitet erstmals bei 113 Mio.
DM die 100-Millionengrenze
•Mitarbeiteranzahl
beträgt 1582
•Werks-Neugründungen
in Österreich (ab 1992 gehört die Viking GmbH mit Rasenmähern und Motorhacken
zur Stihl Holding), Prüm-Weinsheim, Australien, Brasilien, Schweiz, USA,
Großbritannien, Vertriebszentrale in Dieburg (Deutschland)
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Stihl, Dr. Rüdiger Stihl
1974 der 3000-ste Mitarbeiter wird eingestellt
3. Umsatz-
und Mitarbeiterentwicklung der Stihl Gruppe und dem Stihl Stammhaus:
1979 556 Mio. DM bei 4406 Mitarbeitern
(Stihl Stammhaus: 414 Mio. DM bei 3489 Mitarbeitern)
1984 5083 Beschäftigte in der Stihl
Gruppe zzgl. 3488 Mitarbeiter im Stihl Stammhaus
1989 Umsatz der Stihl Gruppe beträgt
1´110, 4 Mio. DM bei einer Mitarbeiterzahl von 5407; Umsatz Stihl Stammhaus
627,9 Mio. DM bei 3453 Mitarbeitern
Firmenneugründungen
in den 80er- Jahren:
Frankreich (1980), Kanada (1981), Neuseeland (1983), Spanien (1984), Belgien
(1985), Schweden und Norwegen (1987)
Firmenneugründungen
in den 90er- Jahren:
Italien, Japan, Tschechien, Ungarn, Polen, Mexiko, Honkong, China, Vertriebs AG
Schweiz, Südafrika, Rumänien, Argentinien, Griechenland, Portugal
1995
Gründung der Stihl Holding KG in Waiblingen: Andreas Stihl in Waiblingen, Stihl KG in Dieburg und
Stihl &Co. In Wil/Schweiz
1997
Neuordnung der Firmenstruktur: Gründung einer Stihl AG durch die Gesellschafter der Stihl
Holding KG
1999 Umsatz der Stihl Gruppe beträgt
2´230,9 Mio. DM bei 6063 Mitarbeitern; Stihl Stammhaus 987,1 Mio. DM bei 2938
Mitarbeitern
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2006 Eröffnung des Werkes Stihl in
China
2010 Neues Vertriebsgebäude in der
Ukraine in Kiew
2010 Umsatz Stihl Gruppe 2´363 Mio. Euro
bei einer Mitarbeiterzahl von 11310, im Stihl Stammhaus 801 Mio. Euro
bei 3874 Mitarbeitern
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Grafik:
Entwicklung der Mitarbeiterzahl
Grafik:
Entwicklung des Gesamtjahresumsatzes
Grafik:
Entwicklung der Jahresumsätze pro Mitarbeiter
Das
Unternehmen „Stihl“ ist schon kurze Zeit nach der Gründung global aktiv
geworden und
vertreibt ihre Produkte in der ganzen Welt. Nachdem es 1931 mit dem Export von
Baumfällmaschinen nach Russland und in die USA begann, exportieren sie heute
ihre Produkte in rund 160 Länder, womit es seit 1971 die meistgekaufte Motorsägenmarke
weltweit ist. „Made by Stihl“ lautet die Devise und das Qualitätsversprechen
des Unternehmens, was sowohl für die Produkte, die Fertigungsprozesse als auch
den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen gilt.