Jazz
Definition:
Jazz ist eine Musikrichtung die im Süden Amerikas etwa um 1900 im Zusammentreffen afrikanischer Rhythmik und abendländischer
Harmonik entstanden ist.
Seine Wurzeln liegen einerseits im Blues im Spiritual und im Gospel Song andererseits in den verschiedenen Volksmusiken der europäischen Einwanderer und auch der Militärmusik.
Der Name Jazz kommt aus dem französischen "Chase" sprich
"tschèß". – was so viel heißt wie - eine Form der Improvisation
in der sich zwei oder mehrere Solisten ständig abwechseln.
Der Jazz wurde in
vielfältiger Weise weiterentwickelt.
Charkaterisierung:
Besondere Merkmale des
Jazz sind die Improvisation, die
Spontanität und Vitalität des Ausdrucks. Der Interpret steht mit seinem Charakter und seiner
Tonbildung im Mittelpunkt. Das war wohl auch das wichtigste Merkmal, da
man damals im Gegensatz zum Jazz, in der europäischen Kunstmusik präzise
notierte Kompositionen darstellen musste und der Interpret somit nur ein
Ausführungsorgan war. Im Jazz jedoch haben die Interpreten völlige Freiheit in
der Wahl von Tempo, Tonart, Besetzung und Stilart. Ein weiteres wesentliches
Merkmal ist das besondere Zeit- und Rhythmus -Gefühl das als swing bezeichnet wird und das aus der afrikanischen
Musiktradition entwickelt wurde.
Geschichtliche
Entwicklung:
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Bereits weniger kompositorisch
und damit jazzmäßiger spielte Jelly
Roll Morton in New
Orleans der von sich selbst behauptete "im Jahre 1902 den Jazz erfunden" zu haben.
Ab
1900 entwickelte sich der New Orleans Jazz, der als der erste wirkliche Jazz-Stil
gesehen wird, da es auch die erste Musik war, die unter dem Namen „Jazz“
gespielt wurde. Ein bekannter Vertreter des New Orleans Jazz war Louis
Armstrong. Hörprobe:
Der
Dixieland Jazz entstand ab 1910 wegen der damaligen Rassentrennung der Bands,
da man diese nach Hautfarben trennte. Die Melodien waren glatter, die Harmonien
reiner und die Technik versierter. Dixieland Jazz ist allerdings nicht scharf
vom New Orleans Jazz abzugrenzen. Im Verlauf der Zeit spielten Musiker
unabhängig von ihrer Hautfarbe beide Richtungen.
Zu
den populärsten Stilarten des Jazz gehören wohl der Swing und der Bebop.
Der
Swing entstand Mitte bis Ende der 1920er Jahre, wobei sich damals die Musiker
zu sogenannten Bigbands zusammenschlossen, da ihre Berufe aufgrund der
Weltwirtschaftskrise nicht mehr allein bestehen konnten. So kam es zwischen
1935 und 1945 zur Blütezeit des Swings und auch andere Musikrichtungen wie zum
Beispiel der Gospel übernahm einiges aus der Jazzharmonik.
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Ein
wichtiger Vertreter des Bebop war damals Charlie Parker, der sich größtenteils
auf die Harmonieabfolge eines Stückes konzentrierte. Berühmte Lieder von ihm
sind A night in Tunisia, Moose, the Mooche und Yardbird Suite, wobei Sie das
letzte nun hören werden.
Aus
dem Modern Jazz entstanden dann unterschiedliche Spielarten wie zum Beispiel
der Latin Jazz, der Cool Jazz und der Hard Bop. Diese entstanden alle zwischen
1940 und 1960.
Die
jüngsten Jazz-Stile sind der Free Jazz und der Jazz Fusion.
Der
Jazz Fusion wird auch Jazzrock oder Rockjazz genannt und ist ein Musikstil in
dem sich der Jazz mit dem Funk und dem Rock verbindet.
Nicht
nur Jazzmusiker näherten sich dabei der Rockmusik, es kam auch zur
Verschmelzung der Rockmusiker mit dem Jazz.
Zu
dieser Epoche nehme ich Herbie Hancock als Beispiel, da auch er ein bekannter
Jazz-Pianist ist.
Natürlich
hat sich der Jazz bis heute immer mehr entwickelt und hat noch immer viele
begeisterte Anhänger.
Wichtige
Instrumente
Der
Jazz stammt von den ursprünglichen 'Marching Bands' in den Südstaaten der USA.
Hier spielen Trompete, Saxophone, Piano, Trombone, Klarinette, Kontrabass und
Schlagzeug die Hauptrolle. Doch kann man gerade heute, wo der Jazz sich in
viele Richtungen entwickelt hat, auch zahlreiche andere Instrumente wie
beispielsweise Conga, Banjo, Tuba, Gitarre oder Horn finden.
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http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Jazz
http://de.wikipedia.org/
http://www.jazzkammer.com/
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