Kommune 2 (Kindergarten und die verschiedenen Phasen) 2. Phase: Lockerung der Fixierungen in der Kommune 2 - Beide Kinder standen beim Einzug in die Kommune monatelang unter dem schockartigen Eindru
Die Konflikttheorie der autopoietischen Systemtheorie von Thorsten Bonacker Bergische Universität Wuppertal Fachbereich G Seminar: Konflikttheorien und Konfliktmanagement­ Dozent: T. H. Kröll WS 2
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
2.die
Meinung, die er dem Belogenen darstellt
§der
Lügner darf keine neue Welt erschaffen, sondern muss schon vorhandene Teile
benutzen
§er
muss schon bekannte Tatsachen so verändern, dass der Betrogene sie
widerspruchslos als wahr anerkennt
·bewusstes lügen gehört in eine Epoche der höheren Entwicklung
§Gesetzt
des Stärkeren
§geistige
Überlegenheit zur ersten Organisation der Gesellschaft
§Lug
und Betrug als Herrschaftsmittel des Klüger
§Lüge
hat in vorgeschrittenen Zeiten eine verderblichere Bedeutung
Das Ich-Gefühl
·Wahrhaftigkeit als ein Erfordernis der Selbstachtung
§alles
ethische tun wird als Gehorsam gegen unser tiefstes und eigentliches Ich
angesehen
§deshalb
leidenschaftlicher Feind jeder Lüge
·Lüge als Widerspruch innerhalb der Persönlichkeit
§Lüge
zerstört die Achtung des Menschen vor sich selbst
§Wahrhaftigkeit
wird als Pflicht gegen uns selbst angesehen
Psychologie der Diskretion
Beziehungen
·alle Beziehungen der Menschen untereinander beruhen auf
gegenseitiges Wissen
·Umfang und Art des Wissens bzw. des Nichtwissens voneinander
bestimmen eine menschliche Beziehung
·oberflächlichste Beziehung = Bekanntschaft = eigentlicher Sitz der
Diskretion
§mein
weiß im Grunde nicht viel mehr vom anderen, als dass dieser existiert
§und
der andere weiß in der Regel ebenso wenig von einem selbst
§man
hat hier kaum Einblick in die Persönlichkeit des anderen
§man
hält sich in der Bekanntschaft von dem fern, was der andere nicht offenbaren
will
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
·die ideelle Sphären machen den Persönlichkeitswert eines
Individuums aus
·ein Eindringen in diese Sphäre kommt einem Zunahetreten gleich
(z.B. Ehrenkränkung)
·die ideellen Sphären bestimmen Bedeutung des Menschen
§wer
die Bedeutung wahrnimmt, der fühlt einen zunehmenden Zwang zum Distanzhalten
gegenüber diesem (Bsp.: Held – Kammerdiener)
·Der
Kammerdiener hält die gebührende Distanz zum Helden nicht ein, weil er kein Wahrnehmungsorgan
hat
§Zudringlichkeit
als Mangel an Gefühl für die Bedeutungsunterschiede der Menschen
·der
Kammerdiener nimmt die Bedeutung des Helden nicht wahr und fühlt deshalb keinen
Zwang, dem Helden gegenüber eine gewisse Distanz einzuhalten
·Um die Frage, ob ein Zunahetreten vermeidbar ist zu erklären
verwendet Simmel das Vergleichsbeispiel: „seelische Privateigentum“ ó
materielles Privateigentum
§fremder
Eingriff in das materielle Privateigentum ist genauso verwerflich wie ein
Eingriff in das seelische Eigentum eines Menschen ð
Verletzung des Ichs
·somit kommt Simmel zu einer zweiten Diskretionsdefinition
·Diskretion als Rechtsgefühl „in bezug auf die hiermit bezeichnete
Sphäre (...) jenes seelischen Privateigentums (...)“
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
§Wissen
über Dinge vom anderen legitim, wenn das Wissen dem Interesse der Gesellschaft
dient
·gesamte Verkehr der Menschen beruht auf einem „gewissem Recht auf
Indiskretion“
§eine
gewisse Kenntnis von dem, was der andere nicht willentlich offenbart kann man
erlangen, wenn man zu den „feinhörigen Menschen“ gehört (z.B.
Tonfall,
Emotionen)
·Trotzdem steht eine Existenz und Notwendigkeit einer gewissen
Pflicht zur Diskretion steht außer Frage
·Freundschaft und Ehe sind menschliche Beziehungen, in denen
Diskretionspflicht kaum besteht