Anhand dieser Feststellung, die
eingezeichnete Kurve der reflektierten Welle zu verbessern, war zwar eine Idee
die uns an dieser Stelle kam, da man aber auf Grund der schlechten
Erkennbarkeit in den Seismogrammen, wieder nur in etwa schätzen könnte, haben
wir dies aus gutem Grunde unterlassen.
e) kritische Entfernung:
Für die kritische Entfernung, wird die oben
schon beschriebene Formel angewandt:
Das heißt also, dass die refraktierte Welle
schon 2,47 m von der seismischen Quelle entfernt von einem Geophon wahrgenommen
werden könnte. Bei uns war das erste Geophon 2 m von der Quelle entfernt.
f) Überholentfernung:
Es gilt die Formel:
Nach Einsetzen der Werte erhalten wir:
Wie man sehen kann stimmt der Wert von 15,41 m
auch in etwa mit den Seismogrammen überein. Dies entspräche bei unserem Aufbau
einem Abstand von der Quelle von knapp acht Geophonen.
4. Zusammenfassung und Diskussion
Abschließend muss noch
erwähnt werden, dass die Auswertung der Seismogramme nicht schwer war. Das
genaue identifizieren der einzelnen Wellen erwies sich jedoch als
problematisch.
Zwar war uns aus der Theorie bekannt, wie sich die einzelnen
Wellen grafisch Verhalten (Kopf-und direkte Wellen als lineare Funktion, welche
sich in einem Punkt schneiden; reflektierte Welle als eine hyperbolische
Funktion mit asymptotischer Annäherung an die direkte Welle). Das Ablesen
dieser Wellen konnte „halb quantitativ“, d.h. zum Teil nur abgeschätzt und im
Seismogramm aufgetragen werden.
This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
Wichtig in diesem
Zusammenhang zu erwähnen ist, dass durch das Processing an sich Störsignale/Rauschsignale
und eventuelle topographische Inhomogenitäten heraus gerechnet wurden. Ohne
diese Vorarbeit wäre die Auswertung deutlich schwieriger und aufwendiger.
Aufgrund der geringen
Wellengeschwindigkeiten vermuten wir, dass die erste Schicht aus Lockersedimenten
aus möglicherweise Sand und Kies evtl. mit Steinbröckel bestehen könnte. Die
zweite Schicht dagegen, da sie im Vergleich mit der ersten eine weit höhere
Geschwindigkeit aufweist, deutet entweder auf ein festes Gestein (Sandstein
o.ä.) oder vielleicht auch auf ein sehr feinkörniges Sediment, wie
beispielsweise Ton oder feuchten Lehm hin.
Insgesamt betrachtet, ist es
erstaunlich, wie viel Informationen über die Beschaffenheit des Untergrunds man
aus solch einem Experiment ziehen kann. Der Versuch hat uns einen Eindruck
davon gegeben, wie wichtig solche geophysikalischen Explorationen in
verschiedenen Bereichen der Industrie aber auch der Forschung (z.B.
Erdgas/
Erdölexploration; seismischen Erkundung des Meeresgrundes; Lokalisation von Erdbeben
gefährdeten Regionen) sein können und welcher technischer als auch personeller
Aufwand dazu benötigt wird.
Anhang:
This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!