Die Methodik des vernetzten Denkens zur Lösung komplexer Probleme Gilbert J.B. Probst und Peter Gomez Die Grundvorstellungen­ des vernetzten oder ganzheitlichen Denkens bilden eine Perspektive
Erfolgreiche Teamstrukturen und Konfliktmanagement­ -Die Führungspersönlich­keit als Konfliktmanager- SS 2009 Inhaltsangabe 1. Einleitung. 2 2. Begriffsdefinition­en. 3 3. Das Team als W
1. Kleinstaat Slowenien 1.1. Grunddaten im europäischen Vergleich Slowenien ist unter den 10 kleinsten Staaten Europas Das ganze Land kann als Grenzgebiet bezeichnet werden, wenn man standardisiert
3.Feinmaterial mit hoher
Leitfähigkeit im wasserungesättigten Zustand (Schluffe und Lehme) ist für die
Bildung von Eiskörpern prädestiniert; hier wird der zur Gefrierfront gerichtete
Wassertransport für längere Zeit aufrechterhalten, weil in feinporenhaltigen
Sedimenten der Gefrierpunkt abgesenkt ist; die Eisbildung setzt sich fort
(Wasser in Grobböden (Sand) gefriert schneller als in Feinböden)
4.Bei starker und schneller
Temperaturabnahme schrumpft das Volumen des Eises und es bilden sich Risse
Eiskeile und Eiskeilnetze:
Eiskeile sind keilförmige,
eisgefüllte Spalten, die sich vom Auftauboden in den Permafrost fortsetzen; sie
enstehen durch die Kontraktion des gefrorenen Bodens, besonders als Folge von
Temperaturstürzen; in der folgenden Auftauperiode fließt Schmelzwasser in die
Spalten, wo es im Bereich des Permafrost zu Eis gefriert; durch den dabei
entstehenden Druck, werden die umgebenden Sedimente verformt, wenn nicht
genügend Schmelzwasser vorhanden ist, werden die Spalten manchmal mit Sand oder
Löß verfüllt
Eiskeile sind in ebenen
Gebieten oft flächenhaft verbreitet und bilden Eiskeilnetze
Thufur, Palsa, Pingos:
Fosthub und die Bildung von
Segregationseis sind verantwortlich von Vollformen unterschiedlicher Größe:
Thufure: sind rundlich- ovale
Hügel mit einer Höhe von 30- 80 cm und Durchmessern von 40- 150 cm; sind Erscheinungen
des Auftaubereichs
Palsen: sind 10- 15 m breite
und 15- 115 m lange Torfhügel mit blankem Eiskern; Höhe bis 10 m und mit
steilem Tand
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Kryoturbation und
Frostmusterstrukturen:
1. Wechsel der
Korngrößenzusammensetzun in den Schichten des Auftaubodens bedeuten
Unterschiede in der Wasserspeicherfähigkeit; die Materialunterschiede führen zu
kleinräumigen differenzierter Eisbildung, Eiswachstum und seitlich und vertikal
gerichteten Drücken, welche eine Deformation der ursprünglichen Schichtlagerung
verursachen; sie werden aufgewölbt, nierdergedrückt und gegeneinander
verschoben
2. Sie gehen auf
oberflächennahe Sortierungsprozesse im Auftauboden zurück und sind an
feinmaterialreiche Substrate gebunden; skelettarme Lehme zeigen sogenannte
Feinerdenetze und skeletthaltiges Feinmaterial führt zur Bildung von
Steinringen: das winterliche Gefrieren des Auftaubereiches erzeugt Druck, so
dass das Feinmaterial als auch die in ihm enthaltenen Steine angehoben werden;
beim nächsten Auftauftauvorgang, der von der Oberfläche her ein setzt, sinkt
das Feinmaterial zusammen, während die Steine noch auf einem wenige Zentimeter
tieferen gefrorenen Untergrund ruhen; beim Fortschreiten der Auftaufront wird
das Eis durch Feinmaterial ersetzt, so dass die Steine die Sackungsbewegung des
Feinmaterials nicht nachvollzieht; die Steine kommen zum Vorschein;
Schwundrisse in der auftauenden Schicht gliedern die Flächen in ein polygonales
Muster; die an der Oberfläche angereicherten Steine werden von den
Wölbungszentren nach außen transportiert; die Entmischung geht soweit, bis
geschlossene Steinringe sich zu einem Netz zusammenschließen und skelettveramte
Feinmaterialbereiche umschließen; Durchmesser von 10 cm bis einigen Metern; bei
einer größeren Hangneigung gehen die Ringe in Steinstreifen über
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Beispiel:
Kammeissolifluktion: Bildung von nur wenige cm lange, senkrecht über die
Bodenoberfläche hinauswachsenden Bündeln von Eisnadeln
6. Küstenformen
6.1. Meereshydrologische
Grundlagen
Küste: Berührungsraum
zwischen Meer und Land, der ständig durch seewärtige und landwärtige Kräfte
gestaltet wird
Festländischer Abtrag durch
Wasser,
Eis, Wind, Gravitation usw.
Hebungen und Senkungen
Des Festlandes
Hebungen und Senkungen des Meeresbodens
Gliederung:
Strömungen, Tiden, Wellen
Eustatische und isostatische
Meeresspiegelschwankungen, Transgression und Regression
Küstentypen
1.Meeresströmungen
Motor der globalen
Meeresströmungen sind große Windsysteme
-äquatoriale Strömungen:
NE- und SE- Passate treiben
Wasser zum Äquator; auf der Nordhalbkugel werden die Ströme nach rechts (mit
dem Uhrzeiger) und auf der Südhalbkugel wegen der Coriolis- Kraft nach links
abgelenkt; beide also entlang den Pol
-Golfstrom (Nordhalbkugel)
-Westwindströmungen (Südhalbkugel)
-Zirkumpolaströmungen (Antarktis)
2.Gezeiten
-periodisches Steigen und Fallen
des Meeresspiegels infolge Anziehungskraft des Mondes und der Sonne auf die
rotierende Erde
-Hochwasser (HW): Zeitpunkt des
höchsten Wasserstandes in einer Tide
-Niedrigwasser (NW): Zeitpunkt des
niedrigsten Wasserstandes in einer Tide
-Flut (auflaufendes Wasser):
Zeitraum von NW zu nächsten HW
-Ebbe (ablaufendes Wasser):
Zeitraum von HW zu nächstem NW
-Tide: Teil der Gezeit zwischen NW
und nächsten NW
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-Nipptide: im ersten und dritten
Viertel des Mondes (Sonne und Mond stehen zur Erde im rechten Winkel)
3.Wellen
-Auf- und Abwärtsbewegungen der
Wasseroberfläche/ keine seitlichen Bewegungen
-Sie entstehen durch die Wirkung
des Windes auf die Wasseroberfläche; bei der Wellenbewegung schwingen die
Wasserteilchen in kreisförmigen Bewegungen (Orbitalbewegungen)
-Der Radius der Kreisbahn nimmt mit
der Tiefe ab
-Wellen pflanzen sich vom
Ursprungsort unter Abschwächung fort
-Etwa ab einer Windgeschwindigkeit
von 13 km/h und über dem ansteigendem Meeresboden vor einer Küste beginnen die
Wellenkämme sich zu brechen
-Mit zunehmender Annäherung an das
Ufer ändern die Wellen ihren Charakter von Oszillations- zu Translationswellen:
bei Translationswellen wird der Massenfluß zum Ufer mit der Rückströmung
ausgeglichen
4.Eustatischer Meeresspiegelanstieg:
Relativ postglazialer
Meeresspiegelanstieg: Gründe:
-Abschmelzen der Eismassen und
Dauerfrostboden
-Sackungen im Küstenholozän
-Große Variabilität durch
natürliche Klimaschwankungen
-1600, 1640, 1720, 1750, 1820,
1850: Gletscherzuwachs in Europa und Amerika
-eustatische Meeresspiegelsenkung
in Eiszeiten bis ca. 150 m = Regression
-eustatische Meeresspiegelabstiege
in Warmzeiten = Transgression
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Die Schorre umfasst den
Bereich, der ständig der Wirkung bewegten Wassers unterworfen ist. Ihre
landseitige Grenze liegt damit an der Linie des mittleren Niedrigwassers. Von
dieser Linie beginnt landeinwärts der Strand, welcher bis zur obersten
Hochwassergrenze reicht.
Mit den Wellen werden Sande
und Kiese auf den Strand geworfen; die vom Rückstrom nicht mehr
transportierbaren Korngrößen bleiben zurück, so dass ein Strandwall von wenigen
Dezimeter bis Meterhöhe gebildet wird. Die Materialfracht erfolgt überwiegend
als Bodenfracht, während die feineren Bestandteile als Suspensionsfracht
meerwärts transportiert werden.
Die Vielzahl der kleinen Sturmfluten im Winter
schaffen meist einen ausgeprägteren Wall als die Hochwasser im Sommer. Während
den Sturmfluten werden die Strände in der Regel erodiert und das Strandprofil
versteilt, wohingegen bei normalen Wellengang an Flachküsten eher die Tendenz
zur Strandauferhöhung besteht.
(Sturmfluten: ausgelöst durch
Sturmtiefs mit hohen Windgeschwindigkeiten; teilweise > 4m über normalen
Wasserständen)
Steilküsten:
Hier wird das Gestein vor
allem in Höhe der Hochwasserlinie stark angegriffen. Am Fuß einer solchen Steilwand/
Kliff, bildet sich eine Brandungshohlkehle, die sich vertieft bis das
überstehende Kliff nachstürzt, so dass das Kliff langsam zurück weicht = Unterkehlung:
Reduzierung des Kliffs unter Beibehaltung der Steile.