Title, Topic

Geomorphologie .doc

®
Page 1 of 11
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11]
Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
Document category
Summary
University, School
Münster
Additional information
Responsible User
This text has been add by user hris1068 on 2010-02-17. Disclaimer
Popularity
1.715  visits
Document length
~10.826  Words
~73.743  Chars
Rating
Networking




















More documents
Geo Sciences

Die Methodik des vernetzten Denkens zur Lösung komplexer Probleme
Die Methodik des vernetzten Denkens zur Lösung komplexer Probleme Gilbert J.B. Probst und Peter Gomez Die Grundvorstellungen­ des vernetzten oder ganzheitlichen Denkens bilden eine Perspektive


Sojaanbau in Brasilien
Universität Passau Lehrstuhl: Physische Geographie Seminar: Extremräume Brasiliens Seminarleitung: Prof. Dr. Anhuf Sommersemester 2008 Thema: Sojaanbau in Brasilien Gliederung 1. Einleitung


Erfolgreiche Teamstrukturen und Konfliktmanagement
Erfolgreiche Teamstrukturen und Konfliktmanagement­ -Die Führungspersönlich­keit als Konfliktmanager- SS 2009 Inhaltsangabe 1. Einleitung. 2 2. Begriffsdefinition­en. 3 3. Das Team als W


Slowenien
1. Kleinstaat Slowenien 1.1. Grunddaten im europäischen Vergleich Slowenien ist unter den 10 kleinsten Staaten Europas Das ganze Land kann als Grenzgebiet bezeichnet werden, wenn man standardisiert

Geomorphologie

1. Einführung

Def.: Lehre von den Formen der Erdoberfläche und den Kräften und Prozessen, die sie geschaffen haben.

Exogene Dynamik: von außen auf die Erdoberfläche einwirkende Kräfte (Klima, Wasser)

Endogene: von innen aus (Kruste und Mantel)

2. Gesteine und gesteinsbestimmende Formen

Die Reliefbildung wird maßgeblich von den Gesteinen, ihrer Verwitterungs- und Abtragungscharakteristik und ihren Struktur- und Lagerungsverhältnissen bestimmt.

Gesteine: Gemenge von Mineralen gleicher oder unterschiedlicher Art

Minerale: meist feste, chemisch und physikalisch homogene/ = kristalline, fast ausschließlich anorganische Körper; Bausteine der Minerale weisen spezifische geometrische Anordnung auf (Kristallgitter)

Häufigsten Minerale der Erdkruste:

Plagioklas 41 %, Alkalifeldspat 21 %, Quarz 21%, Amphibol 6 %, Pyroxen 4 %, Biotit 4 %, Magnetit 2 % , Olivin ½ %

à 80 % sind Silikate außer Quarz und Magnetit

1. Silikate 2. Nichtsilikate

Einteilungskriterien der Gesteinsgefüge: Struktur (Kornform, Größe) und Textur (räumliche Anordnung der Komponenten)

2.1 Magmagesteine

Einschub: Gesteinskunde:

nach dem Ort der Entstehung werden drei Gruppen von Magmatiten unterschieden:

 

1.      Vulkanite: bilden sich durch die Förderung von Magmen an die Oberfläche.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Geomorphologie.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Vulkanite kristallisieren dagegen in der Regel relativ schnell und in der Nähe oder an der Erdoberfläche. Es resultieren feinkristalline Gesteine, die darüber hinaus ehemalige Gashohlräume aufweisen können. Z. T. enthält das Magma bereits auskristallisierte Minerale, die in grösserer Tiefe während des Aufstiegs des Magmas langsam gebildet wurden; es entsteht eine porphyrische Struktur.

2.      Plutonite: Magma bleibt in größeren Tiefen unter der Erdoberfläche stecken.

Erkalten langsam und kristallisieren mittel bis grobkörnig, holokristallin, kristalle hypidiomorph, richtungslos körnig, massig

Plutonite kristallisieren langsam und innerhalb der Erdkruste unter höherer Auflast, so daß in der Regel massige Texturen mit relativ grossen, gleichkörnigen Kristallen entstehen.

3.      Ganggesteine: Übergangstyp zwischen P und V. kleinkörnig oder enthalten grobe Einsprenglinge in einer klein bis feinkörnigen Grundmasse

Der Kreislauf der Gesteine wird durch zwei Energiequellen gesteuert, die den exogenen und endogenen Bereich charakterisieren.

Der exogene Bereich wird durch die Strahlung der Sonne bestimmt und ist damit von der Solarkonstante abhängig. Der endogene Bereich - das Erdinnere - hingegen ist wesentlich durch den Wärme-produzierenden Zerfall radioaktiver Nuklide bestimmt. Er ist deshalb von der geothermischen Tiefenstufe abhängig.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Geomorphologie.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Zu diesen Prozesse zählen u.a. die Frostsprengung, Wärmeausdehnung der Mineralen im Gestein, Stoß durch den Zusammenprall von Gesteinsbrocken oder, zumeist unter dem Einfluss von flüssigem Wasser, Hydratisierung, Oxidation und Lösung. Es entstehen Lockergesteine, die im äolischen oder aquatischen Milieu transportiert werden können oder wässerige Lösungen.

Nachdem die Partikel abgelagert wurden oder gelöste Stoffe chemisch oder über biologische Prozesse ausgefällt wurden, wird das Sediment durch Überlagerung versenkt und damit entsprechend der geothermischen Tiefenstufe aufgeheizt.

Die Erwärmung ist zunächst moderat. Bei Temperaturen von < 200°C, und dem gleichzeitig wirksamen Überlagerungsdruck wird das Sediment durch die Diagenese zu einem Sedimentgestein verfestigt. Diagenetische Prozesse sind u.a. die Kompaktion sowie die Lösung und Wiederausscheidung bestimmter Minerale, so daß in der Regel der Porenraum verringert wird.

Steigt die Temperatur über 200°C wird der Bereich der Diagenese verlassen und die Metamorphose setzt ein. Der Prozess der Metamorphose findet im festen Zustand statt; meist ist Wasser beteiligt.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Geomorphologie.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Höhere Temperaturen leiten die Aufschmelzung (Anatexis) der Gesteine ein, so daß Magmen entstehen. Bei Anwesenheit von Wasser werden ab ca. 650°C erste Schmelzanteile gebildet.

Diese zumeist silikatischen Schmelzen steigen auf Grund ihrer geringen spezifischen Dichte auf und ergeben - abhängig vom Ort der Platznahme - plutonische oder vulkanitische Gesteine.

2.1.1. Plutonite und Granitformen

Allgemein:

-Plutonite entstehen in der Tiefe der Erdkruste dadurch, dass Magma großflächig in feste Kruste eindringt und hier langsam erstarrt

- Hauptformen: Batholith (grundlos) ------ Lakkolith (pilzförmig)

- sie entstehen fast nur in mobilen Zonen der Erdkruste

- 95 % sind Granitplutone, die oft durch Anatexis und Palingenese (Teil- und Ganzaufschmelzung der Gesteine) entstehen

- sie erstarren in 5- 20 km Tiefe; Grundriss rund bis oval; Größe sehr verschieden

sie weisen meist gut auskristallisierte Minerale einer Größe auf, die mit dem Auge erkennbar sind; Grund: sehr langsame Abkühlung unter 5- 20 km mächtigem Deckgebirge

- Auflastender Druck verhindert Bildung von Gasblasen, so dass sie sehr kompakt sind

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Geomorphologie.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

M kleiner 90

Q plus A plus P = 100

Oder: A plus P plus F = 100

Magmatische Gesteine mit mehr als 90% mafischer Minerale werden nicht nach dem Streckeisen-Diagramm benannt

- ca. 95 % aller Plutonite sind Granite, die sehr verwitterungsstabil sind

- Verwitterungsreihe: Olivine< Granat< Pyroxene< Amphibole< Biotit< Plagioklas< Orthoklase< Muskovit< Quarz< Titanminerale

Verwitterungs- und Abtragungscharakteristik:

Petrovarianz: bestimmt unterschiedliches Verwitterungsverhalten

Tektovarianz: bestimmt unterschiedliches Abtragungsverhalten

Ein Granitkörper tritt erst nach Verwitterung und Abtragung des Deckgebirges an die Oberfläche und unterliegt auch dann erst diesen Prozessoren:

Skizze: Seite 3

Platznahme der heißen granit. Magma im Deck- und Nebengebirge

Abkühlung und Erstarrung des Magmas von Granitoberfläche langsam nach innen; dadurch kommt es zur Volumenschrumpfung mit Aufreißen von Abkühlungsklüften= sog. Querklüfte; teilweise Nachdringen von Magma in die Klüfte = Gangbildung

Abtrag der Deckschichten, Druckentlastung ges Granitkörpers, schalenartige Ausdehnung des festen Gesteins = Druckentlastungsklüfte(Lager-, und Bankungsklüfte)

Führen zur quaderartigen Zerlegung des Granitkörpers

 

Neu- Meyersche Gesetz: Was am höchsten ist, wird am stärksten abgetragen, da hier die Reliefenergie am höchsten ist.

 

Granit ist ein morphologisch hartes Gestein; er bildet massive Gebirgsrücken und Härtlinge


Page 1 of 11
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents