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Geologie von Österreich Mitschrift .doc

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Natural Science
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Geology
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2008
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Geologie von Österreich

Vorlesung: WS 08, KF Uni Graz

Skript und ppt im Webct!

Profil durch die Alpen N-S

1.    Streifen A - Norden

Europäisches Vorland (Böhmische Masse)

Darauf liegt eine sedimentäre Bedeckung aus welcher das Helvetikum heraustritt. Besonders im Bregenzerwald ist das Helvetikum vertreten, östliche von Salzburg und verläuft als Schuppenzone (Flysch) richtung Osten wieder.

Helvetikum = Deckengebirge

Böhmische Masse = Grundgebirge

Alpine Masse / Molasse füllt das Becken am Nordrand des Helvetikums

Flyschzone = Rheno-Danubischer Flysch in Österreich (Rhein-Donau), er ist ein Deckgebirge, ohne Grundgebirge.

Südlich der Flyschzone liegen die nördlichen Kalkalpen

An der Südgrenze der nördl. Kalkalpen sieht man dass diese auf einem Grundgebirge aufliegen – der Grauwackenzone[GWZ] (Paläozoisches Grundgebirge). Die Nördlichen Kalkalpen bilden in der Mitte eine Art Mulde. Die Grauwackenzone liegt unter den nördl. Kalkalpen und tritt nur im Süden kurz hervor.

B

Nächstes Grundgebirge im Süden ist das Zentralalpine Kristallin, welches wieder in die GWZ untertaucht. Als Deckengebirge liegt das Zentralalpine Mesozoika auf dem Kristallin.

Bekannteste Vorkommen des Zentralalpinen Mesozoikum sind die Ranach Formation, das Stangalm Mesozoikum, Kalkbögeln bei Innsbruck.

Zwischen Zentralalpinen Mesozoikum und Grauwackenzone liegt eine wichtige tektonische Grenze!

C

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D

Unter diesem Grundgebirge liegt jetzt das Tauernfenster, bestehend wieder aus Deckgebirge und Grundgebirge)
Penninisches Deckgebirge = Glocknerdecke
Tauernfenster = Grundgebirge

E

Südlich davon spiegelt sich nun die Abfolge von Norden her – die Decken und Grundgebirge welche in der Mitte fehlen setzten sich hier fort.

Zentralkristallin im Süden

Ostalpines Grundgebirge

Das Zentralkristallin bildet im Süden eine Mulde = Drauzug

Südlich davon folgt eine Störung – die periadriatische Naht.

Tektonostratographie dieses Profils.

(Was liegt oben, was unten)

MHO = Ozean

MHO = Meliata Hallstadt

Ostalpine = Kontinent

Grauwackenzone mit DG nördl. Kalkalpen

Zentralalpines DG und GG

Penninikum = Ozean

Unterostalpines Grundgebirge mit Decke

Europa = Kontinent

N Flyschzone / S Tauernfenster mit Grundg und Deckgebirge

Helvetikum

Böhmische Masse

Decken Rekonstruieren

Sie wurden nach Norden transportiert, also legen wir das oberste am weitesten zurück.

Grob:

Europa

Ostalpine = Kontinent

Penninikum = Ozean

MHO = Ozean


Nordpennin = Flysch = Ozean

Mittelpennin = Kontinent (Decken im Tauernfenster)

Südpennin = Ozeanisch = Tauernfenster

Diese Decken schieben sich übereinander.

Stratigraphische Tabelle - was geschah wann?

 

Nord
pennin
Ozean

Süd

Pennin

Ozean

MEdiata
Hallstatt
Ozean

 

 

 

 

Tertiär

X

X

 

 

 

 

 

Kreide

X

X

X

 

 

 

 

Jura

 

x

X

 

 

 

 

Trias

 

 

X

 

 

 

 

Perm

 

 

 

 

 

 

 

Wann existieren diese Ozeane?

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Altalpidische Gebirgsbildung = MHO (Molasse)

Jungalpidische Gebirgsbildung = Süd Pennin Ozean

Im Jura waren zumindest beide Ozeane geöffnet.

Alpen lagen als Insel zwischen diesen beiden Ozeanen

PERM

An den nördlichen Kalkalpen bildet sich der erste passive Kontinentalrand des Ozeans der sich im Perm öffnet. In der tiefe der Platte entstehen dort Schmelzprodukte / Intrusionen

JURA

Parasiert = passiert

Südpeninnischer Ozean öffnet, MHO schließt sich
Passiver Kontinentalrand entsteht, Inselsituation entsteht (Ostalpin)

Obere Kreide – Südpeninnischer Ozean schließt langsaem

Nordpenninischer Ozean geht auf

Nördliche Kalkalpen bestehen aus 3 Fazies Decken

1)      Bajuvarische Decke

2)      Tirolikum

3)      Juraviukm

Juravikum = passiver Rand

Diese 3 Fazies liegen nebeneinander, von Nord nach Süd

Dabei nimmt der ozeanische Einfluß nach Süden hin zu.
Bajuvarische F = hoher Landeinfluß

Juravikum = viel mehr, wenig Sedimente vom Land .z.B: Dachstein
Juravische Becken = Raum mit viel Wassereinfluß

Tirolikum = Hauptdolomit

Alpiner Bereich ist eine Insel zwischen Penninischem Ozean und Tethys (Mediata Hallstadtt Ozean).

2.    Entwicklung zwischen Perm und Alpidischer Gebirgsbildung

 

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Erste Sedimente dieser Ablagerung nennt man Permo-Triasisch.

Im Deckgebirge kann man diese Entwicklung ablesen, und zwar in Sedimenten. Auch im Grundgebirge ist das möglich, aber viel schwieriger (in Metamorphem Gestein)

Die alpidische Gebirgsbildung beginnt dann vor etwa 100 Mio Jahren. Wir betrachten den Zeitraum zwischen 350 und 100 Mio Jahren jetzt.

Generelles über Trias in den nördlichen Kalkalpen

1)      Keuper – Hauptdolomit – Dachsteinkalk – Hallstatt
Landnah Landfern

2)      Karbonattplattform = Keuper gegenüber der
Evaporite = Hallstattfazies = Salze! Mischung aus Salz und Ton nennt man Haselgebirge

3)      Basis besteht aus Sand = terrigener Einfluss
Oben/Top = Karbonatplattform (charakteristisch für die Trias

4)      Zwischen den Karbonatplattformen gibt es Inter-plattform-Becken.

5)      Ein Unterbrechung zwischen den Karbonatplattformen ist die Raibel Formation aus Sand

Abfolge von Süd - Nord

Diagramm 1

a)      PERM Präblichl Formation – Kontinentale Konglomerate

b)     SKYTH Werfener Formation in Südtirol – Sand/Sylt, in höheren Bereichen Schon Marin – Hier befinden sich die Deckengrenzen. Namensgebend ist Werfen bei Salzburg. (sanft)

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d)     Wetterstein Entwicklung = im Ladin = Erste Karbonatplattform (erste hohe schroffe Berge)
Im Ladin tretten mehrere unterschiedliche Riffbildende Fazies auf.

e)     Raibel Formation – im Karm. Zesur zwischen den Karbonatplattformen mit mehr Landeinfluß. Man sieht dass daran das hier mehr Schieferplatten vorkommen. Meer ist nicht mehr so tief.

Raible ist weicher als der Rest. = sehr gut sichtbar. Darüber dann in der Waxeneck Formation. – es wird wieder mariner.

f)       Zweite Karbonatplattform = Dachstein Karbontplattformation. Z.b. 3 Zinen. Zeit =Nor

g)      Räth – Karbonatplattform beginnt zu ertrinken. Ammoniten zeigen dies an (Tiere) – Rotfazies entsteht.

Einzelne Bankungen im Gestein sind änderung der Gezeitenebenen von ca. 30 Meter!! Diesen Zyklus nennt man Lofaritzyklus (Beschrieben am Lover) = Das Pendeln um die Gezeitenebene. Methalodon sind die typischen Muscheln die man im Lofer findet.

Subsidenzrate (Absinken) des passiven Kontinentalrandes ist ungefähr gleich groß wie die Produktionsrate des Karbonatgesteines. So bleibt alles im Gleichgewicht und die Gezeiten nehmen Einfluss. Über die Jahre werden sehr große Mengen an Sedimenten angebaut.
Ab Ende der Trias ertrinkt diese Karbonatplattform.

Kennzeichen sind rote Kalke, weil die Biogene Produktion der Tiere abnimmt, und daher scheint das Hintergrundsediment durch (Rotfazies)

Mächtige Ablagerungen sind meist ein Hinweis für einen passiven Kontinentalrand.

Ammonite leben in der Rotfazies. Die Adnet Gruppe gehört zu diesen Rotkalken.

 

 

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