Ebenso wendet es sich aber an
die, die es schon zu mehr gebracht haben im Leben, oder stark darauf zu
steuern. Jene sollen die Doofen an die Hand nehmen und ihnen neue Möglichkeiten
aufweisen, ihnen Chancen geben anstatt sie abzuschieben.
Kritiken
Das Sachbuch hat sowohl gute, als auch schlechte Kritiken
erhalten. Sowohl inhaltliche, als auch strukturelle.
Ich möchte hier ein paar Auszüge aus online-Kritiken
aufführen.
Negativ-Kritik:
Ernst Horst veröffentlichte
am 4.Juni 2008 auf FAZ.net einen Artikel mit dem Titel: „ „Generation Doof“ –
Der grobe Keil für den groben Klotz“, mit folgenden Aussagen:
- In seinen Augen hat das
Buch keinen eindeutigen Adressaten.
- Ebenso sieht er die
Situation der Doofheit als zu extrem geschildert an. Es habe schon immer
Doofe und weniger Doofe gegeben. Bonner und Weiss würden aber quasi den
„Untergang des Abendlandes“ prophezeien. In seine Augen scheint die
Situation nicht so ernst zu sein.
- Er sieht das Werk als
„soziologische Analyse, eine Lebenshilfe mit etwas pessimistischen
Grundeinstellungen[..]“.
- Ernst Horst kritisiert das
in seinen Augen einfache Weltbild der Autoren und bemängelt, dass sie sich
im Grunde nur über ästhetische Kleinigkeiten aufregen.
- Seiner Meinung nach soll
man die Generation laufen lassen.
- Jedoch stellt er auch
leicht selbstkritisch(?) fest, dass die Eltern einen großen Einfluss auf
ihre Kinder haben, und so einiges in andere Bahnen hätten lenken können
und sollen.
Positiv-Kritik:
Eckhard Piper aus Oberkochen schrieb am 22.08.2008 auf
buecher.de eine eher positive Kritik, und kam zu folgenden Feststellungen:
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- Vorallem die Kritik, dass
Anne Weiss und Stefan Bonner die Ursachen der Doofheit nicht aufdecken und
keinerlei Lösungsvorschläge machen würden, weißt Piper zurück. Die
Ursachen werden immer wieder neu erwähnt und erläutert, und auf Lösungen,
verlangt er, sollte man schon selber nach der Lektüre dieses in seinen
Augen längst überfälligen Buches, kommen.
Ich kann mich beiden
Kritikern in einigen Punkten anschließen.
Auch vor der Lektüre des
Buches war mir die Zunehmende Verblödung meiner Generation bewusst, jetzt
jedoch ist meine Wahrnehmung der besonders doofen Mitanhänger meiner Generation
(Doof) extrem geschärft. Auch ich sehe die aktuelle Situation in Deutschland
als ‚gefährlich’ an, was zu meinem Berufswunsch „Lehrer“ geführt hat. Mein Ziel
ist es, die kommende Generation davor zu bewahren noch tiefer abzusinken. Wir
brauchen keine Generation Super-Doof. Und so sollten wir alle darum bemüht
sein, wenigstens unseren Kindern, wenn wir sie denn in die Welt setzen
(wollen), die Chance auf mehr Bildung, mehr Wissen, mehr zwischenmenschlichen
Umgang, mehr Etikette und vor allem mehr Lebensqualität zu geben.
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aber müssen wir eben ohne Hilfe aus der „Doofheits-Falle“ kommen. Denn genau
das ist ja einer der Mängel unserer Generation, dass wir immer Hilfe und
Anleitung für alles wollen, und haben wir sie nicht, so lassen wir es lieber
und lenken uns mit den vielen neuen Medien ab.
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