UMWELTRECHT Nationales Umweltrecht VO Prof. Brünner WS 2004 inhalt: I. Grundlagen und Strukturen des Umweltrechts A. Begriffsbestimmung­en B. Ziele des Umweltrechts C. Prinzipien des Umweltr
Capability Traps and Self-Confirming Attribution Errors in the Dynamics of Process Improvement Teil A: Zusammenfassung In dem Artikel von Repenning/Sterman befassen wir uns mit der Dokumentieru
Einleitung Im gegensatz zo ortsfesten Pflanzen können sich Menschen und Tiere vor bioklimatischen Umwelteinflüssen schützen. Pflanzen sind ein wichtiger Faktor für die Landschaftsgestalt­ung. Im B
Das Konzept der Nachhaltigkeit ist ein fest integrierter
Bestandteil unserer Gesellschaft. Ob in Politik, Wirtschaft, Alltag – das
Umweltverhalten und die Ressourcenpolitik auf unserem vernetzten Globus machen
nachhaltiges Denken und Handeln zu einer unvermeidbaren Voraussetzung in vielen
Sparten des täglichen Lebens.
„Gender in der Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist eine
Studie die vom österreichischen Lebensmittelministerium vor der Kulisse einer
aufkommenden Politik des Gender Mainstreaming in Auftrag gegeben wurde. Die
Studie ist von 2005 und wurde von den diplomierten Ingenieurinnen Beate Knoll
und Elke Szalai verfasst.
„Mit diesem fundierten Abriss soll der
Diskurs zur Umsetzung und Etablierung des Gender Mainstreamings in Österreich
intensiviert und die Schnittstellen zu Nachhaltiger Bildung und Entwicklung
geschärft werden.“
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Ziel der
Studie ist darum die Herstellung einer Verbindung von Gender Mainstreaming und
Nachhaltiger Bildung – im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit wie auch der
Nachhaltigkeit.
Die 70er Jahre brachten dem 20. Jahrhundert die politischen
und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mit neuen Ideen zu kommen und mit
Alten zu brechen. Die konservativen 50er und die freiheitsbetonenden 60er
wurden von einer Zeit abgelöst in welcher bisher unpopuläre Themen wie Frauenfragen
(kein Gender Mainstreaming) in öffentlichen Diskussionen zur Sprache kamen.
Zudem wurden Umweltprobleme spürbar und führten in den 80ern
zu einem neuen Umweltbewusstsein.
Die 1990er leiteten die Zeit der UN-Konferenzen ein. Die
Welt bewegend (oder auch rüttelnd) wurden Umweltziele festgelegt und auch
Genderthemen angesprochen.
Wichtige Konferenzen waren die in Rio de Janeiro und Peking.
lErkenntnis, dass Ressourcen nicht nur geographisch sonder auch
geschlechtlich ungleich verteilt sind.
lDie Gleichverteilung von Bildungsmöglichkeiten wurde explizit als
wichtig erkannt und verlangt. Neugestaltung und Einführung von Lehrplänen und
Unterrichtsmaterialien wurden gefordert. (Der Zugang zu Bildungsinstitutionen
war und ist vielen Frauen aus kulturellen uns finanziellen Gründen nicht
möglich)
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Diese Aussage spricht zugleich das Hauptproblem an mit dem sich die
Arbeit von Knoll und Szalai beschäftigt.
lKapitel K, dass sich mit Nachhaltigkeit
beschäftigte. Hier wurde bewusst gemacht, dass eine nachhaltige Entwicklung
ohne die Beteiligung und das Engagement von Frauen nicht möglich ist.
lAuf die Weltfrauenkonferenz in Peking ist der
Durchbruch einer neuen Strategie in der Bekämpfung von Geschlechterungerechtigkeiten
zurückzuführen: Gender Mainstreaming
Eine bemerkenswerte Entwicklung in Richtung
Aufklärung, Eintreten von Gleichverteilung und Gleichberechtigung ist auch auf
Grund der UN Konferenzen seit den 1990ern zu verzeichnen. Mit der Einführung
von Gender Mainstreaming hat sich ein Ruck von Geschlechterbewusstsein und
Rollenbildvorstellungen in eine gleichberechtigtere Richtung getan.
Es muss
aber auch gesagt werden, dass eine starke Präsenz von Geschlechterfragen in der
Politik noch immer nicht erreicht wurde. Auch die Popularität der
Weltfrauenkonferenzen konnte sich auf politischer Ebene nicht behaupten. Eine
zweite Konferenz die für 2005 geplant war fand nicht statt.
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Aktuell werden global betrachtet große Teile der
weiblichen Bevölkerung von Bildungsinstitutionen ausgegrenzt. Dies kann
kulturelle, finanzielle oder sonstige Gründe haben. Zumeist erfüllen solche
Frauen typische, „gewohnte“ weibliche Rollenbilder die sich mit dem
Bildungsgedanken nicht decken und erst gebrochen werden müssten was in vielen
Fällen dem Bruch mit dogmatisierten Routinen und Gewohnheiten gleichkommt.
Die
Erfüllung der UN-Ziele erfordert daher einen Paradigmenwechsel in Bildungs-,
Nachhaltigkeits-, und Genderwissenschaften.
Des Weiteren ist eine gendersensitive Nachhaltige
Entwicklung als Leitbild unserer Gesellschaft das langfristigere Ziel der
UN-Dekade.
2005 wurde von den
Vereinten Nationen ein Projekt zur Sicherung Nachhaltiger Entwicklung
gestartet, die UN – Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die dem Namen
entsprechend bis 2014 läuft. Die grundlegende Aufgabe des Projekts ist es eine
nachhaltige Entwicklung auf allen Bildungsebenen zu etablieren.
Das heißt, dass
auch die Bedeutung geschlechtergerechter Bildung, Bildungsmöglichkeiten und
insbesondere Bildung für nachhaltige Entwicklung hervorgehoben wird.
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lStrategieebene: Strategien und Positionspapieren
lAkteurInnenebene: Handelnde Personen
lOrganisationsebene: Schulen, NGOs, Verwaltung
lInhaltsebene: Gender in den Inhalten der
UmweltforschungDie Problematik hierbei liegt in den
kaum zu erneuernden Rollenbildern die, global betrachtet, einen großen Anteil
der weiblichen Bevölkerung vom Zugang zu Bildungsinstitutionen .ausgrenzt.
Um
die Bedeutung von Bildung für Gender und Nachhaltigkeit bewusster zu machen
fordert die UNO die Initiierung eines Paradigmenwechsels mit dem Ziel
Nachhaltige Entwicklung zu einem Leitbild der modernen Gesellschaft zu machen.
Die Ungleichverteilung von Ressourcen war und ist ein
immanentes geopolitisches Problem. Einige Beispiele für ungerecht verteilte
Ressourcen und Möglichkeiten stehen in Abbildung 1.
Zwischen Arm und Reich, Nord und Süd herrschen
Ressourcenbedingte Divergenzen, die quasi eins zu eins auch auf die Verteilung
zwischen Männern und Frauen übertragen werden können. Da Nachhaltigkeit per
Definition (und ganz klar aus ihrer Bedeutung heraus) auch Gerechtigkeit
beinhaltet stehen solche Ungleichverteilungen in krassem Gegensatz zur in der
UN-Dekade geplanten Entwicklungen.
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