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Full Range Leadership .doc

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Faculty
Economics
Discipline
Human resources management
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Homework
University, School
HTWG Konstanz - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung
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2009
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Führung:


Full Range Leadership - Beschreibung und Verortung eines neuen Führungsansatzes im Personalmanagement

Ibrahim Memis Martin Sommer

Matrikelnr.: 280581 Matrikelnr.: 280588

WIM6 WIM6

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung .................................................................3

2. Führung ...................................................................4

2.1. Entstehung des Führungsgedanken .................................4

2.2. Differenzierung der Führungsvorstellung im deutschsprachigen versus

angloamerikanischen Raum .........................................4

3. Transaktionale Führung.....................................................6

4. Transformationale Führung...................................................9

5. Abgrenzung der beiden Führungsstile.......................................11

6. Das Full Range of Leadership Modell -

Zusammenführung transaktionaler und transformationaler Führung.............12

7. Kritische Auseinandersetzung..............................................14

8. Möglicher Lösungsansatz zur Weiterentwicklung

des Full Range Leadership Modells............ 15

9. Fazit.....................................................................17

10. Quellenverzeichnis........................................................18

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(Saint-Exuperié)

Führung

Wie entstand der Führungsgedanke?

Als eine mögliche Entstehungsursache des Führungsphänomens kann die Arbeitsteilung angesehen werden, welche für die Bewältigung die die Komplexität der Aufgaben innerhalb eines Unternehmen mit sich bringen, benötigt wird. 3

Die Differenzierung der Führungsvorstellung im deutschsprachigen versus angloamerikanischen Raum

Eine einheitliche Definition der Führungsvorstellung gibt es als solches nicht.

So wird im deutschsprachigen Raum oft in drei Bereiche unterschieden.

Zum einen in einen interaktionellen Bereich im Fokus ist das Zusammenwirken von Führer und Geführtem.

Des Weiteren in einen organisatorischen Bereich unter Einbezug von Ressourcen, Zielen und Führungserfolg und zudem in einen gesamtwirtschaftlichen Bereich mit den Einflussfaktoren Technik, Kultur und Recht.

Dagegen wird im angloamerikanischen Raum die Führungsvorstellung folgendermaßen betrachtet:

Führung als:

- Fokus von Gruppenprozessen mit einer Konzentration auf den Führer

- Merkmal der Persönlichkeit des Führers und ihrer Effekte

- Fähigkeit Gefolgschaft zu erzeugen;

Mit dem Ziel eine freiwillige Zustimmung zu erzeugen erfolgt eine einseitige Einflussausübung, bei der die Geführten den Willen des Führenden annehmen

 

 

- Ausübung von Einfluss;

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- Handlung oder Verhalten;

Im Zentrum stehen die spezifischen Handlungsweisen von Führern

- Form der Überzeugung;

Eine spezifische Art der Führung bei dem autoritäre Konzepte abgelehnt werden.

- Machtbeziehung;

Im Zentrum dieser Sichtweise steht Führung für das Machtverhältnis zwischen

interagierenden Gruppenmitgliedern

- Instrument zur Zielerreichung;

Führung dient dabei als Werkzeug zur Erreichung von definierten Zielen bzw. Bedürfniserfüllungen

- Ergebnis der Interaktion

- Spezifische Rolle;

Aufgabe der Führungsrolle ist die Integration der anderen Gruppenrollen sowie der Erhalt eines einheitlichen, zielorientierten gemeinschaftlichen Handelns

- Strukturschaffung

- Kombination der oben genannten Punkte1,3,4

Das Thema „Führung“ besser gesagt „Führungsstile“, ist sehr populär und stets präsent. Seit einigen Jahren, bereits seit Mitte der 70er Jahre beschäftigen sich Wissenschaftler mit Theorien und neuen Ansätzen rund um das Thema.

Gerade in gesellschaftlichen Umbruchphasen erfahren neue Führungsstile große Bedeutung.

Das Führung einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit einer Organisation hat, gilt inzwischen als bewiesen und somit ist das Interesse am Thema verständlich.

Weiteren Auftrieb gibt der rasante technologische und gesellschaftliche Wandel.

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Kann hier das Full Range of Leadership Modell Abhilfe schaffen?

Um diese Frage zu beantworten und das Full Range of Leadership Modell zu verstehen, muss zuerst die Bedeutung der beiden Führungsansätze - der transaktionalen und transformationalen Führung - verdeutlicht werden. Im folgenden Abschnitt wird darauf weiter eingegangen.

Transaktionale Führung

Ganz allgemein lässt sich sagen, dass Transaktionale Führung dann vorliegt, wenn eine Person mit einer anderen Person in Kontakt zum Zwecke des Austausches wertvoller Güter tritt. Dieser Austausch kann ökonomischer, politischer oder psychologischer Natur sein. 2

Transaktionale Führung ist ein klassischer Führungsstil und basiert auf dem Austauschprinzip. Das heißt Führung wird “ausgehandelt”: Die Person in der Führungsposition zeigt die gewünschten "Ziel-Leistungen" auf und bietet dafür bestimmte Anreize oder droht mit Sanktionen, um die erstrebten Verhaltensweisen zu erreichen.

Die Haupt-Motivation der Mitarbeiter ist somit, dass bei einer Art Tauschgeschäft, für geleistete Arbeit eine Belohnung angeboten wird. 7

Bei der Vergabe der Belohnungen orientiert sich der Führer an den Bedürfnissen und Präferenzen des Geführten und greift dann in das Geschehen ein:

- wenn die Ergebnisse nicht zufrieden stellend sind

- bei einem erhöhtem Risiko

- auf Wunsch des Mitarbeiters (Management by Exception) 6

 

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(Zitat: Kasper/Mayrhofer - Personalmanagement Führung Organisation 3. Ausgabe)

An den Vorgesetzten entstehen somit folgende Erwartungshaltungen:

Die Führungskraft soll:

- dafür sorgen, dass es eine enge Übereinstimmung, zwischen dem was von den

Mitarbeitern erwartet wird und dem was für die jeweilige Zielerfüllung gefordert wird,

besteht.

- die Wünsche der Mitarbeiter im Austausch gegen Ihre Unterstützung erfüllen

- bei sehr zufrieden stellender Arbeit Mitarbeiter weiterempfehlen oder Anerkennung

ausdrücken

- Mitarbeiter Feedbacks geben wie der aktuelle Stand, also der Fortschritt der Aufgabe

ist

- mit der Leistung der Mitarbeiter zufrieden sein, solange die Ziel-Vereinbarungen

eingehalten werden. 9

Zusammenfassend lässt sich sagen dass sich die transaktionale Führung auf die klassische Ziel- und Aufgabenorientierte Delegation der Führung fokussiert.

Daraus ergeben sich einige Verhaltensempfehlungen bzw. Grundprinzipien für diesen Führungsstil:

- Prüfe die Verträglichkeit von Mitarbeiterzielen und Arbeitszielen

- Konzentriere Dich auf vorgegebene Ziele

- Definiere Ziele klar und operational (sei es als Aufgaben oder als Programme)

- Nutze die Präferenzen der Mitarbeiter für gewünschte Ergebnisse

- Beeinflusse die Erwartung, dass Leistungseinsatz zu angestrebten Ergebnissen führt

- Fördere Fähigkeiten zur Zielerreichung

- Sorge für eine günstige Arbeitssituation

- Greife bei Zielverfehlungen ein


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