GFS-Andalusien-Cór­doba Inhaltsverzeichnis­: 1.Andalusien 1.1Einleitung und Geographisches 1.2 Geschichte 2.Córdoba 2.1 Einleitung 2.2 Geschichte 2.3 Klima 2.4 Geographische Lag
Basalt Gefüge Basalt ist ein Extrusivgestein (Vulkanit) mit einem blasig, porösen Gefüge, welche durch das Entgasen entstand. Aufgrund der schnellen Abkühlung ist der Kristallisationsgr­ad von
Vorteile: Es gibt viele Globalisierungsbef­ürworter, die viele Vorteile in der Globalisierung sehen. Alles was für uns alltäglich erscheint, ist erst durch die Globalisierung möglich, wie z.B. sp
Die Frohnleitner Falte stellt eine
Muldenstruktur dar, deren Faltenachse in Richtung NE – SW gerichtet ist und
gegen NE abtaucht. Sie ist das Ergebnis der kretazischen Überschiebung der
Decken des Grazer Paläozoikums über das Mittelostalpine Kristallin.
Mit Hilfe
von Kleinstrukturen wie Falten und Klüften kann man auf die Großstruktur der
Frohnleitner Falte rück schließen.
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Großgeologischer
Überblick: Das Grazer Paläozoikum
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Das Grazer
Paläozoikum stellt eine geologische Einheit des Oberostalpin dar, das wiederum
zu der mächtigen tektonischen Großeinheit des Ostalpin gezählt wird (Abb. 1).
Das
Ostalpin lässt sich in drei tektonische Einheiten unterscheiden: in das Unter-,
Mittel- und Oberostalpin. Zum Oberostalpin gehören auch die Kalkalpen, wobei
Teile davon transgressiv mit der paläozoischen Grauwackenzone verbunden sind.
Abb. 1: Großgeologischer Überblick von Österreich
Im Grazer Paläozoikum sind altpaläozoische
bis karbone Schichten in mehreren tektonischen Einheiten erschlossen (Abb. 2).
Jede dieser Einheit ist durch eine eigenständige Schichtfolge gekennzeichnet.
Als die höchste Einheit gilt die Rannachdecke, in der die Gesteine eine nur
schwache Metamorphose erfahren haben.
In den tektonisch tieferen Stockwerken,
wie der Hochlantsch- und Schöckeldecke steigt jedoch der Metamorphosegrad an.
Die einzelnen Faziesbereiche werden von Norden nach Süden als Schöckel-,
Hochlantsch- und Rannachfazies bezeichnet. Diese Decken werden überlagert von
den Sedimenten der Kainacher-Gosau aus der Oberkreide.
Abb.
2: Schichtfolgen im Grazer Paläozoikum
Während der alpidischen Orogenese wurde das
Mittelostalpin gehoben und es entstand eine Seitenverschiebung die im Norden
das Grazer Paläozoikum mit dem Kristallin trennt. Das Mittelostalpin liegt nun
zwischen der Grauwackenzone im Norden und dem Grazer Paläozoikum im Süden.
Auswertungsmethoden
und Beschreibung der Aufschlüsse:
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4.2: Blick auf die Frohnleitner Falte:
Vom Standort 1 (Abb. 3) konnte man die
Frohnleitner Falte von Westen her betrachten, die Faltenachse wurde auf die
Richtung W-E geschätzt.
Abb. 3: Punkt 1: Standpunkt
von wo aus die Falte als Ganzes betrachtet wurde; Punkt 2: Erster Aufschluss in
Wannersdorf (Maßstab 1: 50 000).
Abb. 4: grobe Skizze der
Frohnleitner Falte von Punkt 1 aus beobachtet; ( - ) Verlauf der Falte,
( - - ) angenommener Verlauf der geologischen Struktur.
4.3:
Erster Aufschluss in Wannersdorf:
Der Aufschluss befindet sich in einer Kalkschiefer
Decke des Grazer Paläozoikums (Abb. 3, Punkt 2), die zwischen der
Hochlantsch- und der Schöckelfazies anzusiedeln ist. Das anzutreffende Gestein
ist ein gebankter, dunkelgrau bis weißlicher Kalk mit auskristallisierten
Kalzitadern.
Tabelle 1: Gemessene Daten am Aufschluss 1.
Abb. 5: Kluftflächen (Polpunkte)
Abb. 6: Kluftflächen
(Isolinienplan)
Abb. 7: Kluftflächen (Rosendiagramm)
Abb. 8: Faltenflächen (Polpunkte)
Abb. 9: Eigenvektor entspricht
der Faltenachse (Clar-Wert:230|06)
4.4: Zweiter Aufschluss in Kugelstein
An diesem Aufschluss (Abb. 10) sind
zwei Gesteinsarten zu finden, im liegenden der dunkle Schwarzschiefer der
Arzbergschichten in der Schönbergformation, und im Hangenden der Schöckelkalk.
Beide gehören zur Schöckelfazies, die sich tektonisch tiefer als die
Kalkschieferdecke des ersten Aufschlusses befindet.
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Abb. 11: (Skizze)Pyrit mit Druckschatten
4.5: Dritter
Aufschluss im Kaltenbachgraben
Abb. 12: Dritter
Aufschluss im Kaltenbachgraben
Der Aufschluss befindet sich in geologischer
Sicht im Mittelostalpinen Kristallin und das Gestein ist ein Gneis mit
vereinzelten Quarzadern, die dunkle, grünliche Farbe kommt hauptsächlich von
den Amphibolen.
In dem Aufschluss sind Strukturen erkennbar, die auf eine
duktile Deformation schließen lassen können, aber auch spröde, worauf die
Klüfte hinweisen.
Tabelle 2: Gemessene Daten am Aufschluss 3.
Abb.
13: Kluftflächen
(Polpunkte)
Abb. 14: Kluftflächen
(Isolinienplan)
Abb. 15: Kluftflächen
(Rosendiagramm)
Auswertung
der vorhandenen Daten über die Frohnleitner Falte:
Tabelle 3: Gegebene Daten der Falte.
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Abb. 16: Großkreisdarstellung,
Aufschiebung von SE
Abb.
17: Zweieckmethode nach Angelier & Mechler
Abb. 18: (Eigenvektordarstellung)
Vergleich der vorgegebenen Faltenachse (rot) und der von uns eingemessenen (weiß)
Interpretation:
Vor allem durch die Auswertung der Messungen
der Kleinfalten am Aufschluss in Wannersdorf, kann man auf die Großstruktur
rück schließen. Die Faltenachse der Frohnleitner Falte ist NE-SW gerichtet und
scheint nach NE abzutauchen.
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Die von uns gemessenen Kluftflächen weisen
auf ein steil nach SE einfallendes Kluftsystem hin.
Alter: Die Arzbergschichten und der
Schöckelkalk des Grazer Paläozoikums stammen, wie die Gesteine der Kalkschiefer
Decke der Frohnleitner Falte, aus dem Devon. Die Gesteine der Kainacher Gosau
stammen aus der Oberkreide und zeigen keine Verfaltung.
Deswegen kann man das
Ereignis, welches zur Bildung der Frohnleitner Falte führte, in die
altalpidische Orogenesephase setzen die in der Mittelkreide stattfand.
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