Wilhelm Tell
von
Friedrich Schiller
Vorwissenschaftliche Arbeit
von Joshua de Vries 7a
Inhaltsverzeichnis
Friedrich
Schiller. 3
Inhalt des Werkes. 4
Die drei Einheiten.. 5
Wilhelm Tell – Charakteristik.. 6
Wilhelm Tell und Gessler. 7
Ausgang des Dramas. 8
Persönliche Erfahrung & Kritik.. 9
Literaturverzeichnis. 10
Primärliteratur:. 10
Sekundärliteratur:. 10
Der
deutsche Dichter, Philosoph und Historiker wurde am
10. November 1759 in Marbach am Neckar, in Württemberg, unter dem Namen Johann
Christoph Friedrich Schiller geboren. Seine Eltern Elisabeth Dorothea und Johann
Caspar Schiller hatten sechs Kinder. Friedrich war der Zweitgeborene und der einzige
männliche Nachkomme.
Ab
1766 besuchte Friedrich Schiller die Lateinschule in Ludwigsburg und verfasste
bereits mit 13 Jahren zwei Theaterstücke.
Auf
Befehl des Herzogs musste Schiller 1773 in die Militärakademie Karlsschule. In
dieser Zeit wurde Friedrich vom „Sturm und Drang“ erfasst und begann sich an Werken
von Voltaire, Goethe und Shakespeare zu orientieren. Er fing an Jura zu
studieren, jedoch brach er nach kurzer Zeit das Studium ab und absolvierte dann
das Medizinstudium.
1781
vollendete Schiller sein Drama „Die Räuber“ und ließ es anonym drucken. Er
stelle fest, dass die Leute das Stück bejubelten.
Im
Jahr 1782 flüchtete Friedrich mit einem Freund aus der Militärschule nach
Mannheim, da er es dort nicht mehr aushielt.
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In
Mannheim erkrankte er 1783 an Malaria.
Carl
August von Sachsen-Weimar ernannte ihn 1784 zu einem Mitglied des Weimarer
Rates.
1787
zog Schiller wieder nach Weimar, wo er „Don Karlos“ veröffentlichte und Herder
und Wieland kennen lernte.
1794
war Schiller zwei Wochen lang bei Goethe zu Gast. Dies hatte zur Folge, dass Goethe
und seine Lebenspartnerin ihr Verhältnis vertuschen mussten, da sie in einer
„wilden“ Ehe lebten.
1802
bekam Schiller den Adelstitel in Weimar verliehen. Von nun an war er „Friedrich
von Schiller“. Viele seiner wichtigsten Dramen wurden in diesen letzten Jahren
in Weimar verfasst, darunter auch „Wilhelm Tell“.
1805
starb Schiller an einer Lungenentzündung in Weimar.1
Friedrich
Schillers Drama „Wilhelm Tell“ spielt in der Schweiz im 13. und 14.
Jahrhundert.2 Es handelt von einem freiheitsliebenden Einzelkämpfer,
der gezwungenermaßen zum Tyrannenmörder wird.
Das
Drama beginnt damit, dass Konrad Baumgarten, welcher seinen Burgvogt ermordet
hat, von Wilhelm Tell gerettet wird. Dieser ruder Baumgarten sicher durch den
Sturm auf das andere Ufer des Flusses. Währenddessen verbünden sich einige
Schweizer zu einem Geheimbund, um einen Aufstand gegen die Habsburger zu wagen.
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Wilhelm
Tell und sein Sohn Walther reisen nach Altdorf, wo Tell den aufgesteckten Hut
nicht mit der Ehre huldigt mit der er eigentlich sollte. Der Hut soll für den
Landvogt Gessler stehen und jeder der ihn nicht grüßt, soll bestraft werden.
Wilhelm Tell muss als Strafe einen Apfel vom Kopf Walthers schießen, um sein
Leben und das seines Sohnes zu retten. Er nimmt zwei Pfeile aus seinem Köcher,
mit einem trifft er zielsicher den Apfel, den anderen hält er noch in der Hand.
Gessler fragt ihn nach dem Grund des zweiten Pfeils und Tell antwortet ihm,
ehrlich wie er ist, dass dieser für ihn bestimmt gewesen wäre, falls er nicht
getroffen hätte. Daraufhin lässt ihn der Landvogt verhaften.
Der
Meisterschütze entkommt und schwört Rache. Kurz darauf lauert er Gessler in
einer Gasse auf und tötet diesen mit einem Bolzen.
Als
das Stück endet sind die Habsburger vertrieben, der Neffe des habsburgischen
Königs bringt seinen Onkel um und sucht Schutz bei Tell. Dieser fordert ihn
jedoch auf, alles beim Papst in Rom zu beichten. Am Schluss stellt der Dichter
Tell in den Schatten und beschreibt die Freude im Volk über die neu gewonnene
Freiheit.
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Die
Einheit der Zeit wurde auch nicht eingehalten, das Stück spielt nämlich mehrere
Tage, beziehungsweise sogar Wochen lang.
Auch
die Einheit der Handlung ist bei Wilhelm Tell nicht gegeben, da es sehr viele
verschiedene Szenen gibt und die Handlung eigentlich hin und her springt.
Ebenfalls sind die Nebenhandlungen sehr wichtig.
Schiller
hat bei diesem Werk die drei Einheiten Aristoteles überhaupt nicht beachtet.
Das ist meiner Meinung nach ein Mitgrund, wieso das Nationaldrama so
erfolgreich geworden ist. Ein freies Stück muss einfach besser sein als
ein Stück mit vorgegebenen Normen.
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