Weitere
Veränderungen:
·
Schaffung eines Zensuswahlrecht (Wahlrecht nach dem
Vermögen), das es allen Männern über 25 Jahren erlaubte, an Wahlen
teilzunehmen.
·
Verwaltungsreform: Frankreich wurde in Departements
eingeteilt.
·
In der Wirtschaftspolitik schuf die
Nationalversammlung den Rahmen für die freie Entfaltung des Unternehmertums
durch ein Wirtschaftsgebiet mit einheitlicher Währung, einheitlichen Maßen und
Gewichten und Zollfreiheit. Die Abschaffung der Zünfte und Kooperationen sollte
eine völlige Berufs- und Gewerbefreiheit sichern.
Wirtschaftsreformen:
Ein großes Problem
war nach wie vor die Finaziellen Probleme.
Versuche zur
Lösung der Finanzkrise waren:
·
Die Verstaatlichung und Verkauf des Kirchenbesitzes
·
Die Zivilkonstitution des Klerus
In der 2 Phase der
Revolution(1792-93) kam es zu einer innenpolitischen Radikalisierung.
Bildung von politischen Clubs:
Während der langen
Beratungen zu einer neuen Verfassung bildeten sich innerhalb und außerhalb der
Nationalversammlung verschiedene politische Gruppen. Die Gesellschaft der
Verfassungsfreunde wurde als Jakobinerklub (linker Flügel) bezeichnet.
Von ihm spaltete sich im Sommer 1791 der gemäßigte Flügel, die Feuillants
unter La Fayette ab (rechter Flügel).
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Reaktionen in Europa:
Die Reformen
erweckten eine enorme Begeisterung beim bürgerlichen und intellektuellen
Kreisen des In- und Auslandes. Durch die Verbreitung der Ideen der Revolution
fühlten sich aber Königtum und Adel im Ausland bedroht (v.a. Preußen,
österreich). Als Reaktion auf die Entmachtung des französischen Königs
schlossen sich unter der Führung Großbritanniens im Laufe des Jahres 1793
Spanien und Portugal, Venedig und sowie die Niederlande in einer Großen
Koalition dem Kampf Österreichs und Preußens gegen das revolutionäre
Frankreich an.
Der Ausbruch
des Krieges im Frühjahr 1792 beschleunigte die Radikalisierung in Paris.
Vom 1.-6. September 1792 kam es zu den Septembermorden unter der
französischen Bevölkerung. Adelige wurden getötet, um keine Verbindungen zu den
Feinden aufbauen zu können. Nach einem Fluchtversuch Ludwigs XVI. wurden, die Tuilerien,
am 10.8. gestürmt, und die königliche Familie in das neue
Staatsgefängnis gebracht.
Die königliche
Gewalt wurde suspendiert und der Nationalversammlung übertragen. Die 1791
gewählte Legislative wurde durch einen Nationalkonvent ersetzt.
Der Nationalkonvent (1792-Juni 1793)
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·
Errichtung des Revolutinaltribunals
·
Einsetzung des Wohlfahrtsausschusses (9-köpfiges
Kollegium)
·
Ausarbeitung einer republikanischen Verfassung
·
Gesetz zur Einführung der allgemeinen Dienstpflicht
Nun war das Ziel
erreicht: Frankreich war Republik. Es entbrannte ein Kampf verschiedener
Gruppen um die Macht im Staat. Die radikalen Jakobiner wollten eine
zentralistische Herrschaft errichten, die gemäßigten Girondisten traten für
eine föderalistische Republik ein. Immer mehr rissen die Jakobiner, die großen
Einfluß auf die Massen hatten und die Straße beherrschten, die Macht an sich.
Sie verdächtigten alle, die nicht ihrer Ansicht waren, Feinde der Republik zu
sein. Sie ließen viele verhaften und hinrichten. Dieser Richtungsstreit
führte zum Bruch zwischen den Führern der Revolution. Aus diesem Streit
ging Robespierre als Sieger heraus und ließ alle Anhänger der Girondisten
beseitigen. Die Revolution frisst ihre Kinder.
Aufklärung:
Mensch ist
vernünftig, Vernunft letzter Richter, Meinungsfreiheit, Vorrang der
Gesllschaft, Garantie auf Eigentum, Gleichheit vor dem Gesetz, natürliche
Religion
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