Ursachen der Französische Revolution
Die Ursachen der Französichen Revolution lassen sich in gliedern, in langfristige(seit ca 1730), mittelfristige
(seit ca 1774) und kurzfristige.
In Frankreich ist
ein stark ansteigender Bevölkerungszuwachs. Das war ein demographisches
Problem. In Frankreich breitet sich zunehmend die Aufklärung aus und sorgt
damit für eine andere Einstellung in einigen Teilen der Bevölkerung. Ebenso
entseht eine wachsende Opposition aufstiegsorientierter Nichtpriviligierter
gegen Priviligierte. Ein weiteres Problem war das ungerechte Abgaben und
Steuersytem, das zugunsten von 2% der Bevölkerung war(Adel und Klerus). So gab
es eine Taille(Königssteuer), die Kopfsteuer(von der sich der Klerus freikaufte
und der Adel nicht zahlte), Kirchenzehnt und für den Bauern die Abagaben an den
Grundherren. Dieses ausbeuterische Steuersystem wurde von korrupten Bürokratien
und Steuerpächtern verwaltet. Der König bestimmte die Steuern und Missbräuche
im Steuer und Abgabensystem waren an der Tagesordnung. Außerdem war Frankreich
vorwiegend eine Agrargesellschaft und somit waren große Teile der Bevölkerung
von der Güte der Ernten abhänig.
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ausßer Kontrolle. Es drohte der Staatsbankrott.
Jetzt zu den
kurzfristigen Gründen der Revolution. Die Krone bekam die Finanzkrise nciht in
den Griff. Verspätete Reformversuche scheitern am Wiederstand der
Privilegierten. Das wird vor allem an der Notablemversammlung deutlich.
Priviliegierte Reformgegner verweigern der Krone die Zustimmung zu
Steuerreformen und für die Budged- Sanierungen. Bekannt auch als
Adelsrevolution. Eine Steuerreform sah die Besteuerung aller Stände nach
dem Ertrag von Grund und Boden sowie die Abschaffung einiger Belastungen
der Bauern vor. Die Vorschläge Turgots wurden abgelehnt, weil sich die
beiden ersten Stände (Adel und Klerus) in ihren Privilegien zu stark
beschnitten fühlten. Aber auch das Besitzbürgertum stand nicht mehrheitlich
hinter Turgots Absichten. Als nächster Finanzminister versuchte Charles de
Calonne durch Auslandanleihen die finanzielle Krise des Staates zu
meistern. Die hohe Verschuldung schreckte aber ausländische Banken davon ab,
weitere Kredite zu vergeben. Seine den Reformversuchen Turgots ähnlichen
Vorschläge wurden abgelehnt.
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radikalisieren die politsche Krise. Der 3. Stand beginnt eine neue Ordung zu
beansprcuen. Die Forderung nach einer Einberufung der Generalstände wird von
den Vertretern der Adelsrevolte und des 3. Standes durchgesetzt. Ludwig der
XVI gibt angesichts des drohenden Staatsbankrott nach und beruft die
Versammlung für Mai 1789 nach Versailles ein. Das ist die Ausgangsbasis für
die 1. Phase der Revolution die von 1789-91 geht.
Forderungen der
Bürger: Großbürgertum verlangte mehr politisches Mitspracherecht und einige
wirtschaftliche Änderungen wie Bürokratie und Zollabbau oder
Rechtsvereinheitlichung. Aus der Mittelschicht kamen die meisten Abgeordneten
der Generalständeversammlung. Sie forderten vor allem individuelle Freiheit,
gesichertes Eigentum, Gleichheit und mehr politisches Mitspracherecht. Sie
waren vor allem die Kinder der Revolution.
Das Kleinbürgertum
verlangt vor allem mehr wirtschaftliche Sicherheit und niedrigere Brotpreise.
Sie verlangen Umverteilung der krassen Eigentumsunterschiede zu ihren Gunsten.
Dabei wenden sich die Kleinbürger an den König und verfassen ihre
Beschwerdebriefe.
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Weitere wichtigste
Forderungen des 3. Standes, die vor allem vom Bürgertum kamen lauteten:
·
Steuergleichheit aller Stände und Bürger
·
Politische Mitsprache des dritten Standes und
gewählter Volksvertreter bei der Gesetzgebung
·
Bindung der königlichen Macht (Regierung) an eine
geschriebene Verfassung
·
Anerkennung unveräußerlicher Menschen- und
Bürgerrechte (Sicherheit des Eigentums und der Person vor willkürlichem Zugriff
des Staates), Meinungs- und Pressefreiheit
·
Das Prinzip der Leistung statt alter
Standesprivilegien
·
Aufhebung der ämterkäuflichkeit und Beseitigung des
Brauchs, hohe Staatsämter nur an den Adel zu vergeben
Die 600
Abgeordneten des 3. Standes jedoch weigerten sich, nach Ständen abzustimmen
anstatt nach Köpfen. Als es zu keiner Einigung kam und der König mit
militärischem Eisatz drohte, erklärte sich der dritte Stand am 13. Juni 1789
als Nationalversammlung (Assemblée nationale).
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Die
widersprüchliche Haltung des Königs, eine allgemeine Versorgungskrise und die
bewußt geschürte Angst vor einer Wiederherstellung der alten Ordnung führten zu
Aufständen in Paris und den Provinzen. So kam es, daß am 14. Juli 1789
in Paris eine Menschenmenge zum Staatsgefängnis, der Bastille,
marschierte und mit Gewalt die vermeintlich politisch verfolgten Häftlinge
befreite (Nationalfeiertag!). Eine neue Staatsbehörde und die neu gegründete
Nationalgarde unter General Lafayette ersetzten in Paris die königliche
Verwaltung und das Militär.
Sehr bald errangen
auch andere Städte in Frankreich eine autonome Stellung und bildeten ihre
eigenen Stadtregierungen(La Munizipalrevolution). Von den Städten griff die
revolutionäre Bewegung auf das Land über (La grande peur). Bauer weigerten
sich, weiterhin Abgaben zu zahlen, Schlösser und Klöster wurden geplündert. So
kam es zu erheblichen Versorgungsschwierigkeiten in Paris, was zu einer
Radikalisierung führte.
Unter dem Druck
der Ereignisse kam es zu einschneidenden Erneuerungen durch die
Nationalversammlung:
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