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Formale Organisationsstrukturen (Page 6).doc

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Faculty
Economics
Discipline
Business Studies
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University, School
Humboldt-Universität zu Berlin
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2004 Krüger
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Business Studies

Bürgerliches Vermögensrecht Klausurvorbereitung
Klausurvorbereitun­g - Bürgerliches Vermögensrecht- T. S. Privatautonomie: l jeder Mensch frei – Angelegenheiten eigenverantwortlic­h regeln kann. Vertragsfreiheit: Abschlussfreiheit l Fr

Und sie wirken an der Umsetzung der Pläne mit. Das Produktmanagement soll die Anpassungsfähigkeit der funktionalen Unternehmung an sich ändernde Märkte (oder Marktsegmente) verbessern. Dies wird um so notwendiger, je mehr unterschiedliche Produkte das Angebotsprogramm umfaßt und je dynamischer die Märkte sind.

Die Etablierung von Produktmanagern stellt oft den ersten Schritt in Richtung einer Divisionalisierung dar. Eine wichtige Entscheidung ist es, ob der Produktmanager innerhalb einer Funktion (z.B. Marketing) oder funktionsübergreifend eingesetzt werden soll.

Eine funktionsübergreifende Einordnung ist angebracht, wenn die Produktion und Entwicklung stark mit in die Koordinationsaufgabe mit einbezogen werden.

Eine weitere Frage ist es, ob der Produktmanager mit fachlich begrenzten Weisungs- und Entscheidungsbefugnissen ausgestattet werden sollen – ob das Produktmanagement als Stab-Linien-Organisation oder als Matrixorganisation institutionalisiert werden sollen.

Bei einer funktionsübergreifenden Einordnung bekommen die Produktmanager in der Regel keine Weisungs- und Entscheidungsbefugnisse eingeräumt.

Die Probleme, die für Projekt-Matrixstrukturen gelten, treffen auch auf die Produkt-Matrixstruktur zu.

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Meist wird das Produktmanagement in Form von Linienstellen ausgeübt.

Weitere Koordinierungsmaßnahmen: Produktkomitee (tritt periodisch zusammen und entwickelt Konzepte etc. für ihre Produktgruppe), das vor allem in der Investitionsgüterindustrie zu finden ist.

Eine spezielle Form des Produktmanagements ist das Kundengruppen- Management, dabei werden Stellen eingerichtet die allein für die Betreuung bestimmter Kundengruppen zuständig sind.

Wenn sinnvoll, werden solche Stellen auch für einzelne Kunden eingerichtet, man spricht dann vom

Key-Account-Management. Im Mittelpunkt steht bei beiden Formen die Entwicklung eines Kundenspezifischen Marketingkonzepts. Kundengruppen- und Key-Account-Manager sind berechtigt Verhandlungen mit den Kunden zu führen und Verträge zu schließen.

Gliederungstiefe und Leitungsspannen

Gliederungstiefe

In Abhängigkeit von der Tiefe der Gliederung in einzelne Verantwortungsbereiche wird die Hierarchiepyramide flacher oder steiler. Die Zahl der hierarchischen Ebenen wird auch als vertikale Spanne bezeichnet. Moderne Organisationen haben begonnen Statushierarchie (Dienstwagen, eigenes Büro etc..) abzubauen.

Aber wegen der Koordination und der Zurechnung von Verantwortlichkeiten gibt es weiterhin ein hierarchisches Stellengefüge.

 

Leitungsspannen

 

Als Leitungsspanne wird die Anzahl der einer Instanz direkt untergeordneten Stellen bezeichnet.

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Formalisierung

Als Formalisierung bezeichnet man den Einsatz fixierter organisatorischer Regeln in Form von Organigrammen, Organisationshandbüchern, Richtlinien, Stellenbeschreibungen u.s.w.

Eine solche Formalisierung wird als typisches Merkmal der Bürokratisierung angesehen.

z.B. kommen im Organigramm folgende Arten von Regelungen zum Ausdruck:

-          die Art der Spezialisierung der größten organisatorischen Einheiten (Suprastruktur)

-          der Umfang der Abteilungsspezialisierung und der Stellenspezialisierung nach Funktionen und Produkten

-          die Struktur der generellen Weisungsbefugnisse und Verantwortungsbereiche

-          die Gliederungstiefe, die Leitungsspannen und die Relation zwischen verschiedenen Arten von Stellen

-          institutionalisierte Gremien zur Selbstabstimmung (Komitees, Arbeitsgruppen etc..)

-          funktionale Weisungsbeziehungen und spezielle Koordinationsstellen (Projekt- oder Produktmanager )

Stellenbeschreibungen oder Arbeitsplatzbeschreibungen legen den Umfang der Weisungs- und Entscheidungsbefugnisse fest, nennen die über- und nachgeordneten Stellen, spezifizieren einzelne Rechte und Pflichten und geben oft Hinweise auf die anzuwendenden Programme und die maßgebliche Pläne.

Auch Programme werden oft schriftlich fixiert. In der Praxis werden sie Richtlinien genannt.

 

Aktenmäßigkeit (Formalisierung des Informationsflusses)

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Sie heißen in der Praxis Dienstanweisungen, Protokolle, Mitteilungen, Vorstandsbeschlüsse ..

Sie beinhalten aber keine organisatorischen Regelungen, sondern Weisungen einer Instanz mit einem bestimmten, auf Einzelfälle bezogenen Inhalt.

Das Ziel der Leistungsdokumentation ist eine gerechte und transparente Gehaltsfindung und Beförderungsregelung ;sie bezieht sich auf den disziplinarischen Bereich.


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