I n h a l t s v e r z e i c h n i s 1 Messung bzw. Abgleich der Offsetspannung am Operationsverstärk­er A3. 3 1.1 Aufgabenstellung. 3 1.2 Schaltung. 3 1.3 Messwerte und Tabellen.. 4 1.4 Formel
SB1 THEMA: EINFÜHRUNG Umschreiben Sie die Aufgaben der Fertigungstechnik (Definition) Erzeugen oder Verändern fester Körper mit dem Ziel bestimmter Form und Stoffeigenschaften­ im Fertigungszustan
SB1 - Faktoren, die den Werkstoffpreis beeinflussen? Verfügbarkeit, Nachfrage, Erschließungskoste­n, Herstellungskosten­ - Einflussgrößen, die den Anteil der Werkstoffkosten an den Gesamtkoste
Schmieden Gesenkschmieden; Gesenkformen: Durch Gesenkschmieden können hochbeanspruchte Werkstücke in großer Anzahl aus gut verformbaren Materialen hergestellt werden. Das Werkzeug (Gesenk) besteht a
Unter Trenen
ist nach DIN 8589 ein Trennvorgang zu verstehen, bei dem von einem Werkstück
mit Hilfe der Schneiden eines Werkzeugs Werkstoffteilchen in Form von Spänen zu
einer Änderung der Werkstoffform und/oder der Werkstückoberfläche mechanisch
abgetrennt werden.
Die Grundform
aller bei den verschiedenen spanenden Bearbeitungsverfahren verwendeten
Werkzeugschneiden ist der Keil. Die Formgebung erfolgt beim Spanen durch eine
Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück. Die mechanische Wirkung des Schneidkeils am spanenden
Werkzeug mit geometrisch bestimmter Form wird durch seine Gestalt, seine
Lage zum Werkstück und durch die auftretenden Geschwindigkeitsverhältnisse
beeinflusst.
Die gezielte
Formgebung von Werkstücken mit Hilfe geeigneter Spanungsverfahren nennt man Zerspantechnik.
Innerhalb der
Fertigungstechnik haben im Verlauf der industriellen Entwicklung die spanenden
Fertigungsverfahren eine bedeutende Stellung erreicht, die im
Wesentlichen begründet ist durch:
1.die große und
nahezu unbegrenzte Variationsbreite der erzeugbaren geometrischen Formen
2.die erreichbare
hohe Fertigungsgenauigkeit
3.die hohe
Produktivität, auch unter den Bedingungen der Klein- und Mittelserienfertigung
4.die Möglichkeit,
gehärtete hochfeste Werkstoffe bearbeiten zu können.
Die spanenden
Bearbeitungsverfahren werden in zwei Gruppen eingeteilt:
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2.Verfahren mit
geometrisch unbestimmten Schneiden.
Bei diesen Verfahren werden Werkzeuge eingesetzt, deren Schneidenanzahl, Schneidengeometrie
und Lage der Schneiden zum Werkstück nicht bestimmt sind z.B.
Honen, Läppen,
Strahlspanen, Gleitspanen.
-1.1 Grundbegriffe
der spanenden Formgebung
Wirkbewegung: Sie ist die resultierende Bewegung aus
Schnitt- und
Vorschubbewegung.
Schnittbewegung: Sie ist diejenige Bewegung zwischen
Werkstück und
Werkzeug, die ohne Vorschubbewegung
Nur eine
einmalige Spanabnahme während einer Umdrehung
Oder eines
Hubes bewirken würde.
Vorschubbewegung:
Sie ermöglicht zusammen mit der
Schnittbewegung
eine Spanabnahme.
Weiter
Bewegungen sind die Anstell-, Zustell-
und
Nachstellbewegungen, die jedoch nicht unmittelbar an
der
Spanentstehung beteiligt sind.
Vorschubwinkel
φ: Der Winkel
zwischen Vorschub- und Schnittrichtung. Er ist verfahrensabhängig, d.h. er kann
während des Schnittes φ=90°
sein (z.B. beim Drehen,
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Bohren und Räumen), sich
bei anderen Spanvorgängen jedoch laufend ändern, was beim Fräsen und Schleifen
der Fall ist.
Wirkrichtungswinkel
η: Der Winkel
zwischen Schnitt- und
Wirkrichtung.
Es gilt mit hinreichender Genauigkeit für die
Meisten
Einsatzfälle η≈0°.
Arbeitsebene
Pfe: sie ist
eine gedachte Ebene, die durch die
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jeweils
betrachteten Schneidepunkt gelegt wird. In der
Arbeitsebene
vollziehen sich die Bewegungen, die an der
Spanentnahme
beteiligt sind.
Schnitttiefe
ap: Die
Schnitttiefe bzw. Schnittbreite ist die
Tiefe des
Eingriffes der Werkzeugschneide.
Arbeitseingriff
ae:
Vorwiegend beim Fräsen und Schleifen
benötigt man
zur Festlegung des Werkzeugeingriffes
zusätzlich den
Arbeitseingriff. Damit wird die Größe des
Eingriffes des
Werkzeugs berechnet.
Vorschubeingriff
af: Der
Vorschubeingriff beschreibt die
Größe des
Werkzeugeingriffes mit dem Werkstück in
Vorschubrichtung.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
SpanungsquerschnittA:
Der Spanungsquerschnitt A ist der
Querschnitt des
anzunehmenden Spanes.
Er berechnet
sich zu: .
Spanungsdicke
h/Spanungsbreite b: Die
Spanungsdicke gibt
die Dicke, die
Spanungsbreite die Breite des Spanungsquer-
schnittes an.
Bei vereinfachter Betrachtung gelten bezüglich
des
geometrischen Zusammenhangs zwischen Vorschub-,
Eingriffs- und
Spanungsgrößen entsprechend die Beziehungen
.
Hierbei ist χr der Einstellwinkel der Hauptschneide.
Zeitspanvolumen
Q: Für den Vergleich
spanender Fertigungsverfahren wird vielfach das Zeitspanvolumen benutzt.
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Auflageebene: Ebene der Auflagefläche des Werkzeugs.
Werkzeug-Bezugsebene: Ebene parallel zur Auflageebene durch
den betrachteten Schneidepunkt. Sie steht senkrecht zur Schnittrichtung.
Werkzeug-Schneidenebene: sie enthält die Schneide und steht senkrecht
zur Werkzeug-Bezugsebene.
Werkzeug-Keilmessebene: steht senkrecht zur Werkzeugbezugs-
und Schneidenebene.
In diesen drei
Ebenen werden die folgenden für die Zerspanung wichtigsten Winkeln gemessen:
Werkzeugeinstellwinkelχr: Winkel zwischen Schneidenebene und
angenommener Arbeitsebene, gemessen in der Bezugsebene. Eine Verringerung des
Einstellwinkels
(kleiner 90
Grad) vermindert die Spanungsdicke. Übliche Werte beim Schruppen sind 45 bis 60
Grad
Eckenwinkel εr: Winkel zwischen Haupt- und
Nebenschneide, gemessen in der Bezugsebene. Er sollte aus Stabilitätsgründen
nicht so klein gewählt werden.
Neigungswinkel
λs: Winkel zwischen Schneide und
Bezugsebene, gemessen in der Schneidenebene. Der Neigungswinkel bewirkt, der
beanspruchte Teil der Schneide allmählich zum Schnitt kommt, was für die
Haltbarkeit der Schneide von Bedeutung ist.
Ein negativer Neigungswinkel
entlastet die Schneidenecken.
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Keilwinkel
β0:
Winkel zwischen Freifläche und Spanfläche, gemessen in der Keilmessebene. Zum
guten Spanen wird zwar ein kleiner Keilwinkel benötigt, aus Verschleißgründen
soll er aber so groß wie möglich sein.
Spanwinkel
γ0:
Winkel zwischen Spanfläche und Bezugsebene, gemessen in der Keilmessebene.
Zunehmender Spanwinkel verringert zwar die Schnittkraft, aber auch gleichzeitig
die Standzeit durch Verschleiß.
Es gilt α0+
β0+ γ0=90°.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Standbegriffe sind für die Effektivität von
Spanungsvorgängen von wesentlicher Bedeutung.
1.Standvermögen.
Hierunter versteht man die Fähigkeit
eines Wirkpaares (Werkzeug und Werkstück), einen bestimmten Zerspanvorgang
durchzustehen.
2.Standbedingungen.
Damit sind alle Bedingungen gemeint,
unter denen ein bestimmter Zerspanvorgang durchgeführt wird und die diesen
beeinflussen, z.B. Form und Geometrie der Werkzeugschneide, Art und Ausführung
der Werkzeugmaschine.
3.Standkriterien.
Hierbei handelt es sich um die
Grenzwerte für das durch das Zerspanen verursachte unerwünschte Veränderungen
am Werkzeug, am Werkstück oder Spanungsvorgang. Die in der Praxis am häufigsten
Standkriterien sind Verschleißgrößen, insbesondere der Freiflächenverschleiß.