-Tod- im Unterricht der Grundschule Einleitung.. 1 -Tod- im Unterricht der Grundschule: Muss das sein?. 2 -Tod- als Thema im Deutschunterricht.­. 3 Der Tod in der erzählenden KJL.. 3 Bilderbüche
Faust, der Tragödie erster Teil Studierzimmer II Ein Schüler tritt auf Vers 1886-2049 Als Faust den Pakt mit Mephisto besiegelt hat, tritt ein Schüler auf. Er will mit dem berühmten Doktor Faust re
Erich Kästner: -Kurt Schmidt, statt einer Ballade- Der Mann, von dem im weiteren Verlauf die Rede ist, hieß Schmidt (Kurt Schm., komplett). Er stand, nur sonntags nicht, früh 6 Uhr auf und ging
Die Klassik Der Begriff klassisch: lat. classicus = Angehöriger der ersten Steuerklasse. Bevorzugt, mustergültig. Begriff in der Neuzeit = antik, harmonisch, ausgewogen, vorbildlich. Klassische Auto
- 1749: Goethe wird am 28.08. in Frankfurt geboren
- 1770: Urfaust: Angeregt durch den Prozess gegen die
Kindsmörderin Susanne Margaretha Brandt beginnt Goethe die Arbeit an seinem
Faust. In dieser als Urfaust bezeichneten Fassung steht die Liebestragödie um
Gretchen im Vordergrund.
- 1788: Faust – ein Fragment: Aus dem Urfaust entwickelte
Goethe die Fassung „Faust – Ein Fragment“, die 1788 vollendet war.
- 1790: „Faust – ein Fragment“ wird gedruckt. Neben der
Liebestragödie um Gretchen wird die Tragödie des zweifelnden und scheiternden
Wissenschaftlers sichtbar.
- 1797: Faust, Die Tragödie: Goethe fügte dem Fragment die
einleitenden Szenen „Zuneigung, Vorspiel im Theater und Prolog im Himmel“
hinzu.
- bis 1806: Die endgültige Fassung der bereits im Urfaust
und im Fragment enthaltenen Szenen sowie die Ausführung der „Walpurgisnacht“
erfolgen.
- 1808: Der Werk „Faust - Der Tragödie erster Teil“ geht in
Druck. Aus der Geschichte um ein unglücklich gemachtes Mädchen und einen
zweifelnden Wissenschaftler war ein Menschheitsdrama zwischen Himmel und Hölle
geworden.
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Die Dichtung und ihr Publikum
Direktor:
- unternehmerische Gründe (Vers 37,38)
- effektvolles Theater (für jeden etwas) (Vers 89-100)
- erfinderisch, innovativ und masseorientiert (Vers 47f,
128-131)
Dichter:
- ist dem Massenpublikum gegenüber abgeneigt (Vers 59-62)
- ist gegen Ablenkung vom eigentlichen Werk durch Effekte
etc (Vers 104-106)
- Dichtung ist für die Ewigkeit (Vers 66-74)
- Der Dichter will die Herzen bewegen und die Menschen
verändern (Vers 139-191)
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à vergleicht die
Menschen mit Blüten und Früchten eines Baumes
Mephistopheles Bild vom Menschen
- triebgesteuert („nur tierischer als jedes Tier zu sein“,
286)
- Mensch fühlt sich zu allem berechtigt („Er nennt’s
Vernunft und braucht’s allein“, 285)
- Mensch gefangen, in seinem Trott festgefahren (288-291)
- will alles wissen, gierig („In jeden Quark begräbt er
seine Nase“, 292)
Charakterisierung Faust
- verliebt in Gretchen
- „bedingungslos“ verliebt
- kann keine klaren Gedanken mehr fassen
- fordernd und fast schon gierig
- fürsorglich / hat Mitleid
Charakterisierung Gretchen
- hübsch und umwerfend -
einfühlsam
- Angst zu sündigen -
schüchtern und ängstlich
- kein Selbstbewusstsein -
fromm
- naiv, noch sehr jung -
bescheiden
- liebt Faust -
nicht egoistisch
Das Verständnis von Religion in Szene 19 (Marthens
Garten)
Wer ist Mephisto?
1) Teufel (343), das Böse (353), Gegenspieler Gottes (1381,
1336), Sohn der Hölle (1397)
à tierische Natur
des Menschen (286)
- kann reduziert werden auf die sexuelle Dimension
è religiös-ethische
Ebene
2) vereinendes Prinzip (1335-38)
à Chaos (1384),
Zerstörung (1343), Nichts (1363)
à Gesinde, Volk à kein ebenbürtiger Gegner Gottes, sondern
Handlanger „Schrittmacher des Menschen“ (342,1335f)
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- mittelalterliche Alchemie, beurteilt er sehr kritisch
- selbst setzt er auf Magie,
Geisterbeschwörung, Offenbarungen
Epochale Einordnung
- Weimarer Klassik (1786-1805)
- Klassik (1788 – 1805)
- Klassik = eine kulturelle
Hochleistung eines Volkes
- literarisch -> Höhepunkt einer Entfaltung einer Nationalliteratur
- Das klassische Schönheitsideal
verbindet Verstand und Gefühl, Geist und Natur.
- Idealbild: Der Mensch soll gut,
edel und hilfreich sein. Er ist im Denken und Fühlen ausgeglichen, gesunder
Körper und gesunder Geist sollen harmonieren. Ideale sollen in dieser Welt
verwirklicht werden. Verbindung von Geist und Natur. Erziehung strebt danach
diese Ziele zu erreichen.
- Entelechie: Jeder Mensch hat ein
Ziel in sich, dass er zu erreichen versucht. Erziehung soll dabei behilflich
sein. Das Humanitätsideal der Klassik drückt sich durch die Menschen aus, die
ausgeglichen sein sollen.
- Klassik: Zentrales ist das
Schöne, Harmonie, Ausgewogenes zwischen Kopf und Herz.
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- nach
Schillers Tod à Goethe führt die Allianz inhaltlich weiter
-
Schiller lebte und arbeitete die erste Hälfte der klassischen Epoche in Jena
(bis Dezember 1799)
-
großer Teil der Kommunikation über Briefe und gegenseitige Besuche
- Die
Dichterfreundschaft zwischen Goethe und Schiller und deren Werke aus dieser
Zeit bilden somit, aus literaturwissenschaftlicher wie auch historischer Sicht,
eine wesentlich genauere und besser anwendbare Definition des Begriffs.
Voraussetzungen
für die Weimarer Klassik
- Französische Klassikà weltweit als Höhepunkt der Bestrebungen seit der Renaissance betrachtet, die Dichtung der Antike
aufleben zu lassen