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Faust Trüber Tag: Analyse der Gesprächssituation .doc

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Analyse Hitler Wahlrede zum 14.9.1930
Karolina Zimmermann 22.September 2007 Deutsch LK (Bü) 1. Semester Analyse einer Rede -Wahlrede zum 14.09.1930 (Adolf Hitler)- Der Nationalsozialismu­s hat seine eigene Sprache entwickelt,


Ritter, bauern, Soldaten
Stundenentwurf zum Unterrichtsbesuch Referendarin: Schule: Fachlehrerin: Klasse: 6 Fachleiterin: Raum: Uhrzeit: 11.27 bis 12.12 Uhr Thema der Unterrichtsreihe: Ritter, Bauern und Soldaten

Faust- Trüber Tag

1) Analyse der Gesprächssituation

a) Fausts Vorwürfe gegen Mephisto

In dieser Szene macht Faust Mephisto für all das Unglück verantwortlich, das ihm und vor allem Gretchen widerfahren ist.

Zu Anfang beanstandet Faust, dass Mephisto ihm im Unklaren über Gretchens Schicksal gelassen hat (vgl. S.145, „[..]und das hast du mir verheimlicht!“).

Er wettert gegen ihn und bejammert ihr Los.

Faust attackiert das Verhalten des Teufels. Ihm selbst sei das Schicksal dieser einen Unschuldigen zuwider, während er, Mephisto, über die Vorhersehung tausender nur grinse (vgl. S.146, „[..]- du grinsest gelassen über das Schicksal von Tausenden hin!“). Er verdammt ihn zu seiner „Lieblingsbildung“ der Schlange.

Faust spricht den einst beschworenen Erdgeist an (vgl. S.146, „Großer herrlicher Geist, der du mir zu erscheinen würdigst[..]“). Er fordert Erklärung für seine schändliche Lebenswandel, die der Teufel höchstpersönlich herbeigeführt hat. Er erträgt Faxen und Betragen nicht (vgl. S.146, „[..], der sich am Schaden weidet und am Verderben sich letzt“).

b) Mephistos Reaktion darauf

Zunächst reagiert Mephisto selbstverständlich auf die von Faust beschriebene Situation (vgl. S.146. „Sie ist die Erste nicht.“). Also Faust ihn daraufhin weiter beschuldigt wird der Teufel deutlicher. Er führt Dr. Faustus seine eigenen Handlungen vor Augen.

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Auf weitere Vorbehalte Fausts wirkt Mephisto genervt (vgl. S.146, „Endigst du?“).

Er weist nun alle Anschuldigungen von sich. Er selbst sei nur das ausführende Organ für die Absichten und den Willen Fausts (vgl. S.147, „Ich kann die Bande des Rächers nicht lösen, seine Riegel nicht öffnen. [..] Wer war’s, der sie ins Verderben stürzte? Ich oder du?“).

Schließlich ist Mephisto bereit, Faust zu Gretchen zu führen (vgl. S.147, „Ich führe dich [..].“). Jedoch nicht ohne ihn vorher eindringlich gewarnt zu haben, denn der Doktor hat eine Blutschuld an Gretchens Bruder getan (vgl. S.147, „[..], noch liegt auf er Stadt Blutschuld von deiner Hand.“).

2) Zeigen Sie sämtliche rück- und vorverweisende Textstellen in dieser Szene auf.

-         S.145

- „Als Missetäterin im Kerker zu entsetzlichen Qualen eingesperrt [..]“

-> Gretchen sitzt im Kerker und erleidet schreckliche Qualen (Szene Kerker S.148)

-         S.146

- „Wandle ihn, du unendlicher Geist!“

-> Rückblick auf die Geisterbeschwörung Fausts (Szene Nacht S.21)

- „Wandle den Wurm wieder in seine Hundsgestalt [..]“

-> Rückblick: Mephisto tritt Faust zu Anfang in Hundegestalt gegenüber (Szenen Vor dem Tor S.40, Studierzimmer S.41)

 

-„Warum machst du Gemeinschaft mit uns, wenn du sie nicht durchführen kannst?“

-> Rückblick auf die Paktschließung zwischen Faust und Mephisto (Szene Studierzimmer S.51)

 

-         S.147

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-„Wer war’s, der sie ins Verderben stürzte?“

-> Rückblick auf die Liebesbeziehung zwischen Faust und Gretchen und der Schwangerschaft Gretchens (Szenen Marthens Garten S.113, Am Brunnen S.117)

-> Vorschau auf die Erzählung der Ermordung ihres Kindes (Szene Kerker S.148)

-> Vorschau auf den Tod Gretchen (Szene Kerker S.148)

-„Wisse, noch liegt auf der Stadt Blutschuld von deiner Hand“

-> Rückblick auf die Ermordung Valentins durch Faust (Szene Nacht S.120)

-„Des Türners Sinne will ich umnebeln, bemächtige dich der Schlüssel und führe sie heraus mit Menschenhand!“

-> Vorschau auf die versuchte Befreiung Gretchens durch Faust (Szene Kerker S.148)

3) Inwiefern zeichnet sich diese Szene in der Stilistik des Sturm und Drang aus?

Stilistische Merkmale dieser Epoche sind vor allem Metaphern, Chiasmen und viele Ausrufezeichen.

Besonders Metaphern und Ausrufezeichen, also Ausdruck der Gefühlsbetonung, sind in dieser Szene vorhanden.

Metaphern: - „Wälze die teuflischen Augen [..] im Kopf herum!“

-„Wandle den Wurm wieder in seine Hundsgestalt [..]“

-„Den unschuldig Entgegnenden zu zerschmettern [..]“

 

 

Ausrufezeichen: -„Im Elend! Verzweifelnd! Erbärmlich auf der Erde lange verirrt

und nun gefangen!“

-„Hund! Abscheuliches Untier!“

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Jahrtausende!“

Weitere äußere Merkmale sind unter anderem, dass dieser Teil im Prosastil geschrieben ist, und nicht in der, vom Rest der Tragödie vorgegebenen, Regelpoetik.

Inhaltlich ist diese Szene stellvertretend für den Sturm und Drang. Faust als Genie und Liebender rennt kompromisslos gegen die Wirklichkeit und Wahrheit an.


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