Faust Tragödie Erster Teil
Das Drama ,,Faust’’, verfasst von Johann Wolfgang von
Goethe, wird auch Tragödie Erster Teil genannt.
Der Autor Johann Wolfgang Goethe wurde am 28.August 1749 in
Frankfurt am Main geboren. Er war ein Dichter, Dramatiker, Theaterleiter,
Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann einer der bekanntesten
Vertreter der Weimarer Klassik. Johann W. Goethe gilt als der bedeutendste
deutsche Dichter und herausragende Persönlichkeit der Weltliteratur. Er starb
am 22.März 1832 in Weimar.
Die entscheidende Frage, die Goethe in dem literarischem Werk
stellt, ist: „Was ist der Mensch?“ und „Was hält die Welt im Innersten
zusammen?“
Das Drama wird in zwei Teile geteilt. Der Erste wird die
Gelehrtentragödie genannt, indem Faust als Sinnsuchender dargestellt wird und
der Zweite heißt die Gretchentragödie, da es sich um die Geliebte Fausts
handelt.
Als erstes wird dem Leser die Titelfigur im „Prolog im
Himmel“ vorgestellt. Der Herr nennt ihn seinen „Knecht“. Mephisto dagegen
beschreibt ihn als „Tor“, der das Höchste vom Himmel und der Erde fordert, aber
nie zufrieden ist. In der folgenden Szene lernt der Leser die Faust-Figur nun
selbst kennen.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Man merkt, dass Faust mit seinem Leben sehr unzufrieden ist,
er möchte mehr wissen, als die Wissenschaft aussagt und somit über das
Denkvermögen eines rationalen Menschen hinausgeht. Dies ist zwischen Zeile
1066 und 1067 zu erkennen:,, Was man nicht weiß das eben brauchte man, Und was
man weiß kann man nicht brauchen.’’ Faust ist nicht nur als Gelehrter hoch
angesehen, er hat auch einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft.
Ihm ist es
jedoch nicht wichtig, ob er Anerkennung von den Bürgern genießt oder nicht,
lieber möchte er seine Ruhe haben, um in eine höhere Sphäre zu gelangen. Er
hofft, dass in der höheren Sphäre sein Wissensdurst gestillt werden kann und er
damit erfüllt ist. In dieser Hinsicht lässt sich Faust von seinen Emotionen und
seinem Drang zu Höheren leiten.
Seine Welt scheint sein Studierzimmer zu sein, in welchem er
sich den größten Teil seines Lebens aufgehalten und studiert hat. Da Faust so
verzweifelt ist, wendet er sich dem Mystischen zu. Er versucht also durch
Geister in eine höhere Welt zu gelangen. Als sich ihm die Gelegenheit bietet,
seiner verzweifelten Situation zu entkommen, nimmt er sie ohne Rücksicht wahr
und verschreibt sich dem Teufel, Mephisto.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Als er jedoch seine Fehler erkennt, ist es schon zu spät und er
schiebt seine Schuld von sich und macht den Teufel dafür verantwortlich. Mephistopheles
ist Teil des göttlichen Werkes, aber auch Knecht Gottes, dass heißt er steht
nicht gleich mit Gott, er ist ihm untergeordnet. Mephisto sieht sich als ,,Teil
jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft’’, dies ist in
Zeile 1335 zu lesen. Er betont aber auch, dass er nicht allwissend ist (Zeile 1583).
Während Gott ein sehr positives
Menschenbild hat, denkt Mephisto genau das Gegenteil über sie. Seiner Ansicht
nach haben die Menschen die Vernunft gar nicht verdient, zwischen
den Zeilen 303 und 307 kann man es erkennen:
Er ist sich seiner Tollheit halb bewusst; Vom Himmel fordert
er die schönsten Sterne, Und von der Erde jede höchste Lust, Und alle
Näh und alle Ferne Befriedigt nicht die tiefbewegte Brust
Ich persönlich bin der Meinung, dass Faust einen gespaltenen
Charakter beinhaltet, da er zum einen gut ist, aber sich dann von Mephisto und
seinem Drang alles metaphysische zu verstehen zu bösen Taten verleiten lässt. Ich
finde, dass diese Geschichte ein Problem beschreibt, das viele Menschen unserer
Zeit auch haben, nach dem Sinn des Lebens zu streben.
|