Interpretation Studierzimmer 2 (ohne
Schülerszene)
Faust ist ein bürgerliches Trauerspiel, das
von Johann Wolfgang von Goethe geschaffen wurde. Es ist über einen Zeitraum von
etwa 60 Jahren entstanden durch die Überarbeitung des Urfaust, einem Werk des
Sturm und Drang. Faust I wird der Klassik zugeordnet, enthält aber immer noch
Elemente des Sturm und Drang.
Dieses Werk weist nicht die typische geschlossene
Dramenstruktur auf, mit Ausnahme des "Gretchenkonflikts".
Heinrich Faust, ein angesehener Lehrer und
Wissenschafter, ist todunglücklich darüber, dass er trotz all seiner
Wissenschaft und Studien eigentlich nichts weiß. Da ihn die Wissenschaft nicht
weiter bringt, sucht durch "Leben und Genießen" seiner inneren
Unruhe Herr zu werden.
Deshalb schließt er einen Pakt mit Mephisto, mit dem
"Teufel".
(restlicher Inhalt: Auch da erfährt er
nicht die ersehnte Erfüllung, lernt dabei aber die junge, tiefgläubige
Margarete - "Gretchen" kennen. Sie kann sich seiner Anziehungskraft
nicht widersetzen. Schuldig am Tod ihrer Mutter, ihres Bruders und des eigenen
Kindes ist sie bereit, die .....[read full text]
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Dafür will er ihm einen Wunsch erfüllen. Faust ist
sich wohl der Gefahr bewusst und verhält sich anfangs ablehnend, ihm ist aber
auch egal, was nach seinem Tod mit ihm passiert. Schließlich lässt Faust sich
auf den Handel ein. "Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du
bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen...." (Zeile 1699 -
1705) Mephisto möchte den Vertrag mit ein paar Tropfen Blut von Faust besiegelt
wissen, der wiederum enttäuscht ist, dass Mephisto das Wort eines .....[read full text]
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Für diese Welt ist Mephisto sein Diener und er bekommt, was
er glaubt haben zu wollen. Da er ja das Leben nach dem Tod nicht fürchtet, hat
er hat nichts zu verlieren.
(Diesen "Krieg" gewinnt später Gretchen für ihn,
die ohne sein Zutun aus tiefer Gläubigkeit sich für Gott entscheidet und so den
Pakt zunichte macht.)
Anfangs verläuft das Gespräch etwas verhalten. Aber Mephisto
kann sich gut artikulieren und stellt sich sofort auf Fausts Aussagen ein. Und
so verschwindet rasch Fausts Meinung, dass vom Bösen nichts Gutes kommen kann. Somit
ist Mephisto überlegen, obwohl bei.....[read full text]
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