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Farbstoffe und Farbstoffklassen .doc

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Natural Science
Discipline
Chemistry
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University, School
Schule Berlin
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2010
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Vorstellung eines Elementaranalysato­rs zur C-Bestimmung S. Moritz Reni Dimitrova Unter Elementaranalyse versteht man die Bestimmung des Massenanteils der Elemente Kohlenstoff, Stickstoff und


Vitamine Spezialgebiet
Vitamine S p e z i a l g e b i e t vorgelegt von Sabrina Sucher am 19.01.2010 INHALTSVERZEICHNIS­ 1 Vorwort.......... 3 2 Kurzfassung.......­.. 4 3 BESCHREIBUNG DER

Farbmittel

Organigramm

Geschichte

Entstehung des Farbeindrucks:

-          Ein Gegenstand wird als farbig wahrgenommen, wenn er mit Licht bestrahlt wird.

-          Teilchen eines Stoffes treten mit dem Licht in Wechselwirkung

-          Wenn emittiertes oder reflektiertes Licht im sichtbaren Bereich (380-780nm) dann farbig.

-          Monochromatisches Licht: spektralreines Licht einer Wellenlänge

-          Farbe sowohl physikalisch erklärbar, als auch ein Sinneseindruck

Farbmischung und Komplementärfarben:

-          ein normalsichtiger Mensch kann ~ 160 Farbtöne und 600.000 Farbnuancen unterscheiden

-          additive Farbmischung:

o   Farben werden übereinander gelagert

o   Emitiertes Licht

o   Blau + Rot + Grün = Weiß

-          subtraktive Farbmischung:

o   ein Teil des Lichts wird absorbiert (best. Spektralbereiche herausgefiltert)

o   Der Rest wird reflektiert und erscheint durch additive Farbmischung Farbig

§  Blau absorbiert à Gelb reflektiert

§  Sichtbar ist die Komplementärfarbe der absorbierten Farbe

Sehprozesse und Sehpigmente:

-          Mensch hat 130 Mio Sinneszellen im Auge

o   7 Mio Zapfen:

§  Ermöglischen das Farbensehen; Helle Beleuchtung nötig

§  Zentrale Sehgruppe (tagsüber Stelle des schärfsten Sehens), gelber Fleck

§  3 Arten

·         S-Typ: Blau (420 nm)

·         M-Typ: Grün (534 nm)

·         L-Typ: Rot (564 nm)

o   123 Mio Stäbchen:

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§  Vor allem in Netzhautperipherie

§  Sehpurpur, Rhodopsin, absorbiert gesamten sichtbaren Wellenlängenbereich, deswegen kein Farbensehen möglich

§  10000mal lichtemprindlicher als Zapfen

-          Sehpigmente wandeln Lichtreize in elektrische Erregung der Zelle um

o   Bei der Absorption werden die Elektronen der Moleküle von einem Grundzustand (E1) in einen angeregten Zustand mit Energie E2 gebracht

-          Entstehung des Farbeindruck von 3 Faktoren abhängig:

o   Mindestintensität des Reizes (Farbschwelle)

o   Mindestzeit d. Reizdauer (Farbzeitschwelle)

o   Bestimmte Netzhautfläche muss getroffen werden (Farbfeldschwelle)

-          Man unterscheidet Farben aufgrund des Farbtons, der Sättigung, der Helligkeit

ORGANISCHE FARBSTOFFE

-          Konjugierte Doppelbindungen (chromophore Systeme)

o   Je länger das konj. Doppelbindungssystem eines Moleküls ist, desto größer ist die Wellenlänge des absorbierten Lichtes.

§  Verschiebung des Absorptionsmaximums in den Bereich des sichtbaren Lichts

-          oft Ringstrukturen, kondensierte Aromaten

o   Merkmale Aromat:

§  Ringform

§  Konj. П-Elektronensystem

§  Delokalisierte П elektronen

§  Mesomerie

§  Planar

§  Hückel-Regel 2n+2 П elektronen

 

 

\ /

C = C – C = C – C = C – C = C – C = C – C

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A D

A = Elektronenakzeptor (Antiauxochrom) D = Elektronendonator (Auxochrom)

-          Größter Farbvertiefender Effekt wenn A- und D-Gruppe vorhanden ( bathochromer Effekt)

o   Verschiebung zu längerwelligem Licht (Rotverschiebung)

-          Hypsochromer Effekt

o   Farbaufhellend

o   Je weniger Gruppen bzw. keine à Verschiebung zu kürzerwelligem Licht (Blauverschiebung)

-          Farbe abhängig von:

o   Angehefteten Endgruppen (A / D)

o   Länge des Chromophor

o   Geometrie

o   Art und Stärke von Substituenten (A / D)

Organigramm

Farbmittel

Unterschied: Pigmente und Farbstoffe:

-          Pigmente: im Anwendungsmedium unlöslich

-          Farbstoffe: im Löse- oder Bindemittel löslich

FARBSTOFFKLASSEN (Struktur):

Azofarbstoffe:

Allgemeine Formel: R N = N R’ Azogruppe

-          Azogruppe verbindet meist aromatische Systeme miteinander

-          Farbigkeit durch Ausbildung eines mesomeren Doppelbindungselektronensystems, das sich über Benzolkerne und Azogruppe erstreckt

-          Lichtabsorption lässt sich durch gleichzeitigen Einbau von A- und D- Gruppen verändern

-          Azofarbstoffe mit basischen Substituenten = Basische Azofarbstoffe

-          Azofarbstoffe mit sauren Substituenten = saure Azofarbstoffe

Synthese von Azofarbstoffen:

-          Diazotierung:

-          Azokupplung

 

 

Verwendung von Azofarbstoffen:

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-          Färbemittel (Farb- und Lichtecht); durch Sulfonsäuregruppen bessere Wasserlöslichkeit

-          Anfärben von Wolle, Leder, Kerzenwachs, Schuhcremes, Heizöl

-          Früher Lebensmittelfarbstoff

-          Arzneimittel

Beispiele:

-          2,4-Diaminoazobenzol, Orange II, Kongorot, Methylorange, Sudanrot

Triphenylmethanfarbstoffe:

-          http://content.grin.com/binary/wi24/107641/5.gifleiten sich vom Triphenylmethan ab (vgl. Abb.), farblos, kristallin

-          Herstellung von Tinten, Zeichen- und Kopierfarben

-          Färben von Papier, Kosmetika, Lebensmitteln

-          pH-Indikatoren

-          In der Textilindustrie kaum verwendet, da geringe Wasch- und Lichtechtheit

-          mindestens zwei der aromatischen Ringe tragen in 4-Stellung elektronenliefernde Substituenten à Vergrößerung des Chromophors, mesomere Grenzformeln möglich

Beispiele:

-          Kristallviolett, Malachitgrün, Phenolphthalein

-          Phenolphthalein: besitzt noch einen Lactonring (Fünfring, intramolekulare Ester von Hydroxycarbonsäuren), dieser öffnet sich in stark saurer/alkalischer Lösung à es entstehen farbige Ionen, in stark alkalischer Lösung wieder farblos

-          Die Strukturen des Phenolphthaleins

-           

Phenolphthalein-very-low-pH-2D-skeletal.pngPhenolphthalein-low-pH-2D-skeletal.svgPhenolphthalein-mid-pH-2D-skeletal.svgPhenolphthalein-high-pH-2D-skeletal.svg

pH < 0 0–8,2 8,2–12,0 > 12,0

Farbe rot farblos pink farblos

 

 

Carbonylfarbstoffe:

 

Merkmal: Carbonylgruppe vorhanden >C=O>

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-          hierzu gehören Indigoide und Anthrahinonfarbstoffe

-           


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