Fabel
„Die Fabel gilt dann wenn sie einen allgemeinen moralischen
Satz (allgemeine menschliche Lebenslehren) auf einen besonderen Fall (individuell
handelnde Figur) überträgt, diesem menschliche Personifikationen
(Eigenschaften) gibt und Wirklichkeit <das hier und jetzt> erteilen, und
dieser allgemeine Satz dann auch anschauend erkennbar ist
Epimythion (fabula docet)
-> Moral / Lehre von der Geschichte
Fabeln – mündlich überliefert, der „Inhalt“ und keine
ausführliche „Dateils“ wurden im Laufe der Geschichte aufgezeichnet.
Bsp. Bieber
Es fehlt die Wirklichkeit -> kein einziger Bieber tritt
<hier und jetzt> auf. Es fehlen Personifikationen, uns wird auch nicht
erklärt was dieser Bieber so macht. Keine Fabel, eher Informativer Text über
Bieber.
Bsp. Wasserschlange
Mimesis der rede zwischen Schlangen und Fröschen!
Schlange zeigt Zynismus der Macht, Frösche werden verspeist,
Schlange hat das letzte Wort. Schlange verdeutlicht wie es ist eine
Machtinhaberin zu sein. Dieser Text ist schriftlich entstanden, aber
weitererzählbar, weil er nicht sachlich optimiert wurde. Sieht wie ein Text,
der mündl. überliefert wurde aus.
Bsp. Kafka [Kleine Maus]
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Fazit:
Fabeln sind auch Mimesis von Personen durch Personen
(Charaktere der Tiere).
Personalisierung vergegenwärtigt die Personen durch
Handlungen
Psychologische
Kausalität – ästhetische Finalität
oder:
Warum? und Wozu?
Shakespeare
Charakterprobleme
Silly Questions
Nach dem Prinzip der psychologischen
Kausalität, die auf jedes Problem eine logische Antwort sucht
(Kausalität = jeder Ereignis muss eine Ursache haben) und sich die Frage stellt
„Warum, Wozu“, handelt Sigmund Freud, der die Figur „Hamlet“ von
Shakespeare durch seine Psychoanalyse untersucht hat. Er hat festgestellt, dass
der Charakter „Hamlet“ an Ödipuskomplex leide, weil er seine Rache verzögert
und erst am Schluss vollzieht. Die Rache wird erst
Unterscheidung
zwischen literarischen Figuren und echten Menschen =„Silly Questions“
bzw. „Charakterprobleme“. In der Kunst oder Literatur fehlen oft die
logische Verknüpfungen da viele Werke aus den praktischen Gründen, die für die
Kunst oder Literatur relevant sind um das Werk erlebnisvoller, anschaulicher
etc. zu gestalten, einfach dem Werk angepasst werden. So ist die Frage nach
der Logik des Leonardo Da Vincis Gemälde „Abendmahl“, also der „Anordnung der
Personen in einer Reihe“ (obwohl diese Personen in einer Reihe gesessen sind,
auch eine „Silly Question“-Frage.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
->normalerweise
saßen die Personen bei dem letzetem Abendmahl im Kreis. Da vinci hat sie alle
in einer Reihe dargestellt.
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Ästhetische Fiktion in der Literatur fragt
nicht Warum? Wozu? Das Genie des Autors liegt darin
Geschichten zu erfinden. Dieses sind fiktive (=erfundene) Geschichten die
Motive der Figuren und auf der anderen Seite Motive des Autors haben.
SAGEN und MEINEN
Intention:
die Absicht, in der wir etwas tun
Mensch-> besitzt Fähigkeit -> 1. Interpretationsfähigkeit
des anderen dazu auszunutzen, um dessen Fühlen, Denken und Handeln zu
beeinflussen; 2. Interpretationsfähigkeit zum Kommunizieren; 3.
Schriftsteller-> benutzen diese Fähigkeit um fiktionale Welten zu erzeugen
Verstehen: die Kunst, das, was jemand sagt, von dem zu
unterscheiden, was jemand (vermutlich) sagen will
Es ist letztlich nicht die Kenntnis der Regeln des
Deutschen als Sprache – weder der korrekten Wortbedeutungsregeln noch
der grammatikalischen Regeln –, die es einem Deutsch sprechenden
Menschen ermöglicht, mit einem anderen Deutsch sprechenden Menschen sprachlich
erfolgreich zu kommunizieren. »Erfolgreich« bedeutet hier einfach: verstehen,
was man einander sagen will.
Philologische Interpretation
(egal was für ein Begriff beim Test kommt, alles hängt zusammen und man muss
das gesamte erklären, also die gesamte Philologische Interpretation)
Ziel ist es durch das zureichende Interpretieren den Sinn
eines Textes zu verstehen.
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Phil. Interpretation bewegt sich methodologisch im Rahmen
des Hermeneutischen Zirkels (Methode den Verständnishintergrund des Autors eines Textes durch das
Interpretieren zu verstehen bzw. Verständnishorizont des Autors verstehen
versucht) .
Es geht darum den Verständnishorizont des Autors zu interpretieren, zu einem
schwierigen Kontextwissen zu kommen, durch das Parallelstellen, Lesen der Werke des
Autors, Aussagen des Autors über sein Werk, Epoche der Entstehung des Werkes,
Gattungsmuster, kultureller Hintergrund etc.
IMAGINATION und EMPATHIE
Imagination = die Fähigkeit des Menschen sich
Personen, Handlungen, Sachen und Sachverhalte vorzustellen, die weder zeitlich
noch räumlich in der Gegenwart vorhanden sind.
Mensch die fähig ist zu
imaginieren (Vorstellungskraft). Empathie ist dann wenn wir die
Gefühle der Personen dieser fiktionalen Welten nachempfinden. Dies ist aber
nicht unbedingt notwendig, wenn wir ein Buch lesen oder uns ein Theaterstück
anschauen.
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