Seminararbeit zu -Die Lebenssituation der zweiten Migrantengeneratio­n- LV-Leiterinnen: Patrizia Gapp, Anne Unterwurzacher SS 2008 Interkulturalität - Religion Ist Religion ei
Was ist Soziologie? Arbeitsteilung: Zerlegung eines Produktionssystems­ in spezialisierte Einzelaufgabenà wirtsch Verflechtung. Industrialisierung­: AT wurde komplexer, moderne Welt: internatio
Fragen 2, 5, 6, 8, 10, 11 zu Tenbruck: Was war der Kulturvergleich, ehe es den Kulturvergleich gab? 2.) Gesellschaftliches­ Handeln und individuelles Handeln, wo sieht Tenbruck Ähnlichkeiten?
Warum sind Männer aggressiver als Frauen? Essay Was bedeutet eigentlich Aggression? Aggression (lat. aggressio -Angriff-) ist eine Verhaltensweise, die durch einen Konflikt zwischen Individuen oder
Problematik: viele Ansätze und Modelle, aber keine Theorien im
wissenschaftlichen Sinn (keine abgeleiteten Hypothesen)!
1)Positivistischer Ansatz:
Vertreter:Campbell
Øder „internen Validität“ wird die
größte Bedeutung zugemessen (Campbell, 1969)
ØNachweisbarkeit einer kausalen
Beziehung zwischen Variable und ihrer Konsequenz
ØUrsache-Wirkungszusammenhänge
2)Handlungsforschung fordert dem konventionellen sozialwissenschaftlichen
Forschungsparadigma zuwiderlaufende methodische Konsequenzen:
ØPrimäres Erkenntnisziel ist die
Angabe von Handlungsalternativen zur Lösung auftretender Problem und nicht die
Falsifikation von Hypothesen und Theorien
ØWissenschaftler sollen ihre
distanzierte Position zum Untersuchungsgegenstand aufheben und zu Partnern
werden
ØDer Informationsbedarf der
Zielgruppe und nicht das Interesse des Evaluators steht im Mittelpunkt
ØNicht Wertneutralität sondern
stellungsbeziehende Wertungen werden verlangt
ØGütekriterien sind nicht mehr
Validität , Reliabilität und Objektivität, sondern Kommunikation, Intervention,
Transparenz und Relevanz (Gruschka, 1976, Weiss, 1972, Rein, 1984, Lachenmann,
1987, Gagel, 1990,...)
3)Interpretativer/konstruktivistischer Ansatz
Vertreter:Guba/Lincoln (1989), Patton (1987)
ØDas Vorhandensein einer einzigen
„wahren“ Realität wird bestritten
ØEin „qualitatives“ Denken wird
gefordert, um die verschiedenen Sichtweisen und Interpretationen der „Realität“
erfassen zu können.
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4)Transformativer/emanzipativer Ansatz
ØWeiterführung des konstruktivistischen
Paradigmas
ØHebt die unterschiedlichen
Machtstellungen einzelner Stakeholder-Gruppen hervor, die zur Überbetonung
bestimmter Interessen führen können (Mertens 2004)
ØDie Position der Benachteiligten
besonders herausarbeiten
5)Fourth Generation Evaluation (weiterführend zu Punkt
3. und 4)
Entwicklung:Guba/Lincoln (1989)
Ø1. Generation: Messen (Evaluator als externer Datensammler)
Vertreter:
Joseph Rice 1897
Ø2. Generation: Beschreiben (Evaluator als neutraler Beobachter)
Vertreter:
Ralph W. Tyler 1998
Ø3. Generation: Urteilen (Evaluator als Richter)
Vertreter:
Robert Stake 1967, Michael Scriven
1967, Daniel Stufflebeam 1971
Ø4. Generation: Aushandeln (Evaluator als Moderator)
Vertreter:
Guba und Lincoln 1989, Patton 1997,
Mertens 1998 und Fetterman 2000
Dieser Ansatz versucht ein übergreifendes
Verständnis und eine besondere Bezugnahme auf die menschlichen, politischen,
sozialen, kulturellen und kontextuellen Elemente des Evaluationsprozesses
herzustellen. Dies geschieht, indem die verschiedenen Stakeholder mit ihren
unterschiedlichen Interessen von den Evaluatoren in einen demokratischen
Aushandlungsprozess einbezogen werden-> Evaluatoren werden somit zu
Moderatoren eines offenen Prozesses
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7)Kriterium der Nützlichkeit
ØKonsens, dass
Evaluationsergebnisse im politischen Prozess genutzt werden müssen (Chelimsky
1995)
ØNützlichkeit für Auftraggeber und
Stakeholder rückt in den Vordergrund (Patton 1997, Alkin 1990)
8)CEval-Evaluationsansatz
Entwicklung: Stockmann
2006
ØZählt eher zu den
managementorientierten Ansätzen, geht aber in seiner Perspektive weit darüber
hinaus und ist partizipativ angelegt (allerdings nicht im Sinne der Ideologie
der fourth generation)
ØNimmt Elemente aus verschiedenen
Evaluationsansätzen auf und kreiert einen wirkungsorientierten,
theoriebasierten Ansatz, der multifunktionell einsetzbar ist.
ØWill möglichst umfassend die von
Programminterventionen (oder auch einzelnen Maßnahmen einer Organisation)
ausgehenden Wirkungen erfassen und deren Ursachen bestimmen
ØDer Ansatz verbindet drei
theoretische Perspektiven: Das Lebensverlaufsmodell sowie organisations- und
innovations-/diffusionstheoretische Überlegungen
ØEntwicklung eines Leitfadens für
die Evaluation von Programmen, mit dem die Informationssuche und –bewertung bei
Evaluationen gesteuert und strukturiert werden kann
ØErgänzt wird der Ansatz durch ein
Nachhaltigkeitsmodell, das zwischen Makro- und Programmebene unterscheidet
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