Personalwesen – Struktur, Organisation, EDV Systeme und Controlling Inhaltsverzeichnis­ 1. Überblick. 1 1.1. Definition, Zweck und Zielsetzung. 1 1.2. Struktur der Aufgabenbereiche innerhalb d
HWR Berlin Studiengang Business Administration Thema: E-Recruitment - Chancen und Grenzen von online basiertem Bewerbermanagement­ Name: Julia Leßmeister LV Nr.: 200101.51 Lehrveranstaltung:­ P
Wie
kann man implizites Wissen sichtbar machen und welche zentralen Faktoren stehen
zur Verfügung den Mitarbeiter zu motivieren sein Erfahrungswissen preiszugeben?
Diese Fragen werden im Aufsatz von Kai Mertins und Ina Finke beantwortet.
Neben
der Erklärung das Wissen eine wichtige Ressource ist, wird dem Leser anhand
eines Praxisbeispiels aus dem Bereich: Anlagenfahrer im Wasserwerk, deutlich
gemacht welche Schwierigkeiten sich ergeben Erfahrungswissen sichtbar zu machen.
Daraus ergeben sich die zwei Perspektiven, die in diesem Aufsatz behandelt
werden:
1.Wissenà
Welches soll kommuniziert werden? Wie? Welche Methoden?
2.Motivationà
Welche Hemmnisse können bei der Wissenskommunikation
auftreten und mit welchen Maßnahmen können sie überwunden
werden?
Als
theoretische Grundlage werden die verschiedenen Wissensarten erläutert:
·Explizites/
implizites Wissen
Während
das explizite Wissen als Oberflächenwissen bezeichnet wird, da es für den
Wissensträger leicht abrufbar ist, d.h. mittels Zeichen leicht kommunizierbar
ist, wird das implizite Wissen als Tiefenwissen beschrieben, da es verborgen
im Inneren einer Person liegt und nur schwer zu kommunizieren ist.
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·Abstraktes/
konkretes Wissen
Abstraktes
Wissen erlaubt eine Verallgemeinerung auf mehrere Situationen und liegt als
inhaltliches Wissen vor. Konkretes Wissen bezieht sich dagegen immer auf einen
Einzelfall und liegt als episodische Information vor.
Anschließend
wird auf verschiedene Methoden der Wissenskommunikation eingegangen und
darauf aufmerksam gemacht, dass eine Kombination verschiedener Methoden zu
einer möglichst vollständigen Erfassung des Erfahrungswissens führen kann.
Die
Methoden werden in drei Gruppen unterteilt:
1.Gruppe
= Methoden, die der Erfassung der kognitiven Strukturen der Wissensträger
dienenà in
welcher Weise sind verschiedene Informationen miteinander verbunden
Methoden:
Repertory Grid Technique, Concept Sorting, Analogiemethode, Struktur-Lege
Test
2.Gruppe
= Methoden basieren auf Beobachtungsverfahren des Wissensträgers bei der
Ausübung seiner Tätigkeit
Methoden:
Verhaltensbeobachtung, Methode des lauten Denkens
3.Gruppe
= Wissensträger gibt sein Wissen durch verbale Kommunikation weiter
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Welche Motivation hat der Mitarbeiter sein implizites Wissen preiszugeben?
Durch das Fraunhofer IPK Interventionsmodell werden die verschiedenen Probleme
der Wissenskommunikation veranschaulicht. In diesem Modell sind vier Barrieren
dargestellt, welche jeweils einem Motivationsfaktor zugeordnet werden können.
Verständnishalber
werden die vier Motivationsfaktoren anhand des Einleitungsbeispiels erläutert
und anschließend Motivationsmethoden abgeleitet:
·Kennen:
Durch Wissenskommunikationsmethoden kann zusammen mit dem Mitarbeiter das
relevante, ihn noch unbekannte Wissen herausgearbeitet werden.
·Können:
Alle geplanten Methoden sind auf den Wissensträger anzupassen, in Hinblick auf
seine Kommunikationskompetenzen und sein Qualifikationsniveau.
·Sollen:
Hilfreich kann eine Anweisung durch den Vorgesetzten sein.
size:12.0pt;line-height:150%;font-family:
Symbol">Weiterhin ist es
sinnvoll die Methoden während des Arbeitsprozesses anzuwenden, denn dadurch
wird der Arbeiter in seinem normalen Prozess nicht durch die
Wissensexplizierung gestört.
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Die
gewonnenen theoretischen Erkenntnisse wurden nun wieder auf das
Eingangsbeispiel angewandt, um deutlich zu machen wie man in der Praxis
verfahren kann. Im abschließenden Fazit wird aufgezeigt, was man bei der
Gestaltung von Kommunikationsprozessen beachten sollte.
Zum einen darf der
Aufwand nicht unterschätzen werden und man sollte sich die Frage nach dem
Aufwand-Nutzen Verhältnis stellen. Zum anderen ist die Beziehungsebene zwischen
Wissensträger und Nachfrager ein zentrales Gestaltungselement. Gezielt
eingesetzte Gesprächstechniken ermöglichen eine angstfreie Kommunikation.
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