Exogene Geologie Protokoll vom 05.05.2010 Von: Sarah Weichel Lehrender: Prof. Dr. Frank Sirocko Thema: Äolische Sedimente Dünen Dünen entstehen aufgrund des Zusammenwirkens von Sandzufuhr, Windstär
1. Entstehung eines Meteoritenanschlag­es Im interplanetarische­n Raum befindet sich der Ursprungskörper des Meteoriten, der Meteoroid.Nachdem dieser zuerst die Atmosphäre durchquert, liegt
Der in Gummern angesiedelte Betrieb „Omya“ baut im
hauseigenen Steinbruch, der im kristallinen Grundgebirge liegt, Marmor ab.
Die Erfolgsgeschichte des einstigen Familienunternehmens
begann 1884 in der Schweiz als kleine Fensterkitfirma, mittlerweile
beschäftigt der Konzern 6500 MitarbeiterInnen in über 140 Ländern auf der
ganzen Welt.
Die beschäftigten Geologenteams sind für
den reibungslosen Abbau in den Steinbrüchen sowie für das Erkunden
unerschlossener Abbauorte verantwortlich.
Das Team um Horst Straß ist für den
geologischen Großraum Osteuropa zuständig und die Suche nach geeigneten
Abbauorten führt sie auch oft über diese Grenzen hinaus.
In Gummern werden karbonatische Füllstoffe
für Papier, Farben und Lacke, Kunststoff sowie Klebstoff verarbeitet. Der Abbau
erfolgt im Etagenbau von ca. 10m und wird über ein Fördersystem Untertag zur
Verarbeitung in die anliegende Produktionshallen transportiert.
Die Reinigung von Marmor ist ein wichtiger
Produktionsschritt, denn er soll extrem rein sein, eine detailierte
Korngrößenverteilung haben sowie einen hohen Weissgrad aufweisen.
Der Dolomitanteil soll unter 10% liegen, da
er härter ist als Calcit und die Werkzeuge und Maschinen der Kunden zu stark
abnutzen würden.
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Dennoch können von den abgebauten 4
Millionen Tonnen nur 1.6 Millionen Tonnen verarbeitet werden. Der Rest wird in
den Halden hinter dem Steinbruch rekultiviert.
2.) Malta Hochalmstrasse (911 – 1933m)
Die Strecke der
14,4 Kilometer langen Straße verläuft über Spitzkehren und durch Felstunnel,
links und rechts der Straße treten Wasserfälle auf.
Am Ende der
Straße gelangt man zu der Kölnbreinsperre, Österreichs höchste, doppelt
gekrümmte Staumauer.
Daten
Kölnbreinsperre
4,5 km Länge,
2,55 km² Fläche,
200 Mio. m³
Wassernutzinhalt,
577 Mio. kWh
Energieinhalt
Die Malta
Hochalmstraße befindet sich im Tauernfenster, eine Region der Zentralalpen. Dort
sind Andesite,
Plutonite, Kalk und Glimmerschiefer zu finden.
Während der Alpenbildung
schloss sich der Ozean. Seine Gesteine wurden in der Kreide- und
Tertiärzeit von den Gesteinsformationen des Ostalpins deckenartig
überschoben und auf diese Weise schnell in die Tiefe versenkt.
Nach der
Versenkung erfolgte eine ebenso schnelle Heraushebung der Gesteine. Diese
Erhebung hält heute noch an, da sich durch Verwitterung und Abtragung das
Tauernfenster langsam vergrößert.
Die Gesteine
unterlagen einer Hochdruck-Tieftemperatur-Metamorphose mit Temperaturen von
400-650 °C und Drücken von 5-8 kbar.
Durch diese
Bedienungen wurde ihr Mineralbestand zu dem kristallinen Gesteinen verändert.
Ende des
Oligozäns lagen die Gesteine erstmals Großteils an der Erdoberfläche frei.
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3.)
Steinbruch
In diesem
Aufschluss konnten wir einen Teil des Marmorgürtels sehen, welcher sich in Form
von kleinen, lang gestreckten Linsen von Südtirol/Osttirol bis zum Ossiacher
See und Steiermark erstreckt. Die Lagerstätten haben eine Mächtigkeit von bis
zu 400m und sind stark verfaltet und deformiert.
4.) Bach Radenthein
Ca. 300 Höhenmeter über der
Gemeinde Radenthein war der erste Stopp des Tages. In dem Bach der bis zum
„Granatium“ verläuft fanden wir Granate in großen Blöcken sowie in kleinen
losen Gesteinen die einen Durchmesser von bis zu 8cm haben.
5. ) Granatium
In der Gemeinde Radenthein
befindet sich das „Granatium“. Ein für die Öffentlichkeit zugänglich gemachtes
Granatbergwerk mit angeschlossenem Museum und Schürfplatz für Besucher. Im
Hauptgebäude befindet sich eine Ausstellung welche Granate in verschiedensten
Ausbildungen und Verarbeitungsformen zeigt.
Auf Wunsch kann der interessierte
Besucher auch an einer Führung teilnehmen und mehr Informationen zu Geschichte,
Abbau und Verarbeitung erhalten. Im 1000m langem ehemaligen Abbaustollen kann
man neben Granaten auch Pyrit-Quarzadern (Bild) bewundern. Im Anschluss an den
Stollen gelangt man zum Schürfgeländer und kann mit den zur Verfügung
gestellten Werkzeugen Granate aus dem Gestein lösen.
Diese kann man in der, an
den Shop angeschlossenen, Schleiferei in Form bringen lassen.
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Die Kupplerbrunnquelle liegt auf der Wegstrecke zwischen
Druckerhütte und Steinerhütte gleich neben der Bergstraße. Das Wasser sprudelt
unterhalb eines mit geheimnisvollen Zeichen versehenen, großen Steines.
Bei diesem Aufschluss konnten wir Eklogit näher betrachten. Eklogite sind metamorphe Gesteine die unter sehr hohem Druck und
hoher Temperatur aus Basalten/ Gabbros gebildet werden.
Ein Eklogit besteht hauptsächlich aus zwei Mineralen:
Granat und Omphacit ; Zoisit, Amphibole und Quarz können untergeordnet
vorkommen. Plagioklas kann mit Omphacit nicht koexistieren.
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