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Exkursion in den Naturpark Drömling .docx

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Natural Science
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Biomedical Sciences
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Excursion report
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Gymnasium Weferlingen
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Biologie Exkursion in der Naturpark Drömling

http://www.stadttour-deutschland.de/Stadtumgebung/Images/Magdeburg-Droemling.jpg

Freiherr – vom – Stein Gymnasium Weferlingen

Vorgelegt von: Anne Dräger

Jahrgang: 12

Der Drömling

Definition Naturpark am Beispiel des Drömlings:

Großräumige, gesetzlich geschützte Naturlandschaft mit hoher Bedeutung für den

Naturschutz und strengen Naturschutzbestimmungen.

Der Drömling ist eine naturnahe Kulturlandschaft mit einem stetigen wechseln von Gräben,

Äckern, Wiesen und unzähligen Baumreihen und Hecken. Zudem gibt es eine Vielzahl

seltener und vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

Geschichte des Drömlings:

Vor ca. 250 Jahren wurde auf Befehl Friedrich des 2. der Drömling entwässert und kultiviert. In verschiedenen Etappen wurde die Ohre als Hauptgewässer ausgebaut und es wurden weitere Entwässerungsgräben angelegt. Im nördlichen Drömling wurden Moordammgräben angelegt.

Vor 60 Jahren wurde der Mittellandkanal gebaut, welcher quer durch den Drömling verläuft. Seit dem 12. September 1990 ist der Sachsen- anhaltinische Teil als Naturpark ausgewiesen. Die wertvollsten Teile des Naturparks wurden am 30. Juni 2005 als Naturschutzgebiet „Ohre-Drömling“ ausgewiesen. Dieses Gebiet teilt sich in 4 Zonen: 1. In die Kernzone mit ca. 840 ha,
2. die Nässezone mit ca. 2.960 ha,
3. die Erhaltungszone mit ca. 4.630 ha und
4. in die Verbindungszone mit ca. 1.910 ha.

 

 

 

 

Dominierende Tier- und Pflanzenarten:

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Kraniche, Gänse, Kiebitze, Schwäne, Brachvögel, Biber, Otter, Eisvögel, Seidenschwänze, Weißstörche, Schwarzstorch, 6 Specht arten, Wiesenbrüter, Beutelmeise, Raubwürger, Fische, Rotmilan, Mäusebussard, Seeadler, Rothirsche, Ringelnatter

Kamille, Mohn, Schilf, Rohrkolben, Apfelbäume, Hahnenfußgewächs, Kopfweiden, Brombeere, Haselnuss, Brennnessel, Efeu, Ackerwinde, Gundermann, Wegerich, Schwarzdorn, Pfaffenhut, Sternmoos, Pilze, Baldrian, Sumpfdotterblume, Zeigerpflanzen: Sauerklee

Der Weißstorch

http://www.naturpark-droemling.de/index.php?module=Photoshare&type=show&func=viewimage&iid=75&thumbnail=0&viewkey=

Allgemein:

Der Weißstorch ist einer unserer größten einheimischen Vögel. Er ist am schwarzweißen Gefieder mit langen roten Beinen und langem rotem Schnabel sofort zu erkennen. Störche können sehr gut fliegen, sie segeln oft stundenlang. Sie fliegen mit ausgestrecktem Hals und nach hinten hängenden Beinen.

Er wird etwa 1 m lang und 80 cm hoch und wiegt ungefähr 2,5 bis 4,5 kg. Die Flügelspannweite der Störche beträgt bis zu 2 m. Der Schnabel ist 14 bis 19 cm lang. Er lebt in Landschaften mit vielen feuchten Wiesen und Weiden, die selten gemäht werden.

Er braucht Teiche, Tümpel und Sümpfe. Dort findet er genügend Frösche, seine wichtigste Nahrung. Er frisst auch Eidechsen, Schlangen, große Insekten und Regenwürmer. Störche sind in Deutschland selten geworden. Früher gab es Dörfer mit 50 Storchenpaaren, heute sind sie in manchen Gebieten ganz verschwunden.

Störche verbringen den Winter in Afrika. Auf ihrem Zug meiden sie das Mittelmeer, da es dort zu wenig Aufwind gibt. Die Weststörche fliegen über Frankreich, Spanien und Gibraltar nach Westafrika, die Oststörche über die Türkei, Libanon und Ägypten bis nach Südafrika. Im April oder Mai kehren die Störche zurück.

Storchenpaare leben oft viele Jahre zusammen.

 

Entwicklung des Weißstorchvorkommens:

-Brutbestand 1985-26 Brutpaare ; 2009-41 Brutpaare

-bis 1998 Bestandsanstieg von 63 auf 101

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-Grund: Verlust von Feuchtwiesen und Intensivierung der Landwirtschaft

- „The Stork Foundation“ renaturieren verlorengegangene Feuchtwiesen und erhalten intakte Lebensräume

->Wiederbesetzung jahrzehntelang verwaister Weißstorchbrutplätze und ein hoher Bruterfolg

Totholz

Ist ein charakteristisches Merkmal natürlicher Wälder. Darunter versteht man abgestorbene Bäume oder Teile davon, die sich mehr oder weniger schnell zersetzen.

Es entsteht durch Licht, Schleimpilze und Fadenpilze.

Bedeutung:

Es spielt im Ökosystem Wald eine zentrale Rolle, denn es bildet die Lebensgrundlage für eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten. Auch zahlreiche Pilze leben vom Totholz und spielen bei der Holzzersetzung eine entscheidende Rolle.

Kopfweiden

Ist eine Weide, deren Stamm in ca. 2 Metern Höhe abgesägt wurde. An der abgesägten Stelle finden sich zahlreiche neue Triebe. Mit der Zeit verdickt der oberste Abschnitt und es entsteht der „Kopf der Weide“. Sie sind Lebensraum vieler verschiedener Tiere und ist sehr insektenreich. Sie haben Umtriebszeiten von 2 bis 3 Jahre und sie müssen beschnitten werden, weil sie sonst auseinanderbrechen würden.

Ab dem 1. März ist das Beschneiden verboten, weil die Zugvögel wiederkehren und diese die Kopfweiden als Brutstätte nutzen.

 

 

Nahrungskette:

 

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Nahrungsnetz:

das Netzwerk von Nahrungsbeziehungen zwischen den Arten der Biozönose eines Ökosystems.

Es stellt dar welche Arten sich von anderen Arten in einem Ökosystem voneinander ernähren und besteht aus einzelnen Nahrungsketten. Gibt es mindestens eine Querverbindung zwischen zwei Nahrungsketten in einem Ökosystem, spricht man von einem Nahrungsnetz. Das heißt, eine Art ernährt sich von mindestens zwei Arten bzw. dient mindestens zwei Arten als Nahrung.

Nahrungspyramide:

ist die massenmäßige Darstellung der Nahrungsmengen der verschiedenen Ernährungsstufen (Produzenten, Konsumenten) einer Nahrungskette bzw. eines Nahrungsnetzes einer bestimmten Form. Sie verdeutlicht die stetige Abnahme sowohl der Biomasse und damit der in ihr enthaltenden Energie als auch der Individuen anzahl von den Primärproduzenten bis hin zu den Endkonsumenten.

Ökologische Nische:

ist die Gesamtheit/Summe aller biotischen und abiotischen Umweltfaktoren im Lebensraum, die diese Organismenart zum Leben braucht, Z.B. bezogen auf Nahrung, Bruträume, Fangmethoden, Aktivitätszeiten. Außerdem gehört dazu die Wirkung der Art auf die Umwelt. Die ökologische Nische ist kein Raum sondern ein Beziehungsgefüge.

 

 

 

Bedeutung der Kopfweiden an Bächen und Flussufern:

 

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Pflegemaßnahmen:

In den ersten drei Jahren nach der Pflanzung sind alle Seitentriebe und

Knospen bis rund 20 cm unterhalb des zukünftigen Kopfes zu entfernen. Die Ästchen werden am besten im Mai und Juni, bevor sie verholzen, mit

einem scharfen Messer oder einer Rebschere dicht am Stamm abgeschnitten,

so dass keine Stummel entstehen. Hochstämmige Kopfweiden sollten in den drei ersten Jahren jährlich auf den

Kopf zurückgeschnitten werden. Ab dem dritten Jahr oder ab einem Stamm- durchmesser von mindestens 10 cm genügt ein Schnitt alle 2 bis 3 Jahre. Die Astdicke gibt über den Schnittrhythmus

Auskunft: Bei einer Astdicke von 10 cm ist ein Schnitt überfällig. Alte Kopfweiden sollten nur noch

alle 5 Jahre geschnitten werden. Die Pflege sollte längerfristig geplant und gesichert sein. Wenn mehrere

Kopfweiden beieinander stehen, sind nicht alle Bäume in einem Jahr zu schneiden. So finden ihre Bewohner

immer genügend Lebensraum.

Wildnis & ihre Artenvielfalt

Wildnis ist die vom Menschen weitgehend unbeeinflusste Natur.

Im Drömling findet man ein unterschiedliches und reichhaltiges Nahrungsangebot und dies lockt viele Tiere dorthin. Der Drömling bietet zusätzlich verschiedenste Lebensräume wie zum Beispiel die Totholzhöhlen, diese dienen als Lebensraum und als Versteck. Außerdem bieten die Gewässer, welche zur hohen Luftfeuchtigkeit beitragen, und der Wald Schutz im Winter.

 

 

Abiotische Umweltfaktoren im Wald: siehe Arbeitsblatt

 



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