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Exkursion Graz (Cede) Stoffzusammenfassung .doc

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Environmental Science
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Geo Sciences
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Geo Sciences

Exkursion Südliche Steiermark
Exkursionsbericht Geographische Exkursion Südliche Steiermark 29.-30. Oktober 2007 Nicole Eder 0310553 Inhalt 1. Route 2. Lage der Stadt Bad Radkersburg 3. Geschichtliche Entwicklung 4.


Ökozonen
Ökozonen Vorlesung bei G.K. Lieb – Wintersemester 2008 Einführung Theoretische Grundlagen, Probleme u Bedeutung zonaler Gliederung Definition Zone: Territorium das sich breitenkreisparall­el hin


Islamischer Kulturraum I
VO Cede: Der islamische Kulturraum 1 08.10.2007 Literatur: Antes Barthel & Stock Bouman Colpe Ende & Steinbach Halm Heine Khoury Kreiser Lewis Steinbach Tibi Walther Henner: Islamische

Altstadterhaltung

 

-          Übliches Synonym für den Begriff Stadterhaltung

-          Alles was dem Ziel dient, die historisch bedingte Stadtqualität zu bewahren

-          Eng verwandt mit Baupflege, Stadtgestaltung und Ortsbildschutz

-          Erhaltung bereits vorhandener Qualität steht im Vordergrund

-          Erhaltung, Revitalisierung, Rehabilitation

-          Wirkungsbereich = Unterschied zur Denkmalpflege (historische, künstlerische und kulturelle Bedeutung, Auf Gebäude beschränkt wo Denkmalqualität festgestellt wurde)

-          Ausgangspunkt = Interesse an Erscheinungsbild, Baustruktur, Bausubstanz und den mit ihr verknüpften urbanen Funktionen

-          Festlegung von Schutzgebieten

-          Bedeutung alter Bausubstanz und Baustruktur für die Qualität der gebauten Umwelt und Kulturlandschaft

-          Viele Elemente und Kennzeichen historischer Bauwerke unwiederholbar und nicht planbar

-          Rascher Baufortschritt unserer Zeit lässt den Anteil der älteren Substanz rasch abnehmen

-          Altstadtbewegung in den 60er und 70er Jahren

-          1965 Hans Sedlmayr „Die demolierte Schönheit – ein Aufruf zur Rettung der Altstadt Salzburgs“ >hohe Resonanz

-          1967 Verabschiedung des Salzburger Altstadterhaltungsgesetzes

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-          1972 Gründung des Aktionskomitees „Rettet die Grazer Altstadt“ > rasch 100.000 Unterschriften

-          1974 verabschiedet Steiermärkische Landtag „Grazer Altstadterhaltungsgesetz“ > nicht nur Erscheinungsbild, sondern auch Baustruktur und die vielfältigen urbanen Funktionen

-          Zone I: Gebäude UND öffentliche Flächen unter Schutz gestellt

Ziele:

·        Instandhaltung der Altstadtbauten mit den originalen Materialien

·        Erhaltung wichtiger Merkmale für das Erscheinungsbild (Gesamtstruktur bis zu Details wie Fenstersprossen und Klappläden)

·        Hebung des Wohnstandards durch Modernisierung inkl. Grundrissumgestaltungen

·        Befreiung der Innenstadt vom motorisierten Individualverkehr

·        Vorkehrungen gegen das Veröden außerhalb der Geschäftszeiten

·        Öffentliches Verkehrsnetz, Fußgänger, Radfahrer

·        Erhaltung und Vergrößerung der Zahl der Wohnungen

·        Beseitigung von Schäden und Lücken im Erscheinungsbild und Gefüge der Altstadt

·        Erhaltung, Pflege und Vermehrung der Grünflächen und Grünelemente in der Altstadt

-          Innerhalb der Zone I maximal 50% des Hauses für Büro- und Geschäftszwecke

-          Zone I: Altstadt am linken Murufer innerhalb des ehemaligen Befestigungsringes aus dem 16. Jhdt. Baublöcke zu beiden Seiten des mittelalterlichen Straßenzuges Griesgasse – Mariahilferstraße > 86% der Gebäude in der Altstadt

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-          Zone III: Sehr groß, Stadterweiterungsgebiete des 19 Jhdt. von Biedermeier bis zur späten Gründungszeit > 85% der Gebäude am linken Murufer

Beispiele:

-          Lückenbebauung > 1870 Ecke Enge Gasse / Bindergasse (Historisch), Hochhaus Grieskai / Radetzkybrücke (Modern, schlecht eingegliederte Dominante)

-          Baublockergänzung > Zerrissene Ecke Schlögelgasse / Luthergasse

-          Ensembleergänzung > Paradeishof / Kaiser-Franz-Josef-Kai Vollendung 1980

-          Quartiererneuerung > Nördlicher Teilbereiches der Häusergruppe der EAV Herrengasse / Stempfergasse / Prokopigasse (inkl. Herzlhof)

-          Objektsanierung > Schmiedgasse 17 / 19, mittelalterliches Eigenhofhaus, Jakoministraße 6, Biedermeier, Zinshaus Haydngasse 10, Gründerzeit

-          Wohnungsmodernisierung > Stadtpalais, Bürgerhaus

-          Aufstockungen, Dachaufbauten, Dachgaupen

-          Renovierung und Verbesserung > Geschäftslokale, Versicherungsbüros, Buchhandlungen (Moser), Konditorei-Cafe (Hofcafé Edegger in der Hofgasse 8)

-          Öffentliche Flächen > Fußgängerzonen, Passagen, Tiefgaragen, Straßenmobiliar, Werbeanlagen

-          Stadtverschönerung > Fassadenrestaurierung (Marschallgasse 15), Farbgebung

 

Denkmalschutz Beispiele:

-          Uhrturm

-          Hauptplatz, Rathaus, mittelalterliche Hofstättenanlagen Sporgasse, Sackstraße

-          Stadtkrone (Dom, Mausoleum, Priesterseminar, Burg > Doppelwendeltreppe)

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-          Opernringverbauung (19. Jhdt.)

UNESCO

-          Natur- und Kulturerbe der Menschheit ist durch Ausbeutung von Ressourcen, Umweltzerstörung, kriegerische Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen äußerst gefährdet

-          1972 Gründung der UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt

-          Stand 2000: 118 Mitgliedsstaaten, Stand Februar 2008: 193 Mitgliedsstaaten

-          1993 beitritt Österreichs > 5 Welterbestätten (Schloss Schönbrunn, Altstadt von Salzburg und Graz, Region Hallstadt, Semmeringbahn)

-          Aufnahme in die Welterbeliste: Vorschlag des Mitgliedsstaates eines Natur- oder Kulturguts innerhalb der Landesgrenzen, danach Prüfung vom zwischenstaatlichen Welterbe-Komitee (Experten aus 21 Mitgliedsstaaten)

-          Kriterien des Objekts:

o   Einzigartige künstlerische Leistung

o   Einfluss während einer Zeitspanne auf die Entwicklung der Architektur, des Städtebaus, .... in einem Kulturgebiet

o   Außergewöhnliches Zeugnis einer untergegangenen Zivilisation oder Kulturtradition

o   Herausragendes Beispiel eines Typus von Gebäuden oder architektonischen Ensembles oder einer Landschaft

o   Hervorragendes Beispiel einer Siedlungsform, die für eine bestimmte Kultur typisch ist

 

Rechtfertigung für die Eintragung der Stadt Graz:

 

-          Vielschichtige Bausubstanz vom Mittelalter bis in das 19. Jhdt.

-          Residenz und Bollwerk des Reiches gegen die Osmanen

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-          Unversehrt erhaltene Altstadt

-          Mischung mediterraner und nördlicher Elemente

-          Vermengung von Kultureinflüssen zwischen Adria, Donauraum und dem Balkan prägen die Atmosphäre der Stadt

-          Mittelelter: Mächtige Hallenkirchen, städtische Grundstruktur mit ihren dicht gedrängten Bürgerhäusern zu Füßen des Schlossberges

-          Renaissance- und Barockzeit: prominente Sakralbauten, stattliche Stadtpalais, stimmungsvolle Arkadenhöfe, prächtige Fassaden

-          Klassizistische Epoche: Weitläufige Gebäudefronten umgeben den Altstadtkörper an der Süd- und Ostseite

-          Am ehesten vergleichbar mit der Altstadt von Bern (geschlossenen Dichte der historischen Bausubstanz, unversehrt erhaltener Gesamtzusammenhang)

-          Zählt zu den schönsten und bedeutendsten Stadtdenkmälern Europas

-          Das vorgeschlagene Stadtzentrum umfasst 450 Baudenkmäler (Großteil im Privatbesitz > Traditionsbewusstsein gewährleistet die unversehrte Erhaltung dieser Bauwerke)

-          Schutzebenen: Grazer Altstadterhaltungsgesetz (GAEG), Denkmalschutzgesetz von 1923 (DMSG), Parkerhaltungs- uns Pflegegesetz in Vorbereitung

-          Unverhältnismäßig breite und produktive Kulturszene (Hochschulen, multiethnische und multikonfessionelle Einwohnerschaft, große Zahl an Einrichtungen für Kulturproduktionen und Veranstaltungen (z.B.


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