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Natural Science
Discipline
Biomedical Sciences
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Examination questions
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Sturmbauer Blanz 2009
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Biomedical Sciences

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Evolution – Prüfungsfragen

Blanz

Kapitel 1

1.      Linnè lebte von .. bis ..?

1707 - 1778

2.      Darwin lebte von .. bis ..?

1809 - 1882

3.      Lamarck lebte von ... bis..?

1744 - 1829

4.      Unterschiede zwischen Darwins und Lamarcks Theorie?

Darwin: Veränderlichkeit der Arten, natürliche Auslese, natürliche Selektion

Lamarck: Abstammung der Arten voneinander, Artwandel in kleinen Schritten, erworbene Eigenschaften werden vererbt, Vervollkommnungstrieb

Kapitel 2

5.      Erdzeitalter seit dem Kambrium?


Kambrium (590 Mio. J)

Ordovizium (500 Mio. J)

Silur (440 Mio. J)

Devon (410 Mio. J)

Karbon (360 Mio. J)

Perm (290 Mio. J)

Trias (248 Mio. J)

Jura (213 Mio. J)

Kreide (144 Mio. J)

Tertiär (65 Mio. J)

Quartär (2 Mio. J)

6.      Entwicklung des Lebens auf der Erde (Wann Gymnospermen und Angiospermen)?

3,6 Mrd. Jahre – Prokaryonten

2,7 Mrd. Jahre – Eukaryonten

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400 Mio Jahre – Landpflanzen = Gymnospermen (Entstanden im Devon, seit Karbon immer wieder in Hauptzeit)

120 Mio Jahre – Bedecktsamer = Angiospermen (entstanden in Perm, Hauptzeit ab Kreide)


7.      Die Atmosphäre damals und heute?


Damals

80 % Stickstoff und Wasser

10 % CO2

7 % H2S

0,5 % CO

0,5 % H2

Methan, Ammoniak

Heute

78 % Stickstoff

21 % Sauerstoff

0,9 % Argon

0,04 % CO2

Methan, Ozon, ..



8.      Was versteht man unter Inkohlung?

Den Prozess der Karbonisierung von Pflanzenresten.

Sie wird in 2 Phasen geteilt, die

Biochemische Phase: bis zur Braunkohle, Pilze und Bakterien wandeln die Zellulose und das Lignin in Huminstoffe um.

Geochemische Phase: bis zur Steinkohle, Abnahme des Wassergehaltes, Zunahme des Kohlenstoffgehaltes, hoher Druck und hohe Temperatur

9.      Welchen Einfluss hatten die Blaualgen auf die Entwicklung von Eukaryonten?

 

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10.  Welche Arten der Fossilienerhaltung kennen Sie?

Körperfossilien

Spurenfossilien

Vermeintl. Pfanzenfossilien,

Kalkbildung

Umwandlung (Inkohlung, Bitumierung)

Abdruck (Abdruck u . Gegendruck, Halbrelief, Inkurstate in CaCO3, Bernsteineinschlüsse)

Versteinerung (durch Kieselsäure oder Pyrit, ..)

11.  Welche Verbreitungsmuster kennen Sie?

Ubiquitären Verbreitung

Kosmopolitische Verbreitung

Disjunkte Verbreitung

Endemische Verbreitung

12.  Was versteht man unter der Gondwana – Verbreitung?

Disjunkte Verbreitung mit Vorkommen in Madagaskar, Afrika, Australien und Südamerika, häufig bei Farnartigen, Moosen, Gymnospermen und alten Angiospermen-Gruppen. Häufig bei Pflanzen mit vielen ursprünglichen Merkmalen


13.  Was versteht man unter einer Eiszeit?

Als Eiszeitalter wird eine Periode der Erdgeschichte bezeichnet, die durch Vereisung großer Bereiche in Polnähe beider Pole gekennzeichnet ist. Innerhalb des Eiszeitalters wechseln Kaltzeiten und Warmzeiten.(Eiszeit ≠ Eiszeitalter)

 

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Biber-Kaltzeit (2.200.000 J)

Donau-Kaltzeit (1.400.000 J)

Günz-Kaltzeit (640.000 – 540.000 J)

Mindel-Kaltzeit (475.000 – 370.000 J)

Ris-Kaltzeit (230.000 – 130.000 J)

Würm-Kaltzeit (115.000 – 10.000 J)

15.  Was versteht man unter Vergletscherung und welche Auswirkungen hatte sie?

Europa war vor ca. 7000 Jahren völlig eisfrei, sie meisten Gletscher sind max. 6000 Jahre alt. Durch die Absenkung des Meeresspiegels um 120 bis 130 m entstanden zahlreiche Landbrücken, die für die Verbreitung von Tieren und Pflanzen entscheidend waren.

Durch die Vergletscherung konnten Tiere und Pflanzen große Räume nicht mehr besiedeln oder starben ganz aus. (Bsp. Mittelmeer u. Gebirgszüge)

16.  Welche Relevanz hat das Erdmagnetfeld?

Beim Erstarren des eisenhaltigen Magmas wird die Magnetfeldrichtung quasi eingefroren. In der Norm dreht sich das Erdmagnetfeld alle 250.000 Jahre (im Schnitt), aber die letzte Umpolung fand vor 780.000 Jahren statt. Während der Umpolung wäre die Erde dem Sonnewind stärker ausgesetzt, weil der Schutz des Magnetfeldes abnimmt. Man vermutet, dass dies die Evolution antreibt.

 

Kapitel 3

 

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·        Intranukleäre Mitosen (Dinoflagellaten, Chitinpilze, Euglene)

·        Halboffene Mitosen (Grüne Flagellaten, Schleimpilze)

·        Offene Mitosen ( Tiere, höhere Pflanzen, Goldalgen)

18.  Welche Theorien zur Entstehung der Eucyte kennen Sie?

  • Endosymbiontentheorie
    • Mitochondrien, Plastiden, Geißeln sind einheitlich durch eine Außenmembran vom Wirt abgetrennt und selbstproduktiv
    • Mitochondrien und Plastiden haben DNA-Lineom und 70 S Ribosomen
  • Sukzessiv-Hypothese
    • Membranvesikel mit spezifischen Enzymen
    • Einwanderung von Plasmiden
    • Membraninvagination führt zu Doppelmembran
  • Kombinationshypothese
    • Chloroplasten durch Endosymbiose
    • Übrige Organellen sukzessiv

 

19.  Woeses Theroie + 3 Argumente?

Der Ursprung allen Lebens ging von einer Vielfalt an ursprünglichen Zellen aus von denen sich nur 3 Arten durchsetzen konnten (Bakterien, Archaee und Eukaryonten)


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