Title, Topic

Eutrophierung Ursachen und Folgen .doc

®
Page 1 of 5
[1] [2] [3] [4] [5]
Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
Document category
Final thesis
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
Additional information
Fischer 2010 Marine Exkursion Merano
Responsible User
This text has been add by user odom1876 on 2010-09-05. Disclaimer
Popularity
1.425  visits
Document length
~4.615  Words
~30.410  Chars
Rating
Networking




















More documents
Geo Sciences

A Pluralist, Problem-Focused Geomorphology
Joscha Kükenshöner, Matr.Nr. 4134772, email: kjoscha@gmail.com Olav Slaymaker (1997): A Pluralist, Problem-focused Geomorphology Der Text "A Pluralist, Problem-focused Geomorphology"­


Globale Stadtmodelle
Globale Stadtmodelle Städte als Spiegelbilder ihres Zeitalters Zeitalter Grundrisse Merkmale Funktionale und sozialräumliche Gliederung Mittelalter Kleine Städte; im Mittelpunkt Pfarrkirche, Rath


Bodenkundliche Exkursion Oststeiermark, Burgenland, Niederösterreich
Dieser Bericht trägt den Titel -Bericht zur Bodenkundlichen Exkursion-, enthält aber nicht ausschließlich bodenkundliche Informationen. Zahlreiche geographische, historische und vegeta-tionskundli&sh


Die Verwandlungen der Emscherregion
Geographie – Geowissenschaften Fach: Physische Geographie -Der Fluss der Mitte- – Die Verwandlungen der Emscherregion Autor: Elena Mettler Inhalt 1 Deutschland in Bezug auf die Emscherregio

Swap your documents
Benutzerdefinierte Suche

Eutrophierung

Begutachter: Mag. Dr. Wolfgang Fischer

Lehrveranstaltung: Geographische Arbeitsexkursion, Marine Hydrologie

Datum: 29. Juni 2010

Ort: Institut für Geographie und Raumordnung,

Karl-Franzens-Universität Graz


Inhaltsverzeichnis

1 Eutrophierung. 1

1.1 Gliederung und Wechselbeziehungen im Ökosystem.. 1

1.2 Schichtung in Gewässern. 2

1.3 Trophiestufen. 3

2 Ursachen der Eutrophierung. 6

2.1 Nährstoffe. 6

2.2 Nährstoffquellen. 7

3 Folgen der Eutrophierung. 8

3.1 Vermehrtes Algenwachstum und vermehrte sekundäre Produktion. 9

3.2 Algenblüten und Gefahren für den Menschen. 9

3.3 Bildung von Schaumalgen – Phyeocystis. 10

3.4 Sauerstoffschwund in Seen und im offenen Meer 11

4 Gegenmaßnahmen Eutrophierung. 13

5 Quellen: 18

1      Eutrophierung

 

Das Wort Eutrophierung kommt aus dem Griechischen und bedeutet „gut ernährt“. Auf ein Gewässer bezogen, deutet dies auf eine ausgeprägte Versorgung mit Nährstoffen hin. Heutzutage verbindet man mit diesem Begriff etwas Negatives, nämlich die Überdüngung eines Gewässers, wodurch es aus seinem Gleichgewicht geraten kann (Wasser-Wissen Lexikon, 2010, Eutrophierung).

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Eutrophierung Ursachen und Folgen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Der Grund dafür sind unter anderem das Wachstum der modernen Industrie in vielen Mittelmeerländern, das Aufkommen der kunstdüngerbasierten und mit Schädlingsbekämpfungsmitteln arbeitenden Landwirtschaft und die Zunahme der Bevölkerung. Vielerorts werden Abwässer ungeklärt ins Meer geleitet (McNeill, J., 2003, S. 154).

Im Folgenden werden nun einige grundlegende Sachverhalte erörtert.

1.1      Gliederung und Wechselbeziehungen im Ökosystem

Jedes Ökosystem besteht normalerweise aus zwei Grundbestandteilen:

1.       dem Biotop (abiotische Umwelt): hierzu zählen der Raum des Ökosystems, Licht-, Wärme-, Wasserverhältnisse und der Gehalt an Mineralstoffen, Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid.

2.       der Biozönose (Lebensgemeinschaft): sie lässt sich in Produzenten, Konsumenten und Destruenten gliedern.

Produzenten (Erzeuger) sind grüne Pflanzen und Bakterien. Sie können aus anorganischer Substanz organische Substanz (Biomasse) aufbauen. Konsumenten (Verbraucher) sind Pflanzenfresser (primäre Konsumenten) und Fleischfresser (sekundäre Konsumenten).

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Eutrophierung Ursachen und Folgen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Generell wird zwischen Abfallfressern (Saprophagen), das sind Würmer und andere Kleintiere und Mineralisierer (Bakterien und Pilze) unterschieden (Bayrhuber, H. [Hg], Kull, U. [Hg], 1989, S. 190-191).

Dieser Kreislauf bildet auch die Grundlage für die Reinhaltung von Gewässern. Kommt es nun zu einem ständigen übermäßigen Nährstoffeintrag so kann das System aus dem Gleichgewicht geraten, was bis zum „kippen“ eines Gewässers führen kann.

Durch das Überangebot von Nährstoffen in einem Gewässer kommt es zu einer Algenvermehrung (Algenblüte). Dies wiederum führt zu einer Vermehrung aller Tiere. Durch die hohe Zahl der Lebewesen im Wasser vergrößert sich die Zahl an abgestorbenen Lebewesen.

So erhalten die Bakterien mehr Nahrung und die Anzahl nimmt zu, sie verbrauchen Sauerstoff und bilden Fäulnisstoffe. Aufgrund der starken Algenvermehrung gelangt kein Licht mehr an den Boden des Gewässers, deshalb können die dortigen Pflanzen keine Photosynthese mehr betreiben, sie sterben und verfaulen.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Eutrophierung Ursachen und Folgen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

1.2      Schichtung in Gewässern

In Seen sind die verantwortlichen Faktoren für die Schichtung und das Durchmischungsverhalten die Beckenform und Tiefe, die Lage des Beckens, der Wind, die Windhäufigkeit und -stärke wie auch die Sonnenscheindauer. Aus diesen Grundlagen ergeben sich die physikalischen Auswirkungen, die einen entscheidenden Einfluss auf den Energie- und Stoffhaushalt haben (Rathofer, N., 2001, S. 6).

Im Frühjahr zirkuliert das Wasser vollständig. Im Sommer wird das Oberflächenwasser erwärmt, das wärmere Wasser mit der geringeren Dichte bleibt an der Oberfläche (größte Dichte des Wassers bei 4°C) – Sommerstagnation.

Im Herbst kühlt es ab und es kommt wieder zur Durchmischung, wodurch es wieder zu einer gleichmäßigen Verteilung der Inhaltstoffe im Gesamten Wasserkörper kommt. Im Winter kann sich bei Eisbedeckung wieder eine Phase der Stagnation anschließen (Bayrhuber, H. [Hg], Kull, U. [Hg], 1989, S. 191) Dieser Vorgang ist in Abbildung 1 schematisch dargestellt.


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Abbildung 1 Schema von Zirkulation und Temperaturschichtung eines tiefen Sees im Jahresverlauf

 

Quelle: Rathofer, N., 2001, S. 7)

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Eutrophierung Ursachen und Folgen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Abbildung 1 zeigt Studenten beim Messen des Salzgehaltes in der Bucht von Marano bei Venedig.


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Abb 1.: Messung des Salzgehaltes und der Temperatur in unterschiedlichen Tiefen in der Bucht von Marano
Quelle: Eigene Aufnahme

1.3      Trophiestufen

Das Ausmaß der Eutrophierung wird durch den Trophiegrad (Trophiestufe) quantifiziert. Fließgewässer können mit dem Saprobiensystem in Gewässergüteklassen eingeteilt werden. Das allein genügt für stehende Gewässer nicht, da sie verschiedene Zonen haben, wie Ufer- und Badezonen, Tiefen-, Mittel- und Oberflächenwasser.

Zusätzlich gibt es bei stehenden Gewässern eine stark variierende Gewässerfläche und –tiefe. Aus diesem Grund werden stehende Gewässer nach dem Grad ihrer Trophierung gemessen. Es werden die Jahresdurchschnittswerte von Chlorophyll und der Gesamtphosphorgehalt verwendet.

Des Weiteren werden Sichttiefe, Sauerstoffsättigung (gemessen am Ende der Sommerstagnation im Tiefenwasser) sowie die Farbe des Gewässergrundes für die Einstufung herangezogen. In der nachfolgenden Tabelle 1 werden die Trophiestufen beschrieben. (Wasser-Wissen Lexikon, 2010, Trophiestufen).

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Eutrophierung Ursachen und Folgen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Page 1 of 5
[1] [2] [3] [4] [5]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - General terms - Partner - Statistik - Contact

Swap your documents