Europäische Bewegungskultur:
Definition von Sport:
Das Wort Sport kommt vom lateinischen
portare und dem französischen disporte und bedeutet auseinander tragen (im
Sinne von die Aufmerksamkeit umlenken).
Wann spricht man von Sport?!?!
·
Die Definition ist sehr schwammig
·
Es geht beim Sport einerseits um Rangordnung.
Diese gibt es auch in der Tierwelt oder schon bei den Homo Sapiens -> auch
Sport?
·
Krieg ist kein Sport. Das Üben mit dem Schwert
ist jedoch sportähnlich
Sport:
Das Wort Sport kam im 19. Jh von England zu
uns und löste Begriffe wie Leibesübungen und Gymnastik ab. Deutschland gab es
den Begriff Turnen (Begründer Friedrich Jahn welcher als Turnvater bezeichnet
wird) Es gab eine Konkurrenz zwischen den Begriffen Turnen und Sport. Turner
durften nicht an Sportveranstaltungen teilnehmen und umgekehrt.
Unterschied Sport früher und heute:
früher gab es nur ein lokales Regelwerk.
Heute gibt es international einheitliche Regelwerke, um einen geregelten
Leistungsvergleich zu gewährleisten. Die Engländer waren die Ersten, die das
Regelwerk aufgeschrieben und verglichen haben. zB wurde Spieldauer und
Spielfeldgröße fix vorgegeben.
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Wann hat Sport begonnen?
Bei den Griechen. Sie hatten
Berufsathleten. Im Jahr gab es ca. 200 Wettkämpfe. Bei den Griechen gab es
immer die Frage warum. (Erfindungsliteratur; Heurenata). Warum Schrift, warum
Sport,
Für viele Dinge konnte keine plausible
Antwort gefunden werden und Götter wurden eingesetzt. Agon war der Gott des
Wettkampfes.
Agonales Prinzip: Der Mensch hat einen Trieb / inneren Drang sich zu messen. zB Kassa
-> man drängt sich nach vorne um ein paar Sekunden schneller zu sein. Wenn
jeder das agonale Prinzip mit sich trägt, dann muss der Drang zu Sport schon
ewig bestehen.
Warum Sportveranstaltungen:
·
Frauenagone
·
Rangkämpfe
·
Festliche Anlässe
Ursprungstheorien:
1.
sportliche Betätigung durch das Spielen.
Jeder Mensch besitzt einen Spieldrang (sichtbar bei Kindern). Huizinga schrieb
das Buch homo ludens (der spielerische Mensch).
2.
sportliche Betätigung aus dem Arbeits- und
Überlebensprozess. zB musste man früher erst das Bogenschießen erlernen um
erfolgreich Jagen und Überleben zu können.
3.
angeborener Bewegungsdrang
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(berauschende Mittel). Es wird dabei gesungen, getanzt,
)
5. Vergleichs und Rangkämpfe wie aus der Tierwelt
Komplex Modell von
Rösch:
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abbildung 1:
Strukturmodell einer Motiv- u. Problemgeschichte der Leibeserziehung und d.
Sports (RÖSCH)
Sinnmuster von Kurz: (zur Motivation sportlicher Betätigung)
1.
Körperliche Fitness, Gesundheit
2.
Sensation, Eindruck
3.
Ausdruck, Ästhetik, Gestaltung
4.
Leistung, Selbstbewusstsein
5.
Spannung, Dramatik, Abenteuer
6. Geselligkeit, Gemeinschaft
NATURVÖLKER:
Definition von Naturvölkern:
Naturvölker leben in einer kaum veränderten
Natur ohne Nutzung von Technologie. Dazu zählen Naturvölker in Ozeanien,
Ureinwohner Afrikas, Australiens, Asiens, Eskimos,
Bewegungsformen:
·
Grundbewegungen:
Gehen, Laufen, Springen, Klettern
·
Spezielle Bewegungen: in jedem Volk gibt es spezielle Bewegungsformen. zB Wurfholz in Afrika
bei den Watussis, weite Jagdmärsche in Afrika, Lauf hinter einem Rattanball in
Mexiko bei dem Volk der Tarahumara,
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·
Tänze: für alle
bedeutenden Lebenssituationen wie zB Geburt oder Hochzeit. Tanz ist die
häufigste Bewegungsform.
·
Schwimmen:
Auseinandersetzung mit dem Wasser, auch mit Booten
Entwicklung bei der Jagd:
In der Steinzeit gab es die Treibjagd. Vor
ca. 40 000 Jahren wurden Pfeil und Bogen (kultureller und technischer
Fortschritt. Es gab Überlegungen über das richtige Holz, die richtigen Pflanzen
für die Giftpfeile, welche Tierheute,
Durch Pfeil und Bogen gab es Vorteile
wie zB Zeitersparnis, weniger Leute, geringere Gefahr, schnellere Jagdtechnik.
Der Mensch hat somit mehr Zeit für Freizeit und sportliche Betätigung.
Entwicklung von Spielen und neuen Bewegungsformen.
Neolithische Revolution:
(Neusteinzeitliche Revolution)
Übergang vom Jäger und Sammler zum Ackerbau
und Viehzüchter (zwischen 10 000 und 8 000 v Chr)
Steward Culin lebte um 1850. Er war auf der
Suche nach Spielen der Völker Er begann in Amerika und beobachtete die
Indianer. Er schrieb über 1000 verschiedene Spiele auf.
Mentawaier, Niasser und Minangkabau sind
indonesische Kleinvölker in Westsumatra .
Mentawaier:
leben in Klans und auf Pfeilbauten, Bogenschießen und Kreisenspiel. Es gibt
keinen Sieger oder Verlierer.
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Minangkabau:
ehem. europäische Kolonie. Sportähnliche Betätigungen wie Kung Fu, Tänze
Ballspiele,
Bewegungskulturen in der Prähistorischen(vorgeschichtlichen) Welt:
Seit ca. 3 Mio Jahren gibt es die
Menschheit. Wir kennen nur einen ganz kleinen Ausschnitt davon, sei es durch
Höhlenmalerei (Motive sind oft Jagdmotive -> zeigt Mutprobe, Stärke
Machtposition), Ausgrabungen oder Zufallstreffer.
1. Hochkultur in Europa gab es in Kreta.
(Minetaurus = halb Mensch / halb Tier). Die schönste Darstellung des Stiers
gibt es in Kreta. Stiersprung ist eine kultische Handlung und wurde von Frauen
und Männern durchgeführt zum Zeichen der Domestizierung.
Entwicklung des Menschen:
·
Jagd mit Speer, Pfeil und Bogen
·
Sesshaft werden und Domestizierung von Tieren,
dadurch entstehen soziale Schichten und Aufgabenverteilung. Jeder kann und darf
nicht mehr alle Bewegungen ausführen. Differenzierung der körperlichen
Tätigkeit je nach Aufgabengebiet. zB spezielle Tänze für Adelige.
·
frühe Hochkulutur. Entwicklung der Schrift. Die
Aufzeichnungen und Quellen werden dichter.
Sport im Mythos:
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