Abschlussbericht
Seminar Newsmaking im Sommersemester
2008
an der Georg August Universität
Göttingen
Hannover, den 07. Januar 2009
B.A. Soziologie, Matrikelnummer:
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Seite
Inhaltsverzeichnis.......... 2
I
Wie ist ein Video-Nachrichtenprojekt an einer Universität
theoretisch und praktisch zu etablieren?
Hinter
jedem Anfang: Die Idee.......... 3
Kursaufbau
& Organisation.......... 3
Der
Weg zur Premiere...........5
II
Meine persönlichen Tätigkeiten im Projekt und, was es
dort speziell
zu beachten gab.
Marketing............... 7
Redaktion
& Moderation........ 9
III
Fazit
& Zukunftsperspektiven....... 10
Wie ist ein
Video-Nachrichtenprojekt an einer Universität theoretisch und praktisch zu
etablieren?
I
Hinter
jedem Anfang: Die Idee
Wir leben in einer
Informationsgesellschaft und müssen uns tagtäglich mit einem Überschuss an
Zeitungen, Fernsehsendern und Internetseiten auseinandersetzen. Wieso also
selber ein Magazin gründen? Viele Ideelle Werte stehen dahinter freie
Meinungsäußerung, Aufmerksam machen auf Missstände und neutrale
Berichterstattung sind nur ein paar wenige davon.
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kein audio-visuelles Medium in der gesamten Region.
Konkurrenzlos in seiner speziellen
Umsetzung zu sein und weder parteilich noch ökonomisch gebunden zu sein Das
ist die Idee hinter cut.tv. Das Medium möchte Themen ansprechen, über die
sonst niemand schreibt oder redet, Neues entdecken, aufdecken, hier und da mal
den Zeigefinger heben und trotzdem unterhaltsam sein und amüsieren.
Kursaufbau & Organisation
Mit Speck fängt man bekanntlich
Mäuse. Das Äquivalent bei Bachelorstudenten heißt Creditpoints. Um genügend
Teammitglieder zu gewinnen bietet es sich an einer Universität also an einen
offiziellen Kurs anzubieten, der mit Punkten bzw. einem Schein anerkannt wird.
Gerade Studenten im neuen Bachelor-System haben kaum noch Ressourcen um
freiwillig, neben dem Lernen und einem Nebenjob, Kurse zu Belegen oder in AGs
mitzuwirken.
Auch wenn das Motto gilt Jeder darf
der will sollte auf eine gewisse Qualifikation der Kursteilnehmer geachtet
werden, oder diese im Laufe des Seminars ausgebaut werden. Ein Teilnehmer, der
weder kreatives Potential, noch technische Fähigkeiten oder ein Geschick für's
Marketing aufweist ist hier leider fehl am Platze.
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Prinzipiell gibt es zwei große
Abteilungen in einem solchen Nachrichtenprojekt zu besetzen, die sich jeweils
weiter untergliedern lassen.
Die Seite der Kreativen und die
des Marketing.
Zu den Kreativen gehören neben der
Gruppe der Redakteure, die wichtige technische Gruppe von Kameramännern. Eine dritte
Abteilung Technik ist daher durchaus ebenfalls sinnvoll.
Keinen Sinn macht es ein bis zwei
Redakteuren ein konkretes Team von drei Technikern (2x Kamera, 1x Ton &
Schnitt) zuzuordnen, diese im Projekt anfangs aufgegriffene Idee hat sich nicht
etabliert, da dies die Akteure stark in ihrer Flexibilität einschränkte.
Besser ist es dagegen einen Pool an
Personen zu haben, die mit der Kamera hantieren können und einen Pool an
Leuten, die sich kreativ Gedanken über die Berichte machen können. Diese sollten
Ihre Beiträge dann auch selbstständig schneiden können, damit Sie auch genau
das Ergebnis herausziehen können, was Ihnen vorschwebte. Je nachdem wie die
einzelnen Teammitglieder Zeit haben setzen sich Kamerateam und Redakteure dann
zusammen.
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Ein solches Projekt startet in der
Regel mit einem Budget von 0. Selbst wenn Studiotechnik, wie in unserem Fall,
glücklicherweise vorhanden ist, wird Geld benötigt. Dazu gehören ganz triviale
Posten wie dem drucken von Werbeflyern und Plakaten um auf das neue Medium
aufmerksam zu machen bis hin zu größeren Posten wie externen Festplatten, um
große Videoprojekte zwischenspeichern und sichern zu können über
Versicherungsbeiträge für die Technik bis hin zu Webspace und Domain.
Über das Thema Marketing und
Sponsorenfindung werde ich ausführlicher in Abschnitt II eingehen.
Organisatorisch empfiehlt es sich eine Sitzung im wöchentlichen Zyklus
einzurichten, in der Fortschritte und Probleme gemeinsam besprochen werden.
Nach der ersten Sendung reicht ein zweiwöchiger Zyklus und Kontakt über ein
kostenlos eingerichtetes Internetforum und E-Mail. Selbstverständlich können
Technik-Mitglieder auch Vorschläge für das Marketing einbringen und
umgekehrt. Sobald das Marketing aber in die Redaktion eingreift ist Vorsicht
geboten. Journalistische Freiheit ist das A und O eines solchen Projekts und
wichtig für die Glaubwürdigkeit des Magazins gerade unter Studenten würden
verkaufte Beiträge sofort auffallen.
Der Weg zur Premiere
Wurde sich auf einen Namen und das
dazugehörige Logo geeinigt geht es an die Feinarbeit.
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Sollen die Beiträgt als Clips
einzeln auf Portale wie youtube.com hoch geladen und auf der Internetpräsenz
verlinkt werden? Soll man das Magazin als Download oder gar als DVD anbieten?
Gibt es die Möglichkeit andere Medien zu nutzen wie dem Uni-Kino oder
Flatscreens im Uni-Gebäude? Letztere wurden von uns als Werbeplattform genutzt
und kurze, ein-Minütige Filme erstellt, die auf unsere Internetseite aufmerksam
machen sollten.
Wir einigten uns auf ein
Magazin-Format, welches ungefähr eine halbe Stunde lang sein sollte. Die
einzelnen (vier bis fünf) Beiträge haben eine Länge von gut fünf Minuten.
Zwischen den einzelnen Beiträgen sagten Michaela von Krockow und ich als
Moderatoren die einzelnen Beiträge an. Die Moderationen drehten wir vorher und
schnitten Sie anschließend zwischen die einzelnen Beiträge. Den Anfang des
Magazins bildet ein gut 1,5-Minütiger Vorspann, der mit Eingängiger
(Titel-)Melodie und schnellen Schnitten zum Wiedererkennungswert des Magazins
beitragen sollte. Die Produktion eines anständigen Vorspanns ist nicht zu
unterschätzen. Für die 1,5 Minuten-Sequenz wurde von einem kleinen Team ein
Vorfilm gedreht, der in grober Form die Idee illustrieren sollte. Der Dreh des
richtigen Vorspanns beanspruchte gute fünf Stunden, exklusive der langen
Schneidearbeit.
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