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Erörterung: Schränkt das Internet unsere Privatsphäre ein? .docx

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Faculty
Information Science
Discipline
Information Technology / Computer Science
Document category
Homework
University, School
unbekannt
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Erörterung: Schränkt das Internet unsere Privatsphäre ein?

Beinahe jeder in der heutigen Gesellschaft nutzt das Internet. Sei es zur Informationsbeschaffung, oder nur zum Zeitvertreib. Bekannt ist allerdings, dass diese neue Ressource auch Daten speichert und diese mehr oder weniger öffentlich zugänglich sind. Die Informationen die wir über uns preisgeben können auf Seiten wie Facebook, Twitter oder MySpace von jedermann eingesehen werden.

Somit wirft sich die Frage auf, kann man als moderner Internetnutzer überhaupt noch anonym bleiben oder ist unsere Privatsphäre durch diese relativ neue Erfindung eingeschränkt?

Die klare Antwort ist: „Nein, wir sind nicht anonym und Ja, unsere Privatsphäre ist deutlich eingeschränkt!“ Es stellt sich so natürlich die Frage wie sehr dies der Fall ist und wie hoch letztlich auch das Risiko bei der Informationsteilung ist.

Ein Beispiel: Man sucht eine Telefonnummer, Adresse oder auch nur einen Namen. Was früher mühsames Blättern in Telefonbüchern oder langwierige Nachforschungen bedeutete, sind heutzutage nur einige wenige Tastendrücke am Computer. Egal über welche Person man Informationen sucht, mit dem Internet wird mit geringem Aufwand das Gewünschte gefunden.

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Dieses Szenario beschreibt allerdings nur einen einzigen Zugriff auf das Internet. Man stelle sich vor wie oft ein sogenanntes Protokoll vom eigenen Rechner abgeschickt wird. So sammeln sich die Informationen, die über jemanden gespeichert werden. Es liegt auf der Hand, dass sich so mögliche Fehler im System häufen und eventuell Daten veröffentlicht werden.

Ein weiterer Punkt ist die Anmeldung auf Internetseiten, die einen sogenannten Login verlangen. Meistens wird man aufgefordert, einen Benutzernamen, ein Kennwort und eine gültige E-Mail Adresse anzugeben. Oft gibt es auch noch Zusatzfelder für Name, Adresse und Alter. Durch diese Zusatzeingaben gibt man gleich im Vorhinein schon sämtliche Informationen über sich bekannt.

Allerdings sind diese Eingaben nur sehr selten zwingend notwendig, was aber nicht bedeutet, dass sie dadurch nicht herauszufinden sind. Die meisten E-Mail Anbieter erfordern die Angabe einer gültigen Wohnadresse. Da man die Seiten meistens führ seriös hält, was sie auch meistens sind, lässt man sich leichter dazu verleiten auch den echten Namen anzugeben.

Der E-Mail Anbieter selbst ist keine Gefahr für die eigenen Daten. Gibt man dann allerdings auf weniger seriösen Seiten seine Mail-Adresse an, sind durch wenige Tastendrücke auch für andere Nutzer die eigenen Daten bekannt.

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Die Nutzer werden immer jünger und viele Kinder können noch nicht entscheiden welche Daten sie bedenkenlos veröffentlichen können und welche nicht. Somit kann zum Beispiel jeder sehen, welche Schule ein 13-jähriges Mädchen besucht. Dies stellt für angehende Teenager ein erhebliches Risiko dar. Des Weiteren werden zum Teil sämtliche Tätigkeiten eines Menschen in so einem Blog „gepostet“.

Jeder weiß über den Tagesablauf der betreffenden Person Bescheid. Mit Kommentaren wie: „Herr XY geht jetzt nach XY und dann in XY..“, zieht man die Aufmerksamkeit der Internet – „Freunde“ auf sich. So kann sich ein außenstehender Interessierter ein sehr genaues Bild über die entsprechende Person machen und weiß wohlmöglich auch wo er diese Person eventuell treffen könnte.

Diesen extremen Mittteilungszwang nutzen mittlerweile immer mehr Firmen aus um sich ein Bild über eventuell in Zukunft eingestellte Arbeiter zu machen. Oft schon vor einem ersten Bewerbungsgespräch weiß die Firma schon mehr über ihren Bewerber, als diesem vielleicht lieb ist. Berichten zu Folge können moderne Unternehmen Begriffe, die der Anwärter bei Suchmaschinen eingegeben hat, herausfinden.

Diese Informationen könnten unter Umständen eine Eistellung verhindern, ohne dass der Bewerber jemals davon erfährt.

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Dies beschreibt meiner Meinung nach am besten die Situation mit den Daten im Internet. Ich selber nutze das Internet regelmäßig, doch achte immer darauf, wem ich meine Informationen anvertraue. Zu 100% kann man sicherlich nicht anonym bleiben im Internet, doch durch etwas Achtsamkeit kann man das Risiko erheblich minimieren.

750W

Lukas Macha


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