Jandl erkannte das Potenzial dieser Stammelsprache voll und
ganz. Einerseits stellte sie ein poetologisches Tabu dar, schließlich galt
Lyrik stets als Hochkunst, was sich nicht zuletzt in der Sprache niederschlug.
Andererseits war diese Art der Sprache dichterisch jungfräulich. Sie bot
Möglichkeiten, die mit der herkömmlichen lyrischen Sprache nicht mehr
realisierbar waren.
Mit der Schauplatzwahl transferiert Jandl die oben
beschriebenen Unzulänglichkeiten in das Herz der österreichischen Gesellschaft.
Kaum anderswo wird die Beisel- und Wirtshauskultur so gepflegt wie in der
Alpenrepublik. Das Beisel und das „beisel“ sind zentraler Bestandteil des
österreichischen Alltags.
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