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Kommunalpolitik Wirtschaftspolitik­, Beschäftigungspoli­tik und Sozialpolitik auf kommunaler Ebene Doreen Bachmann WS 2008/2009 In dieser wissenschaftlichen­ Ausarbeitung werden v
Konflikte und deren Lösung sind in der heutigen Zeit des
zunehmenden Konkurrenzdrucks zwischen den Mitarbeitern innerhalb von Firmen an
der Tagesordnung. Die Rolle der Führungspersönlichkeit im Team oder in der
Firma wird in der Konfliktbearbeitung immer wichtiger. Der Bedarf an “Coaching“,
„Mediation“, „Moderation“ und ähnlichen Erscheinungen unserer Zeit zeigen die
hohe Aktualität des Themas.
In der folgenden Arbeit wird die Thematik durch
theoretischen Background aus Literatur erläutert und durch eigene Überlegungen
und persönliche Erfahrungen ergänzt.
Eine Führungspersönlichkeit ist eine Person, welche in der
obersten Hierarchie einer Gruppe steht. Die Person fällt wichtige grundlegende
Sach- und Personalentscheidungen. Aufgrund der Hierarchie nimmt die Person
meist die Alpha-Rolle ein. Sie muss nicht, kann aber Teil eines Teams sein.
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Der Begriff
„Konfliktmanager“ beschreibt nun jene Führungspersönlichkeit, welche durch
verschiedene Methoden versucht, einen Konflikt zwischen zwei oder mehreren
Parteien zu schlichten.
Als Führungspersönlichkeit in einem Team oder Unternehmen
nimmt man in der klassischen Rollenverteilung die Alpha-Rolle ein. Diese Rolle
hat man möglicherweise automatisch aufgrund der Hierarchie in einem Unternehmen,
oder sie hat sich im Laufe der Teamarbeit ergeben. Der einmal erlangte Status
des Alpha bleibt in den meisten Fällen im gleichen Team erhalten.
Ist im Team
ein Omega-Typ vertreten, so kann dieser den ersten Anstoß für Konflikte geben.
Die Führungspersönlichkeit sollte gewisse Eigenschaften und
Kompetenzen aufweisen, um als Teamleiter Erfolg zu haben und akzeptiert zu
werden. Dabei geht es in Bezug auf Konfliktmanagement hauptsächlich um soziale
Kompetenzen (weniger um fachliches Know-How) wie zum Beispiel:
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Wie entsteht nun ein Konflikt? Konflikte benötigen zumindest
zwei gegensätzliche Interessen. In den Phasen der Teambildung beginnen
Konflikte meist in der STORMING-Phase. Nachdem in der FORMING-Phase das
„Beschnuppern“ vorbei ist, sinken die Hemmungen und Konflikte entstehen. Vorerst
muss noch zwischen lauten Konflikten (verbale Attacken, öffentliche Austragung
eines Streites) und leisen Konflikten (Mobbing, Verbreitung von Gerüchten,
Sticheleien) unterschieden werden.
Konfliktursachen sind vielfältig:
§das allgemeine Arbeitsumfeld, Arbeitsplatz, Teilen des Büros mit
nicht harmonisierenden Mitarbeitern, Arbeitszeitenregelungen, fehlende
Kommunukation unter den Firmenmitgliedern
§ungerechtes Handeln in der Gruppe, Mobbing,
Gehaltdifferenzierungen, Bevorzugung von Mitarbeitern, Machtausübung, Burn-out,
Überforderung, Stress
§Neustrukturierungen im Team oder im Unternehmen, Neuverteilung
der Rollen zum Beispiel bei neuen Projekten, Veränderung der Arbeitssituation
§aber auch ganz banale Dinge wie Kaffeeautomat, Liegenlassen von
Arbeitsmittel, zu spät Kommen in Meetings, Kopierer, Sauberkeit der Toilette,
Lautstärke des Radios, das Öffnen des Fensters, etc..
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Möglichkeiten geben hier zum Beispiel
das allgemeine DU-Wort, das Arbeiten auf einer Ebene, Vermeidung von
Abgehobenheit durch gemeinsames Verbringen der Mittagspause, Aufmerksamkeiten
den Mitarbeitern gegenüber (Kaffe und Kuchen zur Arbeitserleichterung ohne
besonderen Anlass) etc..
6.1.Konfliktprävention
Aufgabe der Führungspersönlichkeit ist es nun, die vorhin
genannten Konfliktpotenziale als Anstoß für potenzielle Konflikte wahrzunehmen
und schon im Vorfeld Gegenmaßnahmen vorzunehmen. Wichtigstes Instrument im
Zusammenhang mit Konflikten ist die Kommunikation aller Beteiligten
untereinander.
Grundlage für ausreichend Kommunikation kann beispielsweise eine
wöchentliche Teambesprechung sein. Hier sollte jeder zu Wort kommen und alle,
auch noch so kleine, Anliegen und alle Mitarbeiter gleich ernst genommen
werden. Denn bereits ein unzufriedener Mitarbeiter kann die Harmonie im ganzen
Team gefährden.
In diesen Besprechungen kommt es auf eine gute Moderation der Führungspersönlichkeit
an. Eine gute Moderation fördert die Struktur einer Sitzung und erleichtert die
Beibehaltung eines roten Fadens. Wichtige Anliegen und gefundene Lösungen
sollten mittels Brainstorming und Mind–Maps bearbeitet werden. Ein eventuell
erstelltes Teamprotokoll kann allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.
Sind alle Anliegen besprochen, sollten Konflikte gar nicht erst auftreten.
Weiters sollten Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Einzelgespräche mit der
Führungspersönlichkeit zu führen.
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Weiters ist die individuelle
Arbeitsplatzgestaltung von großer Bedeutung. Ein Mitarbeiter, der sich an
seinem Arbeitsplatz nicht wohl fühlt, wird oft schlecht gelaunt sein und nicht
die gewünschte Leistung erbringen, worauf wieder Konflikte aufbauen können.
6.2.Konfliktlösung
Ist ein Konflikt einmal entstanden muss, die
Führungspersönlichkeit so schnell wie möglich handeln. Ähnlich wie bei der
Konfliktprävention sollten sich alle Konfliktbeteiligten aber eventuell auch
Unbeteiligte (zur objektiven Beurteilung) über Lösungsansätze Gedanken machen
(Mind Map, Brainstorming, Einzelgespräche etc.).
Ist der Teamleiter oder gar
die Führungspersönlichkeit am Konflikt Schuld oder daran beteiligt, kann ein
Coach bei der Lösung behilflich sein. Der Weg zur Konfliktlösung sollte primär
das Problem klar und in allen Facetten darstellen. Möglicherweise liegt die
Konfliktursache durch einen stillen Konflikt schon lange zurück und
grundlegende Veränderungen müssen angegangen werden.
Die Konfliktlösung kann
mit einem Konliktlösungssystem bearbeitet werden.
Ein solches ist in Ury et al. (1991) zu finden. Dieses Modell berücksichtigt
alle relevanten Mittel zur Konfliktlösung.